Hamm ist der Hammer

Hamm, Picasso und Hammer Künstler

kreisfreie Stadt mit ca. 189.000 EW zwischen Münster und Dortmund am äußeren Rand des Ruhrgebiets. Die Verkehrsverbindung durch Eisenbahn und die Autobahnen A1 und A2 sind günstig.1226 wurden Hamm die Stadtrechte verliehen.

1226 gründete Graf Adolf I. von Altena-Mark an einer Straßenkreuzung den Ort, der im 14. Jh. zum Hauptort der Grafschaft Mark heranwuchs. An der Lippe gelegen, ist eine Namensherleitung als "Hafen" oder "Bucht" denkbar. 1469 wurde Hamm Mitglied der Hanse und Gegenspielerin Dortmunds.
Der Dreißigjährige Krieg wirkte sich verheerend aus. Hamm verlor an Bedeutung und wurde langsam zu einem Verwaltungszentrum und zur Garnisonsstadt.
Der zweite Aufstieg kam erst im 19. Jh im Zuge der Industrialisierung, als die Lippe schiffbar gemacht wurde.

Der Zweite Weltkrieg zerstörte viele Bürgerhäuser der Altstadt, so dass nicht viele bauliche Sehenswürdigkeiten blieben. Zudem ist Hamm eine der flächengrößten Städte Deutschlands und wird auch schmeichlerisch als "größtes Dorf Westfalens" bezeichnet.

sehenswerte Innenstadt

[A] Amtsgericht
[B] Bahnhof
[R] Rathaus, [T] Technisches Rathaus

Hamm, Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt

[1] Gustav-Lübcke-Museum: nach dem Kunsthändler und Stifter benannte Sammlungen zu Vor- und Frühgeschichte, Ägypten, Griechenland, Rom, vor allem Plastiken, Möbel und Keramik von der Gotik bis zur Gegenwart

[2] Lutherkirche
[3] Haus Vorschulze: spätbarockes Haus, heute städtische Kulturverwaltung mit Ausstellungen


Pauluskirche Hamm

[4] Pauluskirche: romanischer Ursprung, mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Die weite Freifläche ringsum ist nicht allein der Kriegszerstörung geschuldet. Eine Synagoge hatte hier auch einst einen Platz. Mit dem Santa-Monica-Platz ergab sich ein großer zentrumnaher Parkplatz hoher Kapazität.

[5] Stuniken-Haus: spätbarockes Kaufmanns-Wohnhaus
[6] St. Agnes Kirche


beeindruckende Musikschule - optisch und akustisch optimiert

[7] Musikschule in hochmoderner Architektur
[8] Sporthalle
[9] Wasser- und Schiffahrtsamt

[?] Ökohaus von Hundertwasser


außerhalb des Zentrums:

beeindruckende Musikschule - optisch und akustisch optimiert

Der an die Lippe reichende Datteln-Hamm-Kanal ist rund 60 km lange, besitzt im Hammer Stadtgebiet zwei Schleusen - Schleuse Hamm und Werries. Seit 1914 wird der Kanal nicht nur als Wasserstraße genutzt, er dient unter anderem auch der Wasserversorgung bzw. Regulierung des Rheins.


Das Gelände östlich hat eine lange Geschichte, denn auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian ist 1984 anlässlich der ersten Landesgartenschau der Maximilianpark entstanden. Der weithin sichtbare Glaselefant, aus Anbauten der ehemaligen Kohlewäsche zu einem 34 m hohen Gebäude gefügt, ist inzwischen ein Wahrzeichen der Stadt.

Sri Kamadchi Ampal, Tempel, seit 1989 in Hamm, seit 1997 in Hamm-Uentrop. Die Geschichte des Tempels ist mit der Flucht von Zehntausenden Tamilen eng verbunden.
Schloss Heessen: dreieckige Wasserburg, ursprünglich gotisch, später barock und klassizistisch verändert.

Oberwerries: barockes Wasserschloss

Stadtteile/Eingemeindung
Hamm, Stadtteile

Bockum Hövel Heesen Herringen Pelkum Rhynern Uentrop