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foto © Achim Lückemeyer / pixelio.de - Schloss Malberg - Juwel im Kylltal, Eifel

Malberg/Eifel

Malberg ist eine Stadt in der Eifel mit rund 600 EW (2012).

ortsgeschichtlich

1008 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung eines Herrn "Ravengar" als Herr zweier Burgen auf dem Malberg. Die Herren von Malberg besaßen offensichtlich reichlich Durchsetzungsvermögen und wurden reich durch Erfolge.
1280 erwarben die Trierer Erzbischöfe die Unterburg.

1322 erhielt Malberg das Stadtrecht.

sehenswerte Innenstadt

[M] Markt?
[R] Rathaus

Der Ortskern hat städtischen Charakter, ist mit schmalen Wohnhäusern (1770 bis Mitte 19. Jh.) geschlossen bebaut.

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Malberg in der Eifel

[1] Schloss, im Kern mittelalterlich (1707/09) umgestaltet/barockisiert, höhengestaffelte viergeschossiger Flügelanlage mit ²eisernem Garten² am Talhang ➥ Schlossstr. 45
sog. "Neues Haus" (1707/15), Brock, zweieinhalbgeschossig, neunachsiger Walmdachbau mit Seitenrisaliten, sowie Arkadenbau mit Walmdach, "runder Garten" mit Pavillons und Terrasse

[2] Wohnhaus (spätes 17. Jh.), im 19. Jahrhundert aufgestockt zu dreigeschossig ➥ Am Neidenbach 15
[3] Pfarrkirche St. Quirin (1905/06), Neugotik, dreischiffige Stufenhalle, vor der Kirche spätbarocker Bildstock (1788) ➥ Kirchplatz
[4] Wohnhaus mit Kniestock (um 1770/80) ➥ Tellstraße 5
[5] ehemaliges Hopfenhaus (19. Jh.), eingeschossiger Massivbau auf hohem Untergeschoss ➥ im "Herrengarten“, Tellstraße 12
[6] Kyllbrücke (1892), vierbogige Sandsteinquaderbrücke, Architekt Matthias Loos
[7] schöne Aussicht Schloss ➥ Lindenstraße

weiterhin:
Malberger Eisenhütte, (1749), Überformungen oder Erneuerungen im frühen 19. Jh., ehem. Kohlenschuppen mit Wohnhaus, achtachsiges Wohnhaus mit Krüppelwalmdach, Gründungsstein mit Wappen ➥ Finstingerstraße 15

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sagenhaft

Berühmt wurde Ritter Kuno von Malberg durch seiner Tapferkeit im Waffendienst. Noch im greisen Alter von über 40 Jahren nahm er an einem Kreuzzug teil, trat dann in ernüchternder Erleuchtung in die Abtei Himmerod als Mönch ein und verbrachte den Rest seines Lebens in strenger geistiger Zucht. Um 1200 starb er, als er im Auuftrag seines Abtes einen gestohlenen Hengst von einem Dieb zurückverlange musste. So entschied ein angebliches Gottesgericht. War sein Gewissen so ehrenhaft wie seine Ritterlichkeit? Brachte ihn vielleicht Verdruss über die Ungerechtigkeiten im irdischen Leben um?

Stadtteile/Eingemeindung

keine?