Endingen am weingebirgigen Kaiserstuhl

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Stadt mit rund 9.000 EW ( 2010) auf 26,72 km² in 186 m ü.NN;


Endingen ist staatlich anerkannter Erholungsort im südbadischen Weinland

ortsgeschichtlich

Ortsbezeichnung und Grabfunde weisen auf eine alemannische Besiedlung um das 5. bis 6.Jh. hin.
862 erste urkundliche Erwähnung

1285, 1290 Stadtrecht durch die Üsenberger, offensichtlich im Widerstand der Herren von Endingen, die zuvor das Vogt- und Schultheißenamt inne hatten. Die Endinger Bürger zerstörten unter Führung der Üsenberger die Koliburg, Sitz der Endinger.
1318 erstes Marktrecht (nach dem Stadtrecht!).

1379 starb der Stamm der Endinger aus und die Stadt ksm bis 1806 Endingen unter Habsburgische Landesherrschaft
1415 bis 1428 war Endingen Freie Reichsstadt.

1806 Großherzogtum Baden

sehenswerte Innenstadt

Die historischer Altstadt ist noch von der vorwiegend im 16. bis 18. Jh. erfolgten Bebauung geprägt. Fachwerkgebäude, prächtiger Renaissance- und Barockbauten, auch rokokoeske Fassaden ergeben ein Stadtbild, in der die österreichische Episode noch sichtbar wird.

Endingen Marktplatz © Fotolyse

[M] Marktplatz mit Brunnen (Spätgotik)
[R] Rathaus, ehemaliges Kornhaus (1617), Spätgotik sowie Renaissance, dreigeschossig, Staffelgiebel mit dem Laubenmännli bekrönt.

Das Alte Rathaus) am Markt (1527) ist heute Heimatmuseum)


Plan der Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Endingen

[1] Königschaffhauser Tor, 1319 erstmals erwähnt, 1581 erneuert und baulich verändert. Das letzte noch erhalten Stadttor - ursprünglich bestanden 4 Tore - diente als Stadtgefängnis, heute als Heimstatt der Endinger Narrenzunft und Museum.

[3] An der Stadtmauer - diese Straßenbezeichnung erinnert nach daran, wo bald nach Verleihung des Stadtrechtes 1285/86 die schützende Mauer verlief.
Endingen Vorderösterreich-Museum Üsenberger Hof © Fotolyse

[2] Üsenberger Hof (15. Jh.), profane Spätgotik, innen wurden mit Sanierung ursprüngliche Fresken freigelegt.
heute: Vorderösterreich-Museum - Adelshof 20
Endingen am Kaiserstuhl © Fotolyse

[4] Kirche St. Peter (1775), Spätbarock mit klassizistischen Tendenzen.
Die St. Martinskirche (links im Bild) wurde 1845/47 nach spätgotikischer Manier erbaut
weiterhin:
[5] zum Kaiserstuhl. 1895 eröffnete Großherzog Friedrich die Kaiserstuhlbahn.
[6] Freibad, NSG und Ruine Usenburg

museal

Käserei-Museums, 1997 eröffnet

theatralisch

Deutsche Kammerschauspiele, Martinskirchgässli 4

Stadtteile/Eingemeindung
Lage einiger Orte in Stadtgebiet von Endingen

Amoltern
Endingen
Kiechlinsbergen
Königschaffhausen