Waldenbuch

Waldenbuch

fotos © schuldes / fotobee.de - Waldenbuch, im Tal der traditionsreiche Gasthof Krone

Stadt mit rund 8.500 EW (2012) an der Aich

1337 wurde Waldenbuch erstmals als Stadt erwähnt.

Nach einer Zeit großer Wirren mit immer neuen Kriegen und wiederkehrenden Pestepidemien verkauften die verarmten Herzöge von Urslingen Reinhold V. und sein Sohn Konrad 1363 Waldenbuch zusammen mit weiteren Orten und Gebieten im Umland an die Grafen Eberhard II. und Ulrich IV. von Württemberg. In dieser Verkkaufsurkunde ist Waldenbuch mehrfach durch die Bezeichnung Stadt herausgehoben.

Längst hat die Stadt ihre mittelalterlichen Grenzen gespengt und ist zum größeren Teil über die Aich nach Nordost ausgeufert.

sehenswerte Altstadt

Die Straßen "Auf dem Graben" im Norden und "Unter der Mauer" im Süden begrenzen die alte Kernstadt, zwischen der die Marktstraße verläuft.

Altes Rathaus Waldenbuch

[R] Altes Rathaus am Marktplatz
[S] Schloss Waldenbuch
[M] Markt und lange Marktstraße


Sehenswertes und Markantes in der Altstadt von WaldenbuchWaldenbuchs geheime Oase

Dieses Brünnle im kleinen Parkstück schräg gegenüber des Gasthofs Krone ist ein recht beschauliches Fleckchen, zumal auch zwei ordentliche Bänke zum kurzen Einhalten anregen.


Waldenbuch, alte Pfarrscheune

[1] ehem. Bauernhaus, stattliches Fachwerkgebäude

[2] Hirschhof
[3] Stadtbücherei

[4] Pfarrscheuer
[5] Kirche St. Veit
Waldenbuch, ehemaliges Pfarrhaus

[6] Altes Pfarrhaus
[7] Gasthof Krone
[8] Dannecker-Haus, Fachwerk
[9] Stammhaus Wider

[10] Stadtmühle
[11] Alte Zehntscheuer


weiterhin:
Hallenbad am Mühlhaldenweg

museal

Museum Ritter (Schoko-Laden), Bauhausstil(?) > Alfred-Ritter-Straße

natürlich

Naturpark Schönbuch
Rohrwiesensee mit Anglerheim

event

?

persönlich

Georg Pfäfflin wirkte alsevangelische Stadtpfarrer in Waldenbuch nachhaltig. Was mag er wohl in den Kriegsjahren gepredigt haben? Jedenfalls versteckte er die Jüdin Ella Friedemann (alias Braun] im Pfarrhaus, öffnete am 10. Dezember 1944 die Stadtkirche für den ersten katholischen Gottesdienst seit der Reformation und überzeugte am 20. April 1945 Volkssturmmänner, ihren sinnlos zerstörerischen Widerstand aufzugeben. Danach kümmerte er sich um geschändete Frauen. Der hatte echt Nerven!

Stadtteile/Eingemeindung

Waldenbuch-Glashütte und Hasenhof