Lieberose

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Städchen mit rund 1.600 EW (2012) in einer leichten Senke zwischen Wiesen und Äckern, von bewaldeten Höhenzügen umgeben, im östlichen Landkreis

Zum Jahr 1000 findet sich im Klosterarchiv Neuzelle der früheste Hinweis auf die alte niedersorbische dörfliche Siedlung als neuer Grenzort des Reiches Otto II.

1272 erfolgte erstmals eine urkundliche Nennung als "Lubraz". Die Siedlung an der Kreuzung mehrerer Handelswege entwickelte sich im Schutze einer Wasserburg um 1250 zur Stadtanlage.
1302 erhielt Lieberose das deutsche Stadtrecht.

In der Folgezeit wechselte die Stadt mehrfach die Herren. 1519 kauften die Brüder Jacob und Richard von der Schulenburg die Herrschaft Lieberose, in deren Familienbesitz sie bis 1945 verblieb. Heute ist die Ausdehnung der mittelalterlichen Stadtanlage noch gut nachvollziehbar.

Gegenwärtig ist das einstige Ackerbürgerstädtchen Sitz der Verwaltungsstelle Lieberose.

sehenswerte historische Altstadt

[R] Rathaus Lieberose Am Markt 4
[M] Markt mit historischer Umbauung, u.a. am Markt 1 die ehemalige Stadtschule (1825), längliches Fachwerkgebäude, jetzt Kantorschulhaus

Markantes und Sehenswertes in der Altstadt von Lieberose

[1] Landkirche (15. Jh.) , 1948/50 umgebaut, mit Epitaph für Joachim von Schulenburg (1594)
[2] Ruine der Stadtkirche Lieberose (18 Jh.), 1945 zerstört. Der Westturm blieb fast unbeschädigt erhalten, z.T. auch das Langhaus.

[3] Gräfliches Stadtgut, südöstliches Backsteingebäude mit Taubenturm in Dachmitte, heute Landwirtschaftsschule Mühlenstr. 20
[4] Hospital (1775), Fachwerk, Mühlenstr. 13


[5] ehemalige Wasserburg (14. J.), ab 16. Jh. im Besitz der gräflichen Familie Schulenburg zum barocken Schloss ausgebaut, ein Gewölbe aus der Zeit der Renaissance blieb unverändert. Schlosshof 3
[6] Darre im Wirtschaftshof des Schlosses Lieberose, heute Museum und Restaurant, weitere Hofgebäude wie Pferdestall und Scheune, Nutzgarten, Schlossgraben
[7] Kastanienalle/ Schlosspark mit reizvolle einbezogenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen
[8] Kursächsische Postmeilensäule (1737), Cottbuser Str.
[9] Lindenplatz mit Lindenhof, Fachwerk mit Saalanbau

weiterhin:
- Gedenkstätten der Geschichte, KZ-Nebenlager Lieberose
- Friedrichshöhe, ehemalige Försterei.

Ortsteile/Eingemeindung