Mittenwalde Mark

Am Salzplatz des märkischen Städtchens MittenwaldeStädtchen mit rund 8.700 (EW (2012) auf 98,48 km²

Um 1240 war das Castrum Middenwalde zwischen den Wettinern und Askaniern hart umkämpft. Am Ende kam es an Brandenburg.

Mitte des 13. Jh. wurde die Siedlung Mittenwalde planmäßig zur Stadt ausgebaut und entsprechend seiner strategischen Lage befestigt. Die Stadtmauer war von einem Wall und einem inneren und äußeren Graben umgeben. Sie enthielt zwei Tore. Im Süden war die Stadt über das Mühlentor passierbar, das heute - anders als das Berliner Tor - nicht mehr vorhanden ist.

Mittenwalde ist ein Standort des Gasanlagen- und Rohrleitungsbaus.

sehenswerte Innenstadt

Bürgerhäuser (18./19. Jh.), viele Fachwerkhäuschen, die meisten davon wahrscheinlich außen verputzt. Die Straßen der Altstadt widerstehen noch mit hartem Kopfsteinpflaster, was auf den Fußwegen bewusst vermieden wurde.

Markantes und Sehenswertes in der Altstadt von Lübben

[R] Rathaus Rathausstraße 8 südöstlich der Altstadt
[S] Salzmarkt
[m] Heimatmuseum, Salzmarkt 5


Pulverturm im Norden der Altstadt von Mittenwalde in der Mark Brandenburg

[1] Berliner Tor (15. Jh.) nahe am Pulverturm, um 2013 in Sanierung. Die Toranlagen bestanden aus Vortor mit Zugbrücke, Zwinger und Innentor.

[2] Pulverturm
[3] Stadtmauerrest, nun als Friedhofsmauer dienend


als die Post noch ganz wichtig war, war dieses ehemalige Postamt

[4] Torschreiberhaus
[5] ehem. Hotel Yorck, Yorckstr. 45
[6] ehem. Schule, Paul-Gerhardt-Str. 23

[7] Kirche St. Moritz (13. Jh.)
[8] ehem. Gericht, Yorckstr. 17
[9] ehem. Postamt, Yorckstraße 56


Kapelle St. Georg des ehemaligen Spitals in Mittenwalde[10] Georgskapelle (1394) des ehemaligen Spitals in der Berliner Vorstadt


Schenkendorf

ehemaliges Rittergut mit idyllischer Dorfanlage und Kirche; Schloss Schenkendorf - gelblicher Klinkerbau im italienischen Villenstil (1870?) in schöner Parkanlage, seit 1994 im Besitz des Grafen Kretzulescu, einem Nachfahren des Grafen Dragula. Ein großer Findling auf dem nach Nordost führenden Weg Richtung Damsdorf markiert die ehemalige Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen.
Den Weg Richtung Dahme sollten vor allem Frauen gegen Mitternacht meiden, weil diese am Prensdorfer Grund häufig von einem weißen Bullen mit feurigen Augen angesprungen und umgerammt wurden.

Stadtteile/Eingemeindung

Brusendorf, Gallun, Krummensee, Ragow, Schenkendorf, Telz, Töpchin