Vom Ende des 13. Jh. bis 1400 herrschten hier die Tecklenburger Grafen, danach bis 1803 die Bischöfe von Münster.

Barßel

Gemeinde mit rund 12.400 EW /2005) auf 84,34 km²
1330 erstmals urkundlich erwähnt, grundherrenfreie bäuerliche Siedlung mit Schafzucht und Fischereirecht und räuberischen Unternehmungen (1522) rund um die Schnappenburg.
Nach 1538 konnten die Loher und Harkebrgger Nachbarn weiter ihre bäuerlich Existenzen kultivieren, den Bareler Bauern ab hatte man ihrer Existenzgrundlage systematisch entzogen. Deshalb verfielen sie auf den lukrativeren Torfhandel. Der rasch sich verdichtende Ortskern brannte immer wieder ab - 1638 (durch hessische Truppen), 1817, 1824 und 1825.
Ab 1760 wurde das Barelermoor durch Bauern aus Barel, Altenoythe und Holland besiedelt, ab 1834 waren auch Flächen für Neubauern verfügbar - Ortsteil Neuland entstand.
Auf den ehemaligen großen Loher Markenflächen wurden ab 1900 die Siedlungen Loher Ostmark, Lohe und Carolinenhof geschaffen.
Nach dem 2. Weltkrieg kam es zur Neuansiedlungen. Weitere Entwsserungsprojekte, u.a. Eindeichung der Soeste ab 1957, wandelten häufig überschwemmte Landstriche in Siedlungsland.
sehenswert:
Angela von Barßel, eine 1896 gebaute Tjalk, transportiert heute kein Torf aus den hiesigen Mooren zu den großen Städten und den Ziegeleien, könnte es aber.
Elisabethfehn - 1857 entstand der Fehnkanal, der später nach Elisabeth Pauline Alexandrine von Sachsen-Altenburg benannt wurde, die sonst nicht viel mit Kanälen zu tun hatte. Sie war nur die Frau des regierenden Großherzogs Nikolaus Friedrich Peter. Der Kanal mit seinen typischen sieben Klappbrüücken und vier handbetriebenen Schleusen ist der einzige noch voll schiffbare Fehnkanal Deutschlands und einprägsames Event. Das Kanalwärterhaus (1896) und ein typisches Fehnhaus, Moor- und Fehnmuseum, Moorlehrgarten, lebendes Hoch- und Niedermoor, Bohlenwege usw. - Idylle, geboren aus Existenzkampfl.vergangener Generationen.

Bösel

Gemeinde mit 7.500 EW (2012)

Cappeln (Oldenburg)

Gemeinde mit 6.500 EW (2012) und traditioneller Pferdezucht

Emstek

Gemeinde mit 11.500 EW (2012)
Die Soeste entspingt hier im Sumpfgebiet bei Garte in 50 m ü.NN. und fließt dann als Bächlein über Cloppenburg weiter zur Talsperre.

Essen (Oldenburg)

Gemeinde mit 8.500 EW (2012)
- Dickmanns Windmühle
- historischer Dampfzug
- Kanuwandern auf der Hase

Garrel

Gemeinde mit 12.577 EW (2006) auf 113,23 km

Lastrup

Gemeinde mit 6.600 EW (2012) mit traditioneller Pferdezucht

Lindern (Oldenburg)

Gemeinde mit rund 4.600 EW (2012) in der Sögeler Geest (Hümmling), einem sandig lehmigen Grundmoränenland, gegliedert flachgewellte Geestrecken und parallel dazu verlaufenden Niederungen (Nord-, Mittel- und Südradde)
Hermelings Windmühle in Liezern

Löningen

Stadt und staatlich anerkannten Erholungsort mit rund 13.000 EW (2005) auf 143,21 km² im Hasetal, umgeben von bäuerlicher Kulturlandschaft mit verführerischen Radwegen.
erholsam:
Wellenfreibad und Wasserwandern auf der Hase, Flusskrebse streicheln, Kruterfhrungen, unwiederbringliche Wanderungen ins Hahnenmoor
St. Vitus-Kirche - Wahrzeichen, größte pfeilerlose Saalkirche Deutschlands.
Schutenmühle (Mitte 18. Jh.) in Huckelriede, nahe auch das Heimathaus

Molbergen

Gemeinde mit rund 8.000 EW (2012) stark angewachsen in zentraler Lage des Oldenburger Münsterlandes mit den Ortsteilen Dwergte, Ermke, Grünheim, Peheim, Resthausen und Stalförden
- Waldlehr- und Erlebnispfad Dwergter Sand
- Moorlehrpfad

Saterland

Gemeinde mit rund 13.100 EW (2012)
- Badesee Hollen
- Scharreler Windmühle
- Moorbahn

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Barßel Bösel Cappeln (Oldenburg), Cloppenburg Emstek Essen Friesoythe Garrel Lastrup Lindern Löningen Molbergen Saterland