Eschede

Gemeinde mit rund 3.800 EW (2012)
Idyllisch ist das Ortszentrum mit seiner alten Kirche.
Im Sommer 1975 gab es in der Umgebung von Eschede großflächige Wald- und Heidebrände.
Nördlich reicht eine um 1900 angelegte Fischteich-Kette entlang der Aschau in den waldreichen Lüß. Am Loher Teich ist ein Fischgeschäft, in dem man Karpfen und Schleien, frisch geräucherte Forellen und Aale kaufen kann. Die von Schilf und Wald gesäumten Teiche sind zum Teil wieder verlandet und zu ungestörten Brut- und Rastplätze verschiedener Vogelarten geworden.

Eldingen

Gemeinde mit rund 2.200 EW (2012) auf 106,31 km² in 87 m ü. NN.

Hermannsburg

Gemeinde mit 8.574 EW (2004) auf 118,63 km² in etwa 50 m ü.NN., von der örtze durchflossen, die am Lutterhof den Lutterbach aufnimmt.
Den Ortskern bildet Hermannsburg, in dem fast die Hälfte der Gemeinde leben. 872 wurde Hermannsburg erstmals urkundlich erwähnt; sein Gründer war Hermann Billung, Markgraf und zeitweilig Stellvertreter Ottos I. im Herzogtum Sachsen.
weitere zugehörig sind die Ortschaften:
Baven, Beckedorf, Bonstorf mit Hetendorf, Weesen.

Unterlüß

Gemeinde mit 4.211 EW auf 77,53 km² in 108 m ü. NN. im Lüß (im Nationalpark Südheide). Der Lüß ist eine hügelig (130m) abgelagerte sandig glaziale Hinterlassenschaft mit Mischwald aus Kiefern, Fichten, Buchen, Eichen und Birken - eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands und ein ausgesprochen einsames Heidegebiet.
OT Lutterloh

Wienhausen

Gemeinde mit rund 4.200 EW (2012)
Das ehem. Zisterzienserkloster (14/15. Jh., Backsteingotik), als einstige Familienkloster der Lüneburger Herzöge prächtig ausgestattet, ist heute ein Damenstift
Kloster Wienhausen, 1230 gegründet, mit Allerheiligenkapelle (um 1290), Westflügel (1310), Nonnenchor (1330) - Teppichausstellung, Klosterausstellung, Konzerte

Wietze

Gemeinde mit etwa 8.500 EW am Fluss Wietze kurz vor seiner Mündung in die Allerin und an den südlichsten Ausläufern der Lüneburger Heide.
Im Heidedorf Wietze wurde erstmals weltweit Erdöl gefunden und gefördert, und zwar von 1859 bis 1963. Anfang 20. Jahrhundert wurden damit 80% der Inlandsnachfrage gedeckt.
zurück blieben:
- der Ölberg, etwa 40m hohe Abraumhalde
- ein Erdöl-Bohrturm
- das Deutsches Erdölmuseum > Schwarzer Weg.

Ortsteil Wieckenberg:
- historische Waldschmiede mit diversen Konzerten und historischen Kartoffelmark
- Stechinelli-Kapelle (1692/97) von Francesco Maria Capellini, der sich als Landdrost die Mittel erwarb, das Adelsgut in Wieckenberg zu erwerben, um dann auf den noch lukrativeren Traumjob eines General-Erbpostmeister der welfischen Herzogtümer aufzusatteln. Diplomatisch verbarg er seinen Wophlstand, indem er die kleine Kapelle äußerlich als Bauernhaus tarnte und innen ganz barock ausstatten ließ.

eitere Ortsteile:
u.a. Hornbostel

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Adelheidsdorf 2.500, Ahnsbeck 1.600, Beedenbostel 1.000, Bergen Bröckel 1.800, Celle Eicklingen 3.200, Eschede Eldingen Faßberg 6.200, Habighorst 700, Hambühren 1.000, Höfer 900, Hohne 1.700, Hermannsburg Lachendorf 700, Langlingen 2.200, Lohheide 800, Nienhagen 6.600, Scharnhorst 650, Unterlüß Wathlingen 6.000, Wienhausen Wietze Winsen