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Schloss Caputh, frühbarocke Anlage mit Kavaliershaus im Schlosspark, grenzend am See

fotos © fotobee.de - Schloss Caputh

Schwielowsee

Schwielowsee

Die Gemeinde hat rund 10.000 EW (2012) und ist nach dem gleichnamigen See benannt, in dem die Ziegenmelker zwitschern. Der See selbst ist von Wald umgeben und hat immerhin eine Fläche von 8,45 km²

ortsgeschichtlich

1317 wurde der Ort Caputh (slawisch "Hut") erstmals erwähnt.

sehenswert im OT Caputh

hübscher Villenort am Schwielowsee/Templiner See. In einem der Landhäuser wohnte mal jener, den heute viele nur als Zunge heraus streckenden alten Wirrkopf kennen: Dieser starb 1955 76jährig in Amerika.

Schloss Caputh, frühbarocke Anlage mit Kavaliershaus im Schlosspark, grenzend am See

[1] Schloss Caputh (ab 1662), früher Barock, Kavaliershaus mit Gastronomie > Str. der Einheit Einheit 2
Stüler-Kirche in Caputh

[2] Dorfkirche Caputh (1850 bis 1852), historistischer Rundbogenstil, verputzter Mauerstein, Chor fensterlos, dreischiffiges Langhaus, Entwurf von Friedrich August Stüler
Gedenkstein für Albert Einstein, der gern in Caputh verweilte

[3] Einsteinhaus, Touristinformation und Ausstellung im Sommerhaus des Physikers > Straße der Einheit 2

sehenswert im OT Geltow

sehenswert im OT Ferch

Das Dorf liegt am Südzipfel des Schwielowsees. Schifffahrt und Fischerei blieben lange wichtigste Erwerbsquellen. Im 19. Jh. wurde der Ort durch die Havelländische Malerkolonie bekannt. Umgeben von Kiefernwäldern, Wiesen und Obstgärten boten sich gute Gelegenheiten für Naturstudien.
sehenswert u.a.:
- Kossätenhaus, schlichtes Kleinbauernhaus, Fachwerk (um 1770), reetgedeckt, Denkmal (2004). Als Museum Havelländische Malerkolonie e. V. zeigt es Gemälde, Grafiken und Fotos zur Geschichte der Maler, die um den Schwielowsee lebten und arbeiteten.
- Haus "Amsee", 1926 als Künstlerpension und Malschule mit Gastronomie durch Carl Goebel, spross einer Mainzer Unternehmerfamilie, gegründet. Er hinerließ Porträts und Landschaftsgemälde. 1936 wählt er in München den Freitod.
Fachwerk Fischerkirche

Die Fischerkirche in Ferch ist ein besonderes Kleinod, 1630 erbaut als Fachwerkkirche
- Japanischer Bonsaigarten, Teehaus > Fercher Straße 61

natürlich

- Naturlehrpfad durch ausgewiesenes Naturschutzgebiet
- mehrere Zeltplätze, zB. "Himmelreich" auf der Halbinsel Wentorf. An der nördlichen Havelseite gelegen, ist sie umgeben vom Templiner See und Petzinsee.

aussichtsreich

Caputh verbindende begehbare Bahnbrücke zwischen Templiner See und Schwielowsee

event

In der naturnahen Gemeinde ist für vielfältige kulturelle Veranstaltungen gesorgt.

Ortsteile/Eingemeindung

Ortsteile Caputh, Ferch, Geltow, Löcknitz, Wildpark West