Marsch durch Wald und Heide und entlang der Elbe

Pretzsch Jagdschloss © LianeM

Jagdschloss Pretzsch

Bad Schmiedeberg

Stadt mit rund 9.000 EW (2011), 5.000 (1985), in der Dübener Heide
Eisen-Moorbad (seit 1806)
Bürgerhäuser (17. Jh.), Rathaus (1570), Altstadtkirche (15. Jh.),
1 schmerzhaftes Stadttor (Au!),
Kurpark, Kurhaus (1908) im Jugendstil mit stiltypischer Bleiverglasung;
Schöne Aussicht vom Turm (182 m ü.NN.) im Süden bis in die Elbniederung
Dorf Reinharz (westlich): Wasserschloss (1701) mit Turm (17. Jh.) und Park, schön umteicht; Dorfkirche (18. Jh.)

Gräfenhainichen

Stadt mit rund 12.500 EW zwischen Gröberner und Gremminer See am nordöstlichen Rand der waldreichen Dübener Heide und an der Straße der Braunkohle
sehenswert:
Buchdruckmuseum, Stadtturm, Postsäule, Wasserturm
Schlossruine mit Freilichtbühne
Stadtbalkon am Gremminer See
Bockwindmühle
Buchholzgraben im Osten mit Hainmühle, Vehsenmühle, Birbaummühle, Buchholzmühle
zugehörig: Möhlau, Mescheide?

Jessen

Stadt mit rund 14.500 EW (2012) auf 351,94 km² in 72 m ü.NN., idyllisch an der Schwarzen Elster in abwechslungsreicher Landschaft gelegen; Hier wechseln sich Auenlandschaften der Elbe und der Schwarzen Elster mit der Glücksburger Heide, den prächtige Kiefern- und Mischwäldern
Obst- und Weinanbau an den Amsdorfer und Jessener Bergen gibt es seit dem 13. Jh.
1217 erstmals urkundlich als "Jezzant" erwähnt
1358 Stadtrecht.
sehenswert:
Burg- bzw. Schlossanlage - ursprünglich mittelalterliche Wasserburg, seit 1999 Verwaltungssitz der Stadt Jessen
Stadtkirche St. Nikolai (17. Jh.), früher Barock, barocker Altar
Historischer Marktplatz - mit weitgehend erhaltenem Grundriß und schlichter Bebauung
vorgemerkt:
Weinfest mit Wahl der Jessener Weinprinzessin zur 2. Augustwoche
zugehörig:
Seit 1992 enorme Erweiterung durch Eingliederungen, zuletzt 2004 Buschkuhnsdorf, Gentha, Holzdorf, Kleinkorga, Linda (Elster), Mellnitz, Mönchenhöfe, Morxdorf, Neuerstadt, Reicho und Seyda, 2010 folgte Naundorf, 2011 kamen die ehemaligen Gemeinden Klöden und Schützberg hinzu.

Kemberg

Stadt mit etwa 10.500 EW (2011), 3.000 (1985) auf 235,11 km² in 76 m ü. NN. am Nordrand der Dübener Heide;
Stadtbefestigung (um 1440), Rathaus (15. Jh.), Bürgerhäuser (18./19. Jh.), Pfarrkirche (15. Jh.);
zugehörig:
Ateritz, Bergwitz am Bergwitzer See, Bietegast, Bleddin, Boos, Dorna, Gaditz, Globig, Gniest, Gommlo, Kemberg, Klitzschena, Lammsdorf, Lubast, Melzwig, Naderkau, Pannigkau, Reuden, Rötzsch
zuletzt (2010) wurden eingemeindet:
Dabrun, Eutzsch, Rackith, Radis, Rotta, Schleesen, Selbitz, Uthausen und Wartenburg

Zahna-Elster

Kleinstadt mit rund 8.000 EW (2012)
Zahna ist anscheinend besonders hundefreundlich. Es wird umringt von weiten Feldern, dichten Wälder und üppigen Wiesen, über denen Störche und Greifvögel ihre Kreise ziehen. Hier sind sie, die blühenden Landschaften, in denen die Frauen erfolgreich Gewichte stemmen und Städter sich im Bauernmuseum schlau machen.
zugehörig:
Külso, Leetza, Listerfehrda, Meltendorf, Mühlanger mit Ottmannsdorf, Rahnsdorf, Raßdorf, Woltersdorf, Zahna

Städte und Gemeinden im Kreis
Annaburg Bad Schmiedeberg , Coswig Gräfenhainichen, Jessen, Lutherstadt Wittenberg, Oranienbaum Zahna-Elster