Flensburg - Hafen- und Rumstadt

kreisfreie Stadt mit rund 83.500 EW (2012) in 20m ü.NN. an der Förde zwischen Hügeln und Wäldern;

In der Mitte des 12. Jh. wurde Flensburg im Schutz einer Burg gegründet.
1284 erhielt die Siedlung die Stadtrechte. Die gotischen Backsteinkirchen sind Zeichen einer ersten Blütezeit als Stadt.

Von 1460 bis 1864 war Flensburg dänisch, dann kam die Stadt an Preußen.
1920 entschied sie sich für die Zugehörigkeit zu Deutschland.

sehenswerte Innenstadt

Bemerkenswert sind sind die schönen Patrizierhäuser und Handelshöfe der Altstadt.
[R] Rathaus
[T] Theater
[1] Deutsches Haus (1927/30), Bauhausstil, Kulturzentrum;
Nordwestlich das Kloster zum Heiligen Geist, heute Stiftung.
[2] Johanniskirche (12. Jh.), Gewölbemalereien um 1500
[3] Naturwiss. Heimatmuseum, Süderhofenden 40-42
[4] Nikolaikirche, größte Kirche der Stadt, ein spätgotischer Backsteinbau, Renaissanceorgel mit reich geschnitztem Prospekt. Um den Südermarkt Häuser mit schönen alten Fassaden, u.a. Nr. 12 ältestes Haus der Stadt, spätgotisch (15. Jh.), dazu zahlreiche Handelshöfe und Passagen.

Flensburg - Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt, im Hafenbereich

[5] Städtisches Museum Lutherplatz 1
[6] Holm, Kaufmannshöfe (18./ 19. Jh.), z.B. Nr. 10, 19/21
[7] Heilig-Geist-Kirche: zweischiffig, Backsteingotik, Kirche der Flensburger Dnen, gotische Wandmalereien um 1400.

[8] Westindienspeicher (1791), heute Wohnhaus; Imposant die gesamte Speicherlinie. Die alte Handelsstadt besitzt im mächtigen Zollspeicher ein Museum, in dem die Bedeutung des Rum für die Seefahrt und ein gewisses Punktesystem deftig nahe gebracht werden. Gegenüber am alten Kran ist der Museumshafen.

[9] Marienkirche (Baubeginn 1284) ist ein dreischiffiger gotischer Backsteinbau mit spätgotischen Deckengemälden sowie Altar und Bronzetaufe der Renaissance. Südlich von der Kirche der Nordermarkt mit Neptunbrunnen und den Schrangen, dem Arkadengang, in dem einst Bäcker und Schlachter ihre Waren anboten.
[10] Kompanietor: 1604 fertiggestellt, Zunfthaus der Schiffer und Kaufleute. Unweit davon das Altflensburger Haus.
[11] Künstlerhof: Kaufmannshaus aus dem 18. Jh.
[12] Schiffahrtsmuseum im Zollpackhaus von 1842/1843 an der Schiffbrücke. Im Museumshafen liegen bestimmt alte Segler vor Anker. Auch hier in nächster Nähe Handelshöfe aus dem 18. Jh. und das Flensborg-Hus (1726), ehemals Waisenhaus.

Nordertor (1596), etwa 300 m nördlich (Große Straße): der zweigeschossige Backsteinbau (1595) mit dänischem Königswappen über der Durchfahrt und dem Spruch:
Friede ernährt, Unfriede verzehrt vermittelt eine Binsenweisheit, die nur von wenigen deutschen Volkspolitikern verinnerlicht wurde. Die sollten sich in Flensburg nachhaltig umsehen und doppelt punkten. Schönes Wahrzeichen einer schönen Stadt.

veranstaltet

Konzerte des Flensburger Bach-Chors (ganzjährig)
Folkbaltica-Festival (April/Mai)
Flensburger Rumregatta Rumregatta (Wochenende nach Himmelfahrt)
Flensburger Dampfrundum (Juli 2017)
Flensburger Hofkultur - Musik, Theater, Kabarett (Juli-August)
Flensburger Tummelum, Altstadtfest alle zwei Jahre (August)
Apfelfahrt & Apfelmarkt (Oktober)
Weihnachtsmarkt (November-Dezember)

gelehrt

Uni Flensburg
FH Flensburg

Stadtteile/Eingemeindung
Flens

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