Eberswalde und Finow

Eberswalde, Marktseite

fotos © schuldes / fotobee.de - Eberswalde

Stadt mit 41.400 EW (2008), 50.100 EW (1980); Industriestandort am Finowkanal und Oder-Havel-Kanal zwischen Oderbruch und Werbellinsee.

1254 wurde Eberswalde gegründet oder erstmals urkundlich erwähnt.

Bereits 1608 wurde durch den ersten Finowkanal (im Dreißigjährigen Krieg verfallen) das Gebiet im Eberswalder Urstromtal, das den Raseneisenstein der Talniederung, das Holz der ausgedehnten Wälder und die Wasserkraft nutzen konnte, mit der Oder verbunden. Spezial-Kranbau und Kaltwalzwerk Finow (seit 1965) waren großen Säulen der Beschäftigung.

Wichtige Verkehrswege für die Industrie waren der im 18. Jh. mit 17 Schleusen angelegte Finowkanal und besonders der 1914 vollendete Oder-Havel-Kanal.
Der 11 km langen Werbellinkanal (1766) zur Finow brachte eine Verbindung zum Werbellinsee

sehenswerte Innenstadt
Eberswalde, Altes und Neues Rathaus

[A] Altes und Neues
[R] Rathaus


Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Eberswalde

[1] Kreisverwaltung
[2] Fachhochschule Eberswalde
[3] Museum
[4] Bibliothek in der Rathauspassage
[5] Stadtschleuse am Finowkanal
Apotheken-Löwe gegenüber Löwena-Apotheke natürlich:

Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Der Löwe gegenüber der Löwen-Apotheke gehört natürlich nicht in dieses Reservat.


Stadtteile/Eingemeindung

Orte im Stadtgebiet von EberswaldeFinow im Osten des Stadtgebietes brachte der Stadt auch den zeitweilig klangvollen Doppelnamen Eberswalde-Finow ein. An Finow kam keiner so leicht vorbei: Früh nutze man die Finowfurt, wo heute ein Informationszentrum zur Flößerei und der Erlebnispark Luftfahrt besteht.
Die Alte Finow und später die Kanäle waren bedeutsam für die Ansiedlung von Industrien. Straßenbezeichnungen wie "Am Alten Walzwerk" und Siedlungen wie Eisenspalterei und Kupferhammer erinnern an die Industriegeschichte.

Das Brandenburgische Viertel besticht durch seine parallele Straßenführung.

Sommerfelde, Tornow, Lichterfelde, Clara-Zetkin-Siedlung, Wolfswinkel