zur tourbee homepage Flagge von Thüringen TH • Kreis Saalfeld-R. • Königsee-Rottenbach
Südliches Stadtgebiet von Königsee-Rottenbach, im Norden ist schon die Bewaldung des Schiefergebirges zu sehen

Nördlich von Königsee-Rottenbach ist die Bewaldung des Schiefergebirges sichtbar

Königsee-Rottenbach

Königsee-Rottenbach ist ein Städtchen mit rund 6.800 (2012), 5.150 EW (1980) in 377 m ü.NN. auf 83,75 km² am Nordrand des Thüringer Schiefergebirges im Tal der Rinne

ortsgeschichtlich

1199 wurde Königsee ersterwähnt.
1257 Stadtrecht im Zusammenhang mit der Entwicklung des Erzbergbaus der Umgebung. Königsee wurde Mittelpunkt der schwarzburgischen Herrschaft "vor dem Walde".

Königseer Sensen und Sicheln waren begehrt. Seit dem 17. Jh. war hier der Olitätenhandel zu Hause. Heute wird das Gesicht der Stadt durch den Werkzeugmaschinenbau bestimmt, aber auch durch Porzellanherstellung und die Medizin- sowie Orthopädiemechanik.
aufsässig: Im Bauernkrieg 1525 beteiligten sich die Bürger am Bauernaufstand.

sehenswerte Innenstadt

Sehenswertes uind Markantes in Königsee-Rottenbach[M] Markt
[R] Rathaus

a An der Mauer
o Obere Mauer

[1] Kirche zum Lobe Gottes
[2] Friedenskirche am Friedhof

[m] Museen
- Karnevalsmuseum
- Jagdschloss Paulinzella
Königsee-Rottenbach

OT Paulinzella

Ort im Tal des Rottenbaches in 359m ü.NN., umgeben von ausgedehnten Nadelwäldern;

Kapitell am Portal der Klosterkirche

Die monumentale romanische Architektur des 1105 gegründeten Klosters Paulinzella beeindruckt - auch heute noch als Ruine. Die Klosterkirche wurde um 1107 erbaut. Die Klosterruine ist ein herausragendes Baudenkmal. Nach dem Vorbild der Peter-Pauls- Kirche (1082/91) des Hirsauer Klosters im Schwarzwald errichtet, das damals den Bau vieler Kirchenbauten beeinflusste (Hirsauer Schule), entstand im Auftrag der Stifterin Pauline eine dreischiffige Säulen-Basilika mit dreischiffiger Vorkirche. Im 17. Jh. durch Blitzschlag ausgebrannt, ab 1664 dem Verfall preisgegeben, blieb von den ehemals zwei Türmen einer erhalten.
Paulinzella anders gesehen

Schiller weilte 1788 hier und ließ sich zu einem Gedicht hinreißen:

... Einsam stehn des öden Tempels Säulen,
Efeu rankt am unverschlossnem Tor.
Sang und Klang verstummt, des Uhus Heulen
schallet nun im eingestürzten Chor...

Ganz so einsam geht es hier nicht mehr zu. Welcher Dichter hinterlässt uns eine aktualisierte Fassung? Vielleicht findet er statt Uhu einen scheuen Auerhahn?

Stadtteile/Eingemeindung

Orte im Stadtgebiet von Königsee-Rottenbach

Dörmfeld an der Heide, Hengelbach, Storchsdorf