Lauterecken

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Stadt mit rund 2.200 EW (2012) im Nordpfälzer Bergland, wo nahe der Ortsmitte die Lauter in den aus Altenglan zufließenden Glan mündet.
Lauterecken ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.

1224 wurde Lauterecken erstmalig erwähnt als Besitz der Grafen von Veldenz.
1343 erhielt Lauterecken als Residenz der Grafen von Veldenz Stadtrecht. Mit dem Aussterben der Veldenzer 1444 fiel Lauterecken an Pfalz-Zweibrücken.
1543 bis 1694 war Lauterecken Residenz der Nebenlinie Pfalz-Veldenz-Lauterecken.
1689 wurden Stadt und das Schloss zerstört.
1733 bis 1797 war Lauterecken Sitz eines Kurpfälzischen Oberamtes.
1816 kam Lauterecken gemäß Wiener Kongress an Bayern, nach dem Zweiten Weltkrieg an Rheinland-Pfalz.

Seit 2014 ist die Stadt Sitz der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein mit insgesamt 41 Gemeinden.

sehenswert historischer Stadtkern

[B] zum Bahnhof
[M] Marktplatz
[R] Verbandsgemeindeverwaltung
Rathaus Hauptstraße 49 (1829), Klassizmus, Walmdachbau, Dachreiter (1837), Anbau 1857/58

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Lauterecken

[1] ehemaliges Rentamt (1897/98), sandsteingegliederter Quaderbau mit Mansardwalmdach, heute Polizeiwache Hauptstraße 19

[2] Bruchsteinbrücke über die Lauter (frühes 17. Jh.), fünfbogig, mit Flutbrechern

[3] Wohn- und Geschäftshaus Hauptstraße 43 (frühes 18. Jh.); Barock, Mansarddach


[4] Altes Schloss mit Veldenzturm Veldenzplatz 1, 1343 ersterwähnt, Residenz des Grafen von Veldenz, Turm im 16. Jh. erneuert
[5] Erweiterung Neuer Bau, Schlossgasse 1 (Ende 16. Jh.), Amtshaus und Scheune 1803/04 neu aufgebaut; erhalten: spätgotischer Keller, Teil der Ringmauer, sogenannter Veldenzturm
[6] Kirche
[?] Blücherdenkmal (1936) Bergstraße, Brunnen mit Löwenstele

event

Frühjahrsmarkt, Heimatfest, Herbstmarkt, Weihnachtsmarkt
Ein Turmfest findet alle zwei Jahre statt.

Stadtteile/Eingemeindung

keine