Meckenheim im Rheinland, grünes Tor zu Ahr und Eifel

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Stadt mit rund 24.700 EW (2007) an der Swist

ortsgeschichtlich

Im Gebiet um Meckenheim wurden 6.000 Jahre alte Besiedlungsspuren gefunden.

Zur Zeit des Römischen Reiches entstand die Eifelwasserleitung. Sie führte Trinkwasser aus der Gegend um Nettersheim durch Meckenheim nach Köln. Römer und die Eburonen hinterließen hier ihre Spuren, Bauernhöfe, Militärische Anlagen, Gräber, Heiligtümer.

Um etwa 450 u.Z. drangen die Franken in den Meckenheimer Siedlungsraum.

853 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Meckenheim. Ein Priester Herigar überschrieb seinen Fronhof dem Cassiusstift zu Bonn als Gemeinwesen des Erzbistums Köln. Das Kölner Mariengradstift war anfänglich Grund- und Gerichtsherr in Meckenheim war und seit 1059 mit Niederhof und Burghof, sowie 21 Lehensträgern über 1000 Morgen Land verfügte.

Um 1300 umgab die Stadt eine Befestigungsanlage mit Stadtmauer, Doppelgraben, Wall und Hecke, in der sich zwei Tore befanden. Die Stadtmauer wurde 1832 abgerissen. Ab 1300 bis 1608 gab es im Ort eine Burg, auf der die Ritter von Meckenheim saßen. Aus dem Geschlecht stammte der Kupferstecher Israhel van Meckenem.

Die Stadtrechte wurden Meckenheim am 28. Juli 1636 vom Kölner Erzbischof Ferdinand von Bayern verliehen. Der Ort blieb jedoch ein Zentrum der Agrarwirtschaft.

Am 28. März 1787 zerstörte ein folgenschwerer Brand die Stadt.

1794 wurde das Rheinland von Frankreich annektiert und bis 1815 besetzt gehalten. Mit der territorialen Zugehörigkeit der Stadt zum französischen Staat verlor Meckenheim durch das französische Gemeindewesen die Stadtrechte. 1815 fiel das Rheinland und damit auch die Stadt an Preußen. Erst 1929 erhielt Meckenheim das Recht, den Titel „Landgemeinde Stadt Meckenheim“ wieder zu führen.

1944/45 fanden Luftangriffe lohnende Ziele für Tod und Zerstörung. Am am 2. und 5. März 1945 wurden etwa 70 % der Häuser im Stadtkern zerstört und um die 250 Personen getötet.

Durch die Nähe zur Bundeshauptstadt Bonn stieg die Bevölkerungszahl stark an und blieb auch nach dem Umzug von Bundestag und Bundesregierung nach Berlin annähernd konstant.

sehenswerte Innenstadt

Neben der Altstadt an Swist wird östlich angrenzend eine ewas höher gelegene "Neuen Mitte“ etabliert. Was sich als "Neue Mitte" definieren will, startete mit der Bebauung ab den 1970er Jahren. Bundesbedienstete der damaligen Hauptstadt benötigen viel Wohnraum in ländlich-beruhigenden Lagen und machten Meckenheim zur "Bonner Schlafstadt". Mag sein, dass einige Bestberuhigte den Umzug in die neue Hauptstadt verschlafen haben, aber Platz dürfte inzwischen genug sein. für neues Wachstum undzur Mitte.

[B] Bahnhofstraße, zum Bahnhof. Die Voreifelbahn bedient noch die Strecke Bonn-Euskirchen-Bad Münstereifel. Buslinien führen in jede Richtung des Umlandes, auch nach Bad Godesberg.

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Meckenheim

[M] Markt
[R] Rathäuser

[1] Stephanus-Kapelle am Schlegelweg
[2] Christuskirche
[3] Kirche St. Johannes der Täufer


natürlich

Muss man unbedingt an den Rhein oder in die Eifel, um sich in naturnaher Umgebung zu erholen oder einfach zu entspannen?

filmreif

Szenen des Films "Die Brücke von Remagen" spielen in Meckenheim. Die 9. US-Panzerdivision und erreichte Meckenheim am 6. März 1945 nachmittags.

Stadtteile/Eingemeindung
Lage einiger Orte im Stadtgebiet von Meckenheim

Altendorf, Ersdorf, Lüftelberg, Meckenheim, Merl

Im Nordwesten der Stadt befindet sich ein großes Gewerbe- und Industriegebiet, der Industriepark Kottenforst