Burg Stargard

Die Burg, nach der das Städchen benannt ist - Burg Stargard

fotos © schuldes / fotobee.de - Burg Stargard, die nördlichste Höhenburg Deutschlands

Stadt mit 3.700 EW (1997) im waldreichen Hügelland

1170 wurde der slawische Orte erstmals urkundlich erwähnt.
Im 13.Jh. entstand ein deutsches Angerdorf am Rande der slawischen Siedlung.
1253 erhielt Stargard die Stadtrechte.
Ab 1259 erfolgte die Befestigung der Stadt.

Burg Stargard o9

Zwischen 1236 und 1270 ließen die Markgrafen von Brandenburg die Burg über dem slawischen Burgwall errichten. Bis 1603 war Burg Stargard Residenz der mecklenburgischen Herzöge, politisches und strategisches Zentrum von Ostmecklenburg.

Die Burganlage besteht aus 13 backsteingotisch geprägten Bauwerken, umgeben von einem mächtigen Graben. Der Bergfried, 38 m hoch, ist das Wahrzeichen der Stadt.


Bis zur behutsamen Industriealisierung von Burg Stargard im 19. Jh. konnten auch einige Tuch- und Schuhmacher hier arbeiten und wohnen.

1758 vernichtete ein Brand fast alle alten Häuser. Der ehemalige Gasthof zum Weißen Hirsch Ecke Kurze Straße/Thälmannstraße und wenige Traufenhäuser blieben davon verschont

sehenswerte Innenstadt

[B] Bahnhof
[M] Marktplatz
[R] Rathaus

Markantes und Sehenswertes in der Innenstadt von Burg Stargard

[1] Einfahrt zur Burganlage mit Museum und dem Gasthof "Zur alten Münze"

Teile der alten Höhenburgburg sind mit der Zeit durch neue Bauten ersetzt wurden, auch der Marstall ist nur in seinen ältesten Teilen noch 13. Jh. - so zeigen sich verschiedene Stile und trotzdem eine gewisse Harmonie des baulichen Ensembles, von dem die Torschänke mit Fachwerkwand aus dem 19.Jh. schon ein großes Kleinod ist.


Marienkirche, vom Stargarder Markt aus gesehen

[2] Stadtkirche St. Johannes am Markt

[3] Marienhof
[4] Mühlenteich
[5] Tierpark
[6] Wallfahrtskirche

[7] ehemaliges Heilig-Geist-Hospital, ältestes Gebäude der Stadt > Kurze Straße 1


weiterhin:
Reiterhof, Sommerrodelbahn

museal
Stadtteile/Eingemeindung

Quastenberg und Quastenberger Siedlung