Obertshausen

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Stadt mit rund 24.100 EW (2009) im waldreichen Ostteil der Oberrheinischen Tiefebene südlich des Mains

ortsgeschichtlich

865 wurde "Oberdueshuson" erstmals urkundlich erwähnt, und zwar als Hof des Benediktinerklosters Seligenstadt.

Obertshausen lag im Amt Steinheim, das zunächst den Herren von Eppstein gehörte und ab 1371 als Pfand je zur Hälfte den Grafen von Katzenelnbogen und den Herren von Hanau. 1393 gelangte das Pfand insgesamt an die Herren von Kronberg.
Vom Mittelalter bis 1819 gehörte Obertshausen der Biebermark an.

1896 wurde die Rodgaubahn Offenbach-Reinheim mit dem Bahnhof Obertshausen eröffnet.
1979 erhielt Obertshausen durch die Hessische Landesregierung die Stadtrechte.

Obertshausen galt lange zusammen mit Offenbach am Main als überregionales Zentrum für die Herstellung von Lederwaren. Noch heute gibt es Manufakturen für erlesene Lederwaren. Am bekanntesten ist wohl die Firma PICARD Lederwaren, die ihren Sitz an der Friedensstraße 22 in Hausen hat. Wirtschaftlich aber dominiert in Obertshausen der Maschinenbau.
2014 zog die DHL in Obertshausen ein, mit neuem Paketzentrum.

sehenswerte Innenstadt

Die Straßen im alten Ortskern von Obertshausen sind noch immer einen Besuch wert.
[B] Bahnhof
[m] Heimatmuseum im Karl-Mayer-Haus, Karl-Mayer-Straße 10
[R] Rathaus

Markante und Sehenswertes in der Innenstadt von Obertshausen

[1] Kirche Herz Jesu (1912), Neobarock, am Ende der Kirchstraße, Herz der alten Kernstadt
[2] Gasth. Zum Nachtwächter, Fachwerk, Fünfhäusergasse 3
[3] Wilhelmstraße - Einkaufsmeile und "Fressgasse"


parkig

- Waldpark Sainte Geneviève des Bois in Hausen mit Kinderspielplatz
- Beethovenpark in Obertshausen mit Erlebnisspielplatz am Eiscafe

sportlich

- Erlebnisbad monte mare, Badstraße 19 - eines der größten Freizeitbäder in Hessen
- Minigolfanlage am Bürgerhaus Hausen

event

Bürgerhaus Hausen u.a. mit Theateraufführungen und Kleinkunst in den Wintermonaten.

gelernt

BA Rhein-Main (Obertshausen, Rödermark)

trostlos

Obertshausens älteste Gaststätte, der "Grüne Baum",sand gleich hinter der Herz Jesu Kirche. 1850 erwarb der katholischen Pfarrer die Gaststätte - um welchen Preis! Damit seine Schäfchen darin nicht mehr ihrem Laster hingeben konnten. Vielleicht auch sollten sie ihr Geld vielmehr in die Kirche statt ins Wirtshaus tragen? 1961 wurde Haus 1961 abgerissen. Hätte es nicht unter Denkmalschutz gestell werden können und als Café "Trost Los" weitergeführt werden. Na vielleicht gab es irgendein Vermächtnis.

Stadtteile/Eingemeindung
Orte im Stadtgebiet von Obertshausen

1977 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Obertshausen und Hausen per Gesetz zur Gemeinde Hausen zusammengelegt, die sich seit 1978 Obertshausen nennt.