Vallendar

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Stadt mit rund 8.500 EW (2012), gelegen am rechten Ufer des Mittelrheins gegenüber der bewohnten Rheininsel Niederwerth, dort, wo mehrere Bachtäler des Westerwaldes auf das Rheintal stoßen. Die Stadt liegt 5,7 km nördlich von Koblenz und 12,3 km südlich von Neuwied im Neuwieder Becken, einem Teil des Mittelrheinischen Beckens. Im Osten steigen die Höhen des Westerwaldes auf, jenseits des Rheins im Westen die Höhen der Eifel.

ortsgeschichtlich

Um 830/840 wurde Vallendar erstmals erwähnt als Besitz der Erzbischöfe von Trier, namentlich (indogermanisch) ein sumpfiges Gelände bezeichnend. Eine keltische Besiedlung weit vorher ist wahrscheinlich.

1240 ließen die Grafen von Sayn als neue Landesherren von Vallendar die "Marienburg“ erbauen und den Ort befestigen.
1143 kam es zur Gründung des Schönstätter Klosters der Augustinerinnen, das 1567 wieder aufgelöst wurde.

1363 verpfändete Graf Salentin zu Sayn-Wittgenstein die Herrschaft an Kurtrier. 1681 bzw. 1767 (endgültig) wurde Trier alleiniger Landesherr. Das Stadtwappen enthält noch den sayn'schen Löwen und das kurtrierische rote Kreuz.
1803 gelangte der Ort an das Fürstentum Nassau-Weilburg, 1815 schließlich an das Königreich Preußen.

1856 erhielt Vallendar von König Friedrich Wilhelm IV. die Stadtrechte, nachdem sich am Ort eine starke Gewerbetätigkeit entwickelte.
1932 wurde Vallendar als Luft- und Kneippkurort anerkannt.
1939 wurde die Gemeinde Mallendar eingemeindet.

Ab 1954 bis in die 1970er Jahre entstanden zahlreiche neue Baugebiete.

sehenswerte Innenstadt

Fachwerkbauten, überwiegend 17. Jh.

[A] Altes Rathaus (1663), Fachwerk, EG massiv > Rathausplatz 5
[C] Camping Rheinaustraße
[R] Rathaus, Rathausplatz/Eulerstraße, ehem. Schule (1844/45)

[1] Haus d’Ester ansteller der Marienburg am Burgplatz (1773), einst Sitz der Lederfabrikantenfamilie d’Ester, Architekt Nikolaus Lauxen, heute Sitz der WHU – Otto Beisheim School of Management.

Markantes und Sehenswertes in der Innenstadt von Vallendar

[2] evangelische Lukaskirche (1884/85), Architekt Friedrich Lang aus Wiesbaden, gebaut nach Richtlinien des sog. Eisenacher Regulativs

[3] Kneippanlage > Kirchstraße
[4] kath. Pfarrkirche St. Marzellinus und St. Petrus (1837/41), Architekt Johann Claudius von Lassaulx aus Koblenzer, recht groß

[5] Stadthalle
[6] Rheinbrücke (1958) zur Rheininsel Niederwerth


weiterhin:

- Vallendarer Plattpopo, Denkmal, Brunnen mit zwei sich waschender Figuren > Hellenstraße
-- Hochhaus "Humboldthöhe“ (1973), sehr ortsbildprägend
- ehem. St.-Josef-Krankenhaus (1856/59), Architekten Vincenz Statz aus Köln
- Wiltberger Hof (1695/98), für Freiherr E. von Wiltberg errichtet, heute Gasthaus Alpenblick
- Gartenstadt mit Kaiser-Friedrich-Turm
- Freibad > Sebastian-Kneipp-Str.

Kloster Schönstätter Marienschwestern > [P] Berg Schönstatt
- Turm der ehemaligen Klosterkirche Schönstatt (13. Jh.), Romanik
- Marienburg - siehe oben?

museal

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gewandert

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event

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Stadtteile/Eingemeindung

Gartenstadt, Gumschlag, Mallendar, Mallendarer Berg, Schönstatt, Vallendar