Stadtallendorf

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Stadt mit rund 21.100 EW (2009)

ortsgeschichtlich

782 wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Hersfeld die chattische Siedlung "Berinscozo" (Bärenschuss) erwähnt.
Im 13. Jahrhundert taucht dann die Bezeichnung "Allendorf im Bärenschießen" auf. Vielleicht war es da bereits ein Altesdorf oder eine Dorf mit vielen Alten oder gar ein Dorf an einer alten Hall (Salzquelle)?

Bis kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bleibt Allendorf – im Volksmund zur Unterscheidung von zahlreichen anderen Orten (allein mindesten 5 mal in Hessen) gleichen Namens "Katholisch Allendorf" genannt – eine kleinbäuerliche Gemeinde. Aber Rüstungswirtschaft und Kriege können einiges bewirken: Allendorf erhielt zwei gigantische Sprengstoffwerke. Das brachte allein Arbeit für 25.000 Menschen. Und am Ende Wachsum durch Wiederaufbau.

Nach dem Krieg entstanden kleinere und mittlere Betriebe. Auch Großbetriebe siedelten sich an. Es bildete bald ein industrielles Wirtschaftszentrum, verkehrsgünstig mitten im Landkreis Marburg-Biedenkopf gelegen.

1960 erhielt Allendorf die Stadtrechte verliehen, nennt sich fortan bewusst "Stadt Allendorf".
1977 wurde daraus die "Stadtallendorf". Hört sich gut an.

sehenswerte Innenstadt

Als städtebauliche Aufgabe ergab sich eine neue lebendige Stadtmitte.
1980 war der Marktplatz mit Natursteinbrunnen und großzügigen Parkmöglichkeitengeschaffen. Es entstand eine Fußgängerzone mit Einzelhandels- und Dienstleistungsbereich. Kurze Wege in einer bewohnbaren Innenstadt sind sicher kein schlechtes Ergebnis.
Gut einkaufen lässt es sich aber auch im modernen Einkaufszentrum in der Niederkleiner Straße.

[M] Markt
[R] Rathaus

Ausschnitt Oberstadt von Marburg/Hessen

[1] Stadthalle
[2] Stadtkirche

[3] Heinz-Lang-Park mit Grillplatz, Festplatz
[4] Bücherei
[5] Hallenbad
[6] Herrenwaldhalle (1983)

[7] zur Altstadt > Am Alten Rathaus, Barockkirche St. Karharina


weiterhin:
Burg Schweinsberg derer zu Schweinsberg hoch über der Ohm in Schweinsberg

museal

[m] Stadtmuseum

event

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Stadtteile/Eingemeindung
Marburg Stadtteile

Im Zuge der kommunalen Gebietsreform (1972 bis 1974) wurden die vordem selbständige Stadt Schweinsberg (1231 oder 1232 ersterwähnt) sowie die Gemeinden Erksdorf, Hatzbach, Niederklein und Wolferode eingemeindet.