Schopfheim, älteste Stadt des Markgräflerlandes

Schopfheim Wehratal Dinkelberg Schwarzwald © Manfred Schmidt

Stadt mit rund 18.800 EW (2012) im Markgräferland zwischen Dinkelberg und Schwarzwald an der Wiese, einem Nebenfluss des Rheins

geschichtlich

Bodenfunde belegten eine römische Streusiedlung auf der Schopfheimer Flur.

807 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung Schopfheims als "Villa Scofheimin" anlässlich einer Schenkung an das Kloster Sankt Gallen. In dieser Zeit war der Ort vermutlich schon mindestens 100 Jahre alemannisch besiedelt.

Im Mittelalter war Schopfheim Eigentum unterschiedlicher Adelshäuser. Später kam die Stadt an dass Großherzogtums Baden.
1250 erhielt Schopfheim durch Konrad I. von Rötteln das Stadtrecht verliehen.
Im Dreißigjährigen Krieges verlor Schpfheim fast alle Einwohner. Das benachbarte Basel zog Investoren eher an und wohl an Schopfheim vorbei. Erst die allgemeine Indusrialisierung sorgte für eine Weiterentwicklung der Stadt.
1862 erhielt Schopfheim Anschluss an die Wiesentalbahn.

sehenswerte Innenstadt

[B] Bahnhof
[R] Rathaus (1826), Weinbrenner-Stil, Entegaststraße 10
[m] Stadtmuseum

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Schopfheim

[1] Alte Kirche St. Michael (807 ersterwähnt)
[2] Pflughof
[3] Stadtkirche St. Michael, spätes 19. Jh.
[4] St. Bernhard
[5] Sporthalle

[6] Forstamt
[7] Amtsgericht
[8] IHK
[9] Altes Gefängnis


[10] Altes Schützenhaus

weiterhin:
Gersbach - Reste einer Befestigungsanlage, Barockschanze (frühes 18. Jh.)
Raitbach - Reste der mittelalterlichen Burgen Turmhölzle, Steineck und Burgholz

bergig

Entegast 589 m ü.NN. und der Hausener Köpfle 594 m ü.NN.

event
Stadtteile/Eingemeindung

eingemeindet wurden 1971 Fahrnau, 1972 Langenau, 1973 Raitbach, 1974 Enkenstein und Gersbach. 1975 Wiechs und Eichen.