von Anklam bis Wolgast und Usedom

Entsprechend der Kreisgebietsreform wurden die bisherigen Landkreise Ostvorpommern und Ücker-Randow ab 9/2011 zum Großkreis Südvorpommern vereint. Hinzu kam die bis dahin kreisfreie Stadt Greifswald.

Abseits der großen Badeorte auf Usedom liegen an der Haffküste zwischen Ückermünde und Randowbruch kleinere Gemeinden, die um 1960 für Feriengäste entwickelt wurden. Dem Kleinen Haff, dem westlichen Teil des Oderhaffs, ist an der Südküste eine vielgestaltige waldreiche und stille Landschaft vorgelagert, die allmählich in die Ueckermünder Heide übergeht: Klar gibt es dort auch Heidelbeeren. Südöstlich liegt das Niederungsmoor der Friedländer Großen Wiese. Westlich von Penkun verläuft der Randowbruch.

Alt Tellin

Gemeinde mit reichlich 400 EW (2012)
- Mühlenhof mit Mühle, Stall, Wohnhaus
- Saalkirche (um 1600), Feldsteinmauerwerk, östlich Halbrundabschluss, westlich quadratischer Fachwerk-Dachturm mit barockem Spitzhelm, Glocke (1375)

- Gutsanlage in Broock: Herrenhaus (um 1770), Barock, Umbau 1840/50 nach Plänen von Friedrich August Stüler für Familie von Seckendorff, Marstall und weitere Wirtschaftsgebäude,
Reste eines Lenné-Parkes (1840/50)

- Gutshaus Siedenbüssow (um 1890), eingeschossiger Putzbau mit zwei kleinen Türmchen mit kleinem Park, heute Hotel

Hohenbüssow:
- Gutsanlage mit Gutshaus (ehem. Kurhaus), zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach
- Badehaus
- Speicher (1860), Ziegelbau mit Krüppelwalmdach
- Friedhof mit Feldsteinkirche (16. Jh.), Gotik
- Neues Gutshaus, Schmiede, Schule

Gemeinde gebildet aus:
Alt Tellin, Broock, Buchholz, Hohenbüssow, Neu Buchholz, Neu Tellin, Siedenbüssow

Altwarp

Gemeinde mit rund 5.000 EW (2012)
- Binnendünenland als Naturschutzgebiet
- Neuwarp - heute Nowe Warpno - entstand durch Umsiedlung, als die Wehrmacht den Ort als Truppenbungsplatz beanspruchte.

Behrenhoff

Gemeinde mit rund 750 EW (2012) und immer noch (?) schön gepflegtem Park

Bentzin

Gemeinde mit rund 800 EW (2012), bestehend aus Bentzin, Alt Plestlin, Leussin, Neu Plestlin, Zarrenthin und Zemmin

Blankensee

Gemeinde mit rund 600 EW (2012)

Boldekow

Gemeinde mit rund 700 EW (2012)
Am Kavelpaß bei Zinzow liegt ein 38 m³ großer Findling aus hellviolettem Granit, auch Blücherstein genannt.

Brüssow

Kleinstadt mit 1.600 EW (2001)
1259 wurde Brüssow gegründet und erstmals urkundlich erwähnt.
Baulich blieb das Städtchen vom Zweiten Weltkrieg verschont und gaukelt Fremden eine inzwischen surreale pommersche Beschaulichkeit vor. Real sind gut erhaltene Teile der Stadtmauer mit Wall und einigen Wiekhäusern,
sehenswert:
- Handwerks- und Wohnkultur im sehenswerten Museum
- umliegende Felder und versprenkelte Seelein

Buggenhagen

Gemeinde b. Wolgast mit rund 250 EW
OT Jamitzow - Schloss (Herrenhaus)
OT Klotzow - schöne Aussicht zum Peenestrom

Butzow b Anklam

Gemeinde mit rund 450 EW

Daberkow

Gemeinde mit rund 350 EW (2011),
Landschaftspark Wietzow (um 1715) mit Gutshaus
zugehörig: Daberkow, Hedwigshof und Wietzow

Ducherow

Gemeinde mit rund 2.700 EW (2012)
1307 wurde Nicolaus Kerchere ("Kirchherr") in Ducherow als Pastor benannt und somit Ortschaft und Kirche erstmals erwähnt.
1657/58 brachte der Schwedisch-polnischer Erbfolgekrieg 1655-1660) Zerstörung und Niederbrennen des ganzen Dorfes.

alte Kirche Ducherow

Auch die Kirche, ein Findlingsbau (13. Jh.), wurde ein Raub der Flammen. Nur der Ostgiebel blieb erhalten, bis heute.
Der Turm wurde 1744 unter dem Patronat des preußischen Generalfeldmarschalls Curd Christoph von Schwerin/Schwerinsburg erbaut, Gutsherr von Ducherow.

Die Orgel (1850) fertigte die Fa. F.W. Kaltschmidt, Stettin.
Die Kirche wurde 1990 innen neu ausgemalt, erhielt 1991 eine neue Turm- und Dacheindeckung und 2002 schließlich einen neuen Außenputz.
1941 wurde alle Kirchenglocken zu Kriegszwecken abgeliefert, nur die älteste und größte (1472) blieb damals erhalten.

persönlich:
Otto Johann Heinrich Heyden, Historienmaler, geb. 1820 in Ducherow, wechselte vom Theologiestudium 1843 an die Kunstakademie in Berlin, lebte danach vier Jahre in Italien, war ab 1954 freischaffend. 1456 verlieh ihm die Universität Greifswald die Rektorinsignien. Im deutsch-französischen Krieg schuf er viele Landschaftsaquarelle und Porträts. Er war eben ein typischer Hofmaler, sogar auch Kaiserlicher. Begabt war er auch. 1897 starb er in Göttingen.
zugehörige Orte:
Busow, Ducherow, Kurtshagen, Löwitz, Marienthal, Neuendorf A, Rathebur, Schmuggerow, Schwerinsburg, Sophienhof

Eggesin

Stadt mit rund 5.000 EW (2012) und
- Eggesiner Heimatstube und Fachwerkkirche, Bahnhofstraße
- Hafen an der Randow am > Steg
- Lutherkirche Am Markt
- Vierseitenhof mit [G] Blaubeerscheune Kulturwerkstatt am Rosengarten > Stettiner Straße
- Siedlungbau (Baujahr?) um Hans-Fischer-Straße und Lindenstraße
- Heinrich-Bosse-Linde, nach einem Flurnamenforscher benannt
- BHlaubeerscheune

Glasow

Gemeinde mit rund 169 EW (2012)
Stallspeicher Dorfstraße 26 und Gutshaus Dorfstraße 29

Görmin

Gemeinde mit rund 900 EW (2012), bestehend aus Görmin, Alt Jargenow, Böken, Göslow, Groß Zastrow, Neu Jargenow, Passow und Trissow

Groß Kiesow

Gemeinde mit rund 1.300 EW (2012) und Otto Lilienthal Museum

Groß Polzin

Gemeinde mit rund 400 EW (2012)
- Wasserschloß in Quilow (16. Jh.)
- Rundblick vom Kükelsberg (58m)
- Klein Polzin - 3 Großsteingräber mit Decksteinen

Gützkow

Stadt mit 2.860 EW (1998), neben einer Burg des Grafen v. Gützkow gegründet und wohl 1235 mit Stadtrecht ausgestattet, danach gitterförmiges Straßennetz um den Markt; 1729 vernichtender Brand;
- Pfarrkirche St. Nikolai (1241), 1792 Veränderungen nach Brandschaden
- Fachwerkhäuser 18./19. Jh., davon viele noch mit beachtlichen Originaltüren
- klassizistisches ehemaliges Herrenhaus (19. Jh.) mit Landschaftspark
- Kosenowsee

Hanshagen b Greifswald

Gemeinde mit rund 900 EW (2012)
- Kirche (Anfang 15. Jh.?), Backstein älterer Chor aus Feldstein (2. Hälfte 13. Jh.), Westturm aus Backstein (1885) in neugotischen Formen, Innenraum mit Fresko des hl. Michael, im Schiff Kreuzrippengewölbe, Gewölbemalerei mit Krabben und Ranken (15. Jh.)
natürlich:
Flächennaturdenkmal Haithörn. Der Bachtalabschnitt ist seit 1958 geschützt. Es erstreckt sich ab der Höhe der Hanshagener Kirche entlang des Bachtals bis zur Wassermühle am östlichen Ortsrand.
Steile Hänge in einer Hohe bis 25 m, sowie der windungsreiche Bachlauf, haben einen hohen landschaftsästhetischen Wert. Auf einer Länge von 2 km zwischen Hanshagen und Kemnitz tritt ein Gefälle von 12 m auf, einst ideal als Standort für eine Wssermühle.
- ehem. Wassermühle (1524), Ende 18. Jh. erneuert, urspr. Papiermühle, ab 1855 Mahlmühle. Sie stellte 1953 ihren Betrieb ein und ist heute ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel.
- Die Königskiefer, stärkste Kiefer im Kreis Greifswald - gibt es die noch?

Jarmen

Stadt mit rund 3.000 EW (2012)
- Holländermühle, technisches Denkmal
zugehörig:
Jarmen, Plötz, Neu Plötz, Wilhelminenthal, Groß Toitin, Klein Toitin, Kronsberg und Müssentin

Karlsburg

Gemeinde mit rund 1.400 EW (2012) auf 20 km²
1300 wurde der Ort erstmals urkundlich nachweisbar als "Gnatzkow" genannt, als die Adelsfamilie Normann für große Verdienste am Pommerschen Herzogshof umfangreichen Grundbesitz erwerben und ein größeres Landgut errichten konnte.
Ende 17. Jh. gelangte der Besitz durch Heirat an die Rügenschen Bohlen.

1Karlsburg, Barockschloss, Heil- und Forschungsstättre732 zerstörte ein Brand den Hof weitgehend und Graf Carl Heinrich Behrend von Bohlen ließ ein Schloss ohne Westflügel (Hochbarock) mit neuem Wirtschaftshof und schönem Barockgarten errichten.
Bei einem Besuch des Schwedenkönigs Gustav III. erhielt Gnatzkow "auf Wiunsch" des damaliogen Besitzers den neuen Namen Karlsburg.
Die letzte Bohlen-Erbin heiratete den preußischen Offizier Theodor von Bismarck, Vetter des späteren Reichskanzlers.

1947 wurde das Schloss als Heil- und Forschungsstätte für Diabetes eingerichtet, die sich zu einem weltweit anerkannten Forschungsinstitut entwickelte. Schloss und Park werden heute durch die Uni Greifswald verwaltet.
zugehörig: Moeckow, Steinfurth, Zarnekow

Kröslin

Gemeinde mit rund 1.800 EW (2012)

Hafen von Freest am Ausgang des Peenestroms

Im Hafen von Feest legen auch Fischerboote mit frischem Fang an. Die Verarbeitung vor Ort bringt leckere Ergebnisse.
Der Ort mit Campingplatz liegt am Peenestrom und gegenüber von Peenemünde auf Usedom.


zugehörig:
Freest, Hollendorf, Insel Oie, Insel Ruden, Karrin, Kröslin, Spandowerhagen

Kruckow

Gemeinde mit rund 650 EW (2012)
mit Kruckow, Kartlow, Heydenhof, Unnode, Marienfelde, Tutow-Dorf, Schmarsow und Borgwall

Lewitzrand

Gemeinde mit rund 1.440 EW (2013) auf 46,64 km² in 41 m ü.NN.
mit den Ortsteilen:
Ortsteile Garwitz, Klinken, Matzlow, Raduhn und Rusch sowie Siedlung Göthen

Liepen

Gemeinde mit rund 300 EW (2012) - an der Peene
- Findling, 14m³ groß, schwarzweißer Granit

Löcknitz

Gemeinde mit rund 3.100 EW (2012)
1212 erwähnte Burg mit erhaltenem Bergfried (14.Jh.), von dem man einen schönen Ausblick auf das Rondowtal in sanft hügeliger Umgebung hat. Wobei sich hier sichtbar die Randow in die Grundmoräne bricht, um dann ein weites Tal zu durchschlängeln.
beliebt:
Löcknitzsee mit Campingplatz

Loissin

Gemeinde mit rund 800 EW (2012)
Ludwigsburg Park und Schloss (Ende 16.Jh.), mehrfach umgebaut

Loitz b Demmin

Stadt mit 4.500 EW (1998) an der Peene, ehemals slawischer Burgort, dann Zentrum eines pommerschen Burgbezirkes
Bis 1242 wurde Loitz planmäßig als deutsche Stadt - regelmäßig und rechteckig - angelegt und mit lübschem Stadtrecht ausgestattet.
Nach 1325 erhielt die Stadt ihren Stadtmauerring aus Feldsteinen und 4 Toren. Ein (verändertes) Tor und einige Mauerreste blieben erhalten.
Abgetragen ist das Renaissanceschloss (1556/57, Simon Schröter)
noch zu sehen:
Stadtpfarrkirche St. Marien mit Feldsteinen und Backsteinen des 13. Jh.
zugehörig:
Rustow, Schwinge, Vorbein, Drosedow, Wüstenfelde, Sophienhof, Zeitlow

Lubmin

Gemeinde mit rund 2.000 EW (2012)
Das Seebad Lubmin am Greifswalder Bodden hat einen 5 km langen, fenkörnigen Badestrand. Hier liegt der Teufels- oder Riesenstein, ein 32 m³ großer Findling, im flachen Wasser. Sonst könnte man ihn nicht sehen.

Luckow

Gemeinde mit rund 600 EW (2012)

Mönkebude

Gemeinde mit rund 750 EW - ein idyllisches Fischerdorf für Feriengäste
Wo steht die stärkste und älteste Stieleiche im Land?

Murchin

Gemeinde mit knapp 800 EW (2012)
bestehend aus Johanneshof, Lentschow, Libnow, Murchin, Pinnow, Relzow

Neetzow

Gemeinde mit knapp 500 EW (2012)

Neetzow, Schloss Neetzow © Uwe Kantz

- Schloss Neetzow (um 1850)
- gepflegter Park


Neuenkirchen b Anklam

Gemeinde mit rund 250 EW (2012), Örtchen am Stegenbach, in der Nähe auch die Muggenburg

Neuenkirchen b Greifswald

Gemeinde mit vielleicht 2.230 EW (2004)

Neu Kosenow

Gemeinde mit rund 550 EW (2004)
OT Auerose: slawischer Burgwall

Nordwestuckermark

Amtsfreie Gemeinde mit rund 5.000 (2008) auf 253,1 km²
Der Ort Fürstenwerder am Dammsee kann sogar eine Stadtbefestigung aufweisen.
Die Gemeinde wurde gebildet aus:
Arendsee, Augustfelde, Beenz, Bülowssiege, Christianenhof, Damerow, Falkenhagen, Ferdinandshof, Ferdinandshorst, Fibigershof, Fürstenwerder, Gollmitz, Groß Sperrenwalde, Holzendorf, Klein Sperrenwalde, Kraatz, Kröchlendorff, Lindenhagen, Naugarten, Parmen, Raakow, Rittgarten, Röpersdorf, Schapow, Schmachtenhagen, Schulzenhof, Schönermarm, Sternhagen, Warbende, Weggun, Wilhelmshayn, Wilhelmshof, Wittstock, Zernikow, Zollchow

Ranzin

Gemeinde mit rund XXL EW (?), mit Dorfkirche aus Feldstein (um 1300), später Ostgiebel aus Backstein und Turm (1861)
ansehnlich:
- Dorfplatz
- Wohnhaus Dorfstraße 11, Fachwerkgebäude auf Feldsteinsockel
- Wohnhaus, ehemalige Brennerei Dorfstraße 17, Feldsteingebäude mit Backsteinelementen
- Feldsteinkirche im Kirchhof (spätes 13. Jh.), Frühgotik, Backsteinelemente
- Gutsanlage mit Gutshaus (1877), dazu Verwalterhaus, Gärtnerhaus (Relief ), Schafstall, Schweinestall, ummauerter Gutspark, Allee - heute Hotel

Rollwitz

Gemeinde mit rund 1.000 EW und OT Züsedom

Sarnow

Gemeinde mit rund 440 EW 2012)

Sassen-Trantow

Gemeinde mit rund 900 EW (2012)
bestehend aus Trantow mit Pustow, Treuen, Trantow, Mühlenkamp, Vierow, Zarrentin-Dorf, Zarrentin-Siedlung und Sassen (?) und neuerdings auch noch Damerow b Demmin

Spantekow

Gemeinde mit rund 250 EW (2012)
- Wasserschloss (16. Jh.), Renaissance
zugehörig:
Drewelow, Duvier, Neuendorf B am Landgraben nahe der Burgruine Landskron

Stolpe b Anklam

Gemeinde mit rund 350 EW (2012), an der Peene
Vom 1153 gegründeten Benediktiner-Klosters ist noch der Unterbau des rechteckigen Turmes der Klosterkirche zu sehen. Diese Ruine ist eine der ältesten Bauwerke Pommerns.

Strasburg

Stadt mit 7.350 EW (1998), 61 m ü.NN. zwischen Anklam und Prenzlau;
Die aus den um 1250 zusamenwachsenden Siedlungssprenkeln entstandene Stadt ist recht rechtwinklig um den Markt sortiert, was Nachplanungen nach einigen Bränden vermuten lässt. Zuletzt wurde die Stadt im 2. Weltkrieg geschliffen, was nur wenige Baudenkmäler übrig ließ, so einige Fachwerkhäuser, meist zweigeschossig, 18./19. Jh. und die St. Marien im Backsteinlook.

Vogelsang-Warsin

Gemeinde mit rund 350 EW (2012)
sensationelle Ansammlung reetgedeckter Bauernhäuser in Warsin

Völschow

Gemeinde mit rund 500 EW (2012) aus Völschow, Jagetzow, Kadow und Völschow-Ausbau

Wrangelsburg

Gemeinde mit rund 200 EW (2012)

Wrangelsburg

Schloss bzw. Herrenhaus (1878), 1945 enteignet, seit 1999 im Besitz der Gemeinde, Gutshofscheune, englicher Garten mit kleinem See - sehr schön.

Besteht die Papiermanufaktur noch? Und was wird aus dem 2016 ungenutzt sehendem Schloss?

Den entgegenkommenden Wrangelsbürgern drückt tourbee ausdrücklich die Damen.


Zemitz

Gemeinde mit rund 700 EW (2012)
mit den Ortsteilen: Seckeritz, Hohensee, Negenmark und Bauer-Wehrland.

Zemitz wurde 1504 urkundlich erwähnt. Der als typisches Straßendorf angelegte Ort ist der längste Ort in Vorpommern.
sehenswert:
- Dorfkirche (1913). In der Gemarkung gibt es viele ur- und frühgeschichtliche Bodenfunde, wie der östlich des Dorfes gelegene Grabhügel. Naturfreunde kommen vor allem in den ausgedehnten Waldgebieten auf ihre Kosten.

Seckeritz, 1319 gegründet..1339 wurde ein Rodolfus de Nienkerken de Zekeritz erstmals erwähnt. Einstmals prägten der 1329 errichtete Turmbau und das vierzig Jahre später angelegte Rittergut der Familie von Lepel den Ort. Spuren davon finden sich allerdings nur noch in alten Flurkarten. Die Wasserburg (16. Jh.) ist nur noch in Resten mit ihren 20 m breiten Gräben zu erkennen.
Das zuletzt unbewohnte Gutshaus wurde 1965 zum Abriss frei gegeben.

Hohensee
1451 erstmals urkundlich erwähnt. Das ehemalige Rittergut erhielt seinen Namen von dem benachbarten "Hohen See". Nach Bränden des Gutes existiert von der Gutsanlage heute lediglich eine noch betriebene Schmiede.

Negenmark
- kleine Fischersiedlung am Peenestrom

Bauer, Dorf
- einzigen Gutshaus der Gemeindes (1320 erstmals erwähnt), Klassizismus
- herrliche Lindenallee zum ehemaligen Gut
- Dorfkirche (13. Jh.)
- einige Hünengräber
- Bauerberg am Achterwasser. Der Sage nach liegt hier der von einem Riesen vom Gnitz über den Peenestrom geworfene Stein. Seine Fingerabdrücke lassen sich heute noch erkennen.
Ortsteil Wehrland, 1626 erstmals erwähnt, wurde 1817 durch ein Großfeuer schwer zerstört.

Züssow

Gemeinde mit rund 1.400 EW (2012)
sehenswert:
- Bahnhofsgebäude (1863), Ziegelbau an der Bahnstrecke Angermünde-Stralsund
- Vorpommersches Landwirtschaftsmuseum
- Feldsteinkirche Zwölf Apostel (14. Jh.), Gotik, Backsteinelemente, Turm 1765 abgetragen, innen Wandmalerei, Kanzel (1687)
zugehörig:
Nepzin, Radlow und Thurow

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Ahlbeck Alt Tellin, Altwarp Altwigshagen 450, Anklam Bandelin 550, Bargischow 350, Behrenhoff, Bentzin Benz Bergholz 350, Blankensee Blesewitz 250, Boldekow, Boock 600, Brietzig 200, Brüssow Brünzow 600, Bugewitz 300, Buggenhagen, Dargelin 400, Butzow Daberkow Dargen, Dersekow 1.050, Diedrichshagen 500, Ducherow Eggesin Fahrenwalde 300, Ferdinandshof 2.700, Garz Glasow Görmin Grambin 400, Grambow 900, Greifswald, Gribow 200, Groß Luckow 200, Groß Kiesow, Groß Polzin 400, Gützkow Hanshagen Hammer an der Ücker 500, Heinrichsruh 260, Heinrichswalde 400, Hinrichshagen 800, Hintersee 350, Iven 200, Jatznick 2.300, Kamminke, Karlsburg Karlshagen Katzow 600, Kemnitz 1.100, Klein Bünzow 800, Koblentz 200, Kölzin 300, Korswandt, Koserow Krackow 700, Krien 700, Kröslin Kruckow Krugsdorf 400, Krummin, Krusenfelde 200, Lassan Leopoldshagen 700, Levenhagen 400, Lewitzrand Liepen, Liepgarten 750, Lübs 400, Luckow Löcknitz Loddin Lohme Loissin 800, Loitz Lubmin, Lühmannsdorf 700, Lütow, Medow 550, Mellenthin Meiersberg 400, Mesekenhagen 1.050, Mölschow, Mönkebude Murchin, Nadrensee 400, Neetzow Neu Boltenhagen 600, Neuenkirchen b. Anklam, Neuenkirchen b. Greifsw., Neu Kosenow, Nieden 200, Nordwestuckermark Papendorf 2.500, Pasewalk Peenemünde Penkun Plöwen 300, Polzow 250, Postlow 350, Pudagla, Ramin 700, Rankwitz, Ranzin Rollwitz Rossin 150, Rossow 400, Rothemühl 300, Rothenklempenow 600, Rubenow 800, Rubkow 700, Sarnow Sassen-Trantow, Sauzin, Schmatzin 300, Schönwalde 500, Spantekow Stolpe b Anklam, Stolpe Usedom, Strasburg Torgelow Trassenheide Tutow 1.200, Ueckermuende Ückeritz Usedom Viereck 1.600, Vogelsang-Warsin Völschow Wackerow 1.400, Weitenhagen b Greifswald 1.500, Wilhelmsburg 800, Wolgast Wrangelsburg, Wusterhusen 1.200, Zemitz, Zempin Zerrenthin 500, Ziethen 5.500, Zinnowitz Zirchow Züssow