Breitungen/Werra

Gemeinde mit rund 4.800 EW (2012)
historisches Marktensemble mit Fachwerkhäusern, Klosterkirche (1112), Schloss Spätgotik/Renaissance, Kirche in Herren- und Frauenbreitungen.
Naturschutzgebiet Breitunger Seen

Brotterode-Trusetal

Stadt mit rund 6.500 EW (2012) auf 49,69 km² in 595 m ü.NN.
Die Gemeinde Trusetal entstand 1950 durch Zusammenschluss der Ortsteile Herges-Auwallenburg, Trusen, Elmenthal und Laudenbach. Ortsteil Wahles wurde 1994 eingemeindet. 2011 wurde die Stadt Brotterode in die Gemeinde Trusetal eingegliedert und Brotterode-Trusetal übernahm das seit 1936 bestehende Stadtrecht der Stadt Brotterode.
bekannt:
- Trusetaler Wasserfall
- Besucherbergwerk "Hühn"
- Zwergenpark mit Zwergengolf

Brotterode

liegt im Kammbereich des Thüringer Waldes, in 580m in einem Kessel, umgeben von bewaldeten Bergen
1216 Ersterwähnung, Stadtrecht von 1936 bis 2011
Jahrhunderte hindurch wurde hier bis 1922 Eisenerz gefördert.
1895 brannte Brotterode fast vollständig ab.
1932(?) bzw. 1936 Stadtrecht bis 2011'
Der Ferienort wurde auch eine Hochburg des Wintersports, aus der namhafte Skisportler kamen: Werner Lesser, Dieter Neuendorf, Jochen Danneberg, Hans-Georg Aschenbach, Axel Lesser u.a. Brotterode ist ein guter Ausgangspunkt für Rennsteigwanderungen.

Trusetal

Das Tal ist von herrlichen Buchen-Nadel-Wäldern umgeben; Verbreitet war Bergbau auf Mangan, Schwer- und Flussspat, der schon im Mittelalter betrieben wurde. Auch Eisenerze wurden abgebaut. Schwerspat wurde seit 1870 gefördert. Der künstliche Trusetaler Wasserfall ist ein beliebtes Wanderziel.

Floh-Seligenthal

Germeinde mit rund 6.200 EW (2012)
OT Kleinschmalkalden gehört seit Februar 2006 zur Gemeinde. Einst zählte er rund 2.200 EW (1985). Im engen oberen Schmalkaldetal gelegen, umgeben von hoch aufragenden Bergen, mehrere sind über 800m hoch, und dichten Wäldern, ist der Ort Ausgangspunkt erholsamer Wanderungen dicht am Rennsteig. Kleinschmalkalden wurde zu Ehren L. Pappenheims (ermordeter Antifaschist) nach 1945 in Pappenheim umbenannt und nach der DDR-Periode wieder rückbenannt. Es war wie das nördliche Schmalkalden ein wichtiger Standort für die Produktion von Werkzeugen, Bestecken und andere Kleineisenwaren.

Frankenheim/Rhön

Germeinde mit rund 1.100 EW (2012)
Rhöner Barfuß-Panorama-Weg

Henneberg

Gemeinde mit rund 600 EW (2012) im Grabfeld, südwestlich von Meiningen
Burg Ruine Henneburg
Die Grafen von Henneberg führten nicht nur ihre Schwarze Henne im Schilde, als sie ihre auf einem Felskegel erbaute Stammburg im 13. Jh. neubauten bzw. umfangreich ausbauten. Die Wehranlage war für Schutz der Straße von Würzburg nach Meiningen extrem wichtig. Von ihr blieben der Bergfried, ein Rundturm, Teile der Ringmauern, die Apsis der Kapelle und die Grundmauern einzelner Gebäude erhalten.
Auseinandersetzungen mit den Bischöfen von Würzburg gipfelten 1230 in der Aufgabe des Burggrafenamt der Henneberger. Bis 1274 wohnten sie noch auf der Burg, die danach von Burgmannen genutzt wurde.
1525 wurde sie im Bauernkrieg zerstört und später nur gringfügig repariert, teils abgetragen. 1660 erfolgte nach Erbstreitigkeiten eine Aufteilung des Hauptbesitzes auf die wettinischen Linien, die Albertiner und die Ernestiner zu Sachsen-Meiningen.
1878 notdürftig konserviert, war die Ruine dann bis 1989 im Sperrgebiet der innerdeutschen Grenze sich eher selbst überlassen. 1995 erfolgte die Übernahme der Ruine Burg Henneberg durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

Kaltensundheim

Gemeinde mit rund 800 EW (2012)
historischer Ort an der Felda im Herzen des Biosphärenreservats Rhön in bezaubernd schöner Natur
Kirchenburg
guter Ausgangspunkt für Wanderungen in alle Richtungen der Rhön

Kühndorf

Gemeinde mit rund 1.000 EW (2012)
Schloss, ehemalige Johanniterburg (um 1300, 15./16. Jh.)

Oberhof

Stadt, Höhenluftkurort mit 2.000 EW 2002; 800-835 m ü.NN. auf dem Kamm des Gebirges, der alle Arten des Wintersports ermöglicht, aber auch im Sommer dank der waldreichen Umgebung zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten eröffnet, ideal auch für Mountainbiking und German Walking (mit einem Wanderstock). Oder man leiht sich einfach mal einen MountainSkyver aus. Vielleicht schaltet tourbee dazu seinen Tourbo drauf. Oder die Redaktion erhält ein Schussfahrtfoto.

1259 wurde die Straße von Zella nach Crawinkel erstmals erwähnt.
1470 Oberhof erfolgte die erste urkundliche Erwähnung eines "oberer Hof" genannten Johanniterhospiz.
Um 1480 kam der Oberhof an die Grafen von Gleichen, die ihn aber bald wieder veräußerten. Schließlich gelangte er 1536 in den Besitz des Kurfürsten Johann Friedrich. Die ernestinischen Herrscher frönten um Oberhof ihrer Jagdleidenschaft. 1616 entstand dafür am Schlossberg gar ein Jagdschloss, das aber 1634 im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Bei Kriegsende wohnten in Oberhof nur noch 51 Menschen.
Einen Aufschwung nahm der kleine Ort erst mit seinem Anschluss an das thüringische Verkehrsnetz (die Straße nach Zella wurde 1832/34, die Bahnstrecke 1884 erbaut). Oberhof wurde 1869 Kurort, und die Reinheit seiner Luft und das günstige Heilklima bewirkten ein schnelles Anwachsen des Fremdenverkehrs. 1890 kamen schon 1430 Kurgäste nach Oberhof, im Jahre 1913 bereits 13000.
1985 erhielt Oberhof die Stadtrechte verliehen.
Der kleine Ort war ein international bekannter Wintersportort geworden: Bobbahn. Eisstadion und Sprungschanzen (Thüringenschanze") zogen alljährlich Tausende an. Oberhof ist weiterhin sportliches Leistungszentrum und Top-Wintersportort.
exklusiv:
Sauna- und Wellnesslandschaft der Rennsteigtherme
sehenswert:
Botanischer Garten für Hochgebirgsflora am Pfanntalskopf, ab 1970 systematisch aufgebaut:
sportlich:
- Sprungschanzenf
- Skihang Fallbachlift
- Kunsteisrodelbahn (1971), eine der modernsten Anlagen der Welt
- Woodjump Riesenschaukel

Rhönblick

junge Gemeinde mit 3.137 EW (2004) auf 78,67 km²

Steinbach-Hallenberg

Stadt und Kurort mit 5.100 EW (2012), 6.150 (1980) auf 22,63 km²
1228 erste urkundliche Erwähnung, Stadt seit 1936
- Ruine Burg Hallenberg (13. Jh.)
- Metallhandwerksmuseum

Viernau

Gemeinde mit etwa 2.250 EW (2004) im Tal der Schönau am Südhang des Thüringer Waldes, eingeschlossen in einer typischen Mittelgebirgslandschaft zwischen 400 und 800 m Höhe. Der Ort ist, außer im Norden, von allen Seiten mit Wald umgeben.
1274 erstmals urkundlich erwähnt, dörfliche Entwicklung mit Landwirtschaft und Weberei. Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie 1893 entwickelte sich auch metallverarbeitende Industrie, die weiter präsent ist.
mal was anderes: Geflügelmuseum
Hier wird jedem Neugeborenen ein Bäumchen gepflanzt!

Walldorf

Gemeinde mit rund 2.200 EW (2012)
Fachwerkdorf an der Werra in der Thüringer Rhön
- bedeutende Kirchenburg mit teils 8m hoher Ringmauer
- Sandstein-Märchenhöhle im Käfigsgraben Tal
- Schloss Landsberg (19. Jh.) weit über dem Tal, im Grunde ein Mittelalter verklärendes Märchenschloss

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Altersbach 500, Aschenhausen 200, Belrieth 350, Benshausen 2.400, Bermbach 550, Birx 200, Christes 600, Breitungen/Werra Brotterode-Trusetal Dillstädt 800, Einhausen 450, Ellingshausen 250, Erbenhausen b Meiningen 550, Fambach 2.200, Floh-Seligenthal Frankenheim/Rhön 1.100, Friedelshausen 300, Grabfeld 5.500, Hümpfershausen 400, Henneberg Kaltensundheim Kaltenwestheim 1.000, Leutersdorf 250, Kühndorf Mehmels 350, Melpers 100, Meiningen Metzels 700, Neubrunn 550, Oberkatz 300, Oberhof Obermaßfeld-Grimmenthal 1.200, Oberschönau 800, Oberweid 500, Oepfershausen 500, Rhönblick Rippershausen 900, Ritschenhausen 300, Rohr 1.000, Rosa 750, Roßdorf 700, Rotterode 750, Schmalkalden Steinbach-Hallenberg Schwallungen 2.500, Schwarza 1.300, Springstille 600, Stepfershausen 650, Sülzfeld 850, Unterkatz 400, Untermaßfeld 1.300, Unterschönau 550, Unterweid 450, Utendorf 450, Vachdorf 800, Wahns 400, Viernau Wallbach 400, Walldorf Wasungen Wölfershausen 400, Zella-Mehlis