Wietze ist eine Gemeinde mit etwa 8.500 EW am Fluss Wietze kurz vor seiner Mündung in die Aller in und an den südlichsten Ausläufern der Lüneburger Heide.
In Wietze wurde erstmals weltweit(?) Erdöl gefunden und gefördert, und zwar von 1859 bis 1963. Anfang 20. Jh. wurden damit 80% der Inlandsnachfrage gedeckt.
zurück blieben:
- der Ölberg, etwa 40m hohe Abraumhalde
- ein Erdöl-Bohrturm
- das Deutsches Erdölmuseum ➥ Schwarzer Weg, Bohrmeister-Hasenbein-Weg zur Wietze
[R] Rathaus ➥ Am Rathaus
[N] ➥ Neue Mitte
[A] ➥ Am Rathberg, Teiche "Wesser Stein", Allerbogen, gegenüber Winsen-Südlohe
baulich u.a.:
Nienburger Straße 12 bis 50
Steinförder Straße 43, 49, 60, 126 (Villa)
- historische Waldschmiede mit diversen Konzerten und historischem Kartoffelmarkt
- Stechinelli-Kapelle (1692/97) von Francesco Maria Capellini, der sich als Landdrost die Mittel erwarb, das Adelsgut in Wieckenberg zu erwerben, um dann auf den noch lukrativeren Traumjob eines General-Erbpostmeister der welfischen Herzogtümer aufzusatteln. Diplomatisch verbarg er seinen Wohlstand, indem er die kleine Kapelle äußerlich als Bauernhaus tarnte und innen ganz barock ausstatten ließ.
➥ Stechinellistraße 12
auf gleicher Straße weitere Baudenkmale Nr. 9, 14, 15, 16
beachtlich auch:
Hornborstel Dorfstraße 23 und 35
Hornbostel, Wieckenberg, Wietze