Arnstein

Burgruine ArnsteiAQrnstein von der Butg aus gesehen

foto © luise / pixelio.de - Burgruine Arnstein / Burgblick auf Arnstein im Südharz

Stadt mit rund 7.200 EW (2011) auf 121,71 km², in den Harz reichend

ortsgeschichtlich?

Die Burg Arnstein wurde 1199 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ruine steht unter archäologischerm Denkmalschutz.
Wann wurde Arnstein als Siedlungsort erstmals urkundlich erwähnt?
Wann erhielt der Ort das Stadtrecht?
Die junge Stadt ist benannt nach der alten Grafschaft Arnstein.

OT Harkerode am Einetal

Die Burgruine Arnstein erhebt sich direkt über Harkerode. Die Burganlage wurde 1100 von den Edlen von Arnstein als romanisches Kastell erbaut. Heute ist die Ruine ein attraktives Ausflugsziel und Veranstaltungsort. Das teilsanierte Hauptgebäude und Kellergewölbe sind über einen Turm mit Wendeltreppe erreichbar. Vom Turm hat man eine vorzügliche Sicht.

OT Sandersleben

Das Wippertal war schon zur Jungsteinzeit besiedelt. Wahrscheinlich gründeten Angeln oder Warnen ein Gehöft (4.Jh.), aus dem sich die Siedlung entwickelt hatte. Sie wurde erstmals 1046 in einer Urkunde König Heinrich III. genannt.
ab 1340 sind Stadtrechte urkundlich nachweisbar.
Im 14. und 15. Jh. erlebte Sandersleben durch Kupferbergbau (1438) eine wirtschaftliche Blüte, die im 17./18. Jh. noch forciert wurde. Sandersleben selbst aber blieb für Jahrhunderte eine Ackerbürgerstadt. Nicht allein dank seiner Bierbraukunst entwickelte sie sich zum bedeutenden Handelsplatz, wurde im Volksmund auch Klein Leipzig genannt.
Mit dem Bau einer Zuckerfabrik (1850) und der Ludwigshütte (1861/62) setzte die Industrialisierung Arnsteins ein. Zusätzlich zu den Kupferschächten wurde seit 1852 eine Braunkohle-Zeche betrieben. In den 1870er Jahren wurde Sandersleben zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt.
Ab 1969 wurden hier Landtechnische Anlagen und Landtechnik gefertigt.
Erst nach 1990 wurde die Ludwigshütte geschlossen. Mit einer steigenden Zahl neuer Kleinstbetriebe stieg auch die Zahl der Arbeitslosen. Das zog eine Abwanderung zu etwa 20% nach sich..

OT Wiederstedt

1261 Dominikanerinnenkloster in Oberwiederstedt, davon erhalten die Klosterkirche
1585 entstand hier ein Renaissancschloss, an den sich südlich ein weiträumiger Landschaftspark anschließt. 1632 wurde das Schloss Familiengut und Stammsitz der obersächsisch-freiherrlichen Linie der Familie von Hardenberg. Hier wurde 1772 auch der Dichter Friedrich von Hardenberg geboren - Forschungsstätte für Frühromantik und Novalis-Museum

sehenswert

- Aussicht von der Burgruine
- weiterhin?

Orte/Ortsteile

Die Einheitsgemeinde wurde 2010 durch freiwilligen Zusammenschluss von zehn Gemeinden gebildet und nach der alte Grafschaft Arnstein benannt.
zugehörig:
Alterode, Arnstedt, Bräunrode mit Friedrichrode und Willerode, Greifenhagen, Harkerode, Quenstedt mit Pfersdorf, Sandersleben (Anhalt) mit Roda, Stangerode, Sylda, Ulzigerode, Welbsleben, Wiederstedt