unsäglicher Kreis?

 

Bebra

Stadt mit rund 13.600 EW (2012) an der Fulda, an einem markanten Fuldaknie, umgeben vom Stölzinger Gebirge im Norden, dem Richelsdorfer Gebirge im Osten, dem Seulingswald im Südosten und dem Knüll im Südwesten.

Im 9. Jh. wurde erstmals das Kloster Bebra im Güterverzeichnis des Kloster Hersfeld genannt. Eine Siedlung Biberaho (Dorf am Biberfluss) dürfte da bereits vorhanden gewesens sein. Sie blieb über die nächsten Jahrhunderte ein Bauerndorf.
1386 wurde Bebra als landgräfliches Dorf im Amt Rotenburg geführt. Bebra war Gerichtsort.

Einen Aufschwung nahm Bebra 1849 mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Kassel - Bebra. Gegen Ende des Jahrhunderts war die Stadt einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Deutschlands. Die Zahl der Einwohner stieg in der ersten Hälfte des 19. Jh.s um das Vierfache!
Der bis dahin ausschließlich ländliche Charakter wurde durch Handel und Gewerbe aufgemischt, wesentlich mit angekurbelt durch die Reichsbahn als Arbeitgeber.
1935 erhielt Bebra die Stadtrechte durch den Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau, Philipp Prinz von Hessen.

1944 war Bebra Ziel eines amerikanischen Bombenangriffes. Das eigentliche Ziel des Angriffes war der Bahnhof, der aber nur leicht beschädigt wurde. Vernichtet wurden 64 Menschen, 43 Wohnhäuser und 3 Kirchen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich bald das Wachstum der Stadt und seiner Wirtschaft fort - bis in die 1970er-Jahre fort. Ab Mitte der 1980er-Jahre verlor Bebra als Eisenbahnknotenpunkt an Bedeutung. Auch die Aufhebung der innerdeutschen Grenze brachte Bebra vermutlich unerwartete Einschnitte: Die Grenzübergangsstelle entfiel..

sehenswert:
- Altes Rathaus, Fachwerk, Rotenburger Straße
- Bahnhof Bebra (1875)
- Bitzenmühle
- Wasserturm

zugehörig:
1972 aus zwölf Stadtteilen, die neben der Kernstadt Bebra aus den umliegenden Dörfern bestehen. Im Uhrzeigersinn sind das: Asmushausen, Gilfershausen, Rautenhausen, Braunhausen, Imshausen, Solz, Iba, Weiterode, Breitenbach, Blankenheim und Lüdersdorf.

Breitenbach am Herzberg

Gemeinde mit rund 1.700 EW (2007)
mit Burg Herzberg

Friedewald

Gemeinde mit rund 2.400 EW (2012) und der Ruine der Wasserburg Friedewald

Hauneck

Gemeinde mit rund 3.200 EW (2012) und Burg Hauneck

Haunetal

Gemeinde mit rund 3.000 EW (2012)

Heringen (Werra)

Stadt mit rund 7.500 EW (2008) im mittleren Werratal
1977 erfolgte die Verleihung der Stadtrechte an Heringen (Werra).

Heringen (Werra) Blick auf Monte Kali © Leonardo Franko

Weithin sichtbar sind die Abraumhalden aus dem Kalibergbau.

In der Besucheranlage Monte Kali kann der Monte bestiegen werden. Im Erlebnisbergwerk Merkers geht es unter Tage.

Nentershausen Hess

Gemeinde mit kaum 3.000 EW (2007) und Burg Tannenberg
Ortsteile:
Bauhaus(!), Dens, Mönchhosbach, Nentershausen, Süß, Weißenhasel

Schenklengsfeld

Gemeinde mit rund 4.600 EW (2009)
Wo steht der älteste Baum Deutschland? Im Dorf Schenklengsfeld steht noch eine Linde, deren Geburtsjahr auf 890 geschätzt wird.

Wildeck

Gemeinde mit eund 5.000 EW (2011)
Schloss Blumenstein, Burg Wildeck

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Alheim 5.000, Bebra, Bad Hersfeld, Breitenbach Cornberg 1.400, Friedewald Hauneck Haunetal Heringen (Werra) Hohenroda 3.200, Kirchheim Hess 3.800, Ludwigsau 3.700, Nentershausen Neuenstein 3.000, Niederaula 4.500, Philippsthal (Werra) 4.400, Ronhausen 2.400, Rotenburg Schenklengsfeld Wildeck