Odenthal - Wiege des Bergischen Landes

Odenthal, Bergisches Land

foto ©Thomas Max Müller / pixelio.de - Idylle im Odenthal

Gemeinde mit rund 15.000 EW am Odenthal und der Dhünn, waldreich im Bergische Land vor Köln gelegen

ortsgeschichtlich

Zwischen 900 und 950 kamen die ersten Siedler aus dem Rheintal. Sie siedelten zuerst auf einer Insel inmitten der Dhünn.
iIm 11. Jh. errichtete eine Deutzer Adelsfamilie auf einem Hügel am Ufer Dhünn ihren Stammsitz. Die Burg trug den Namen Berge, in der Folgezeit benannte sich die Adelsfamilie nach der Burg: die Grafen von Berg. Nach Umzug in das heutige Schloss Burg schenkten die Grafen die alte Burg Berge dem Zisterzienserorden. 1133 kamen die ersten Mönche aus dem Burgund und gründeten das Kloster.

1150 wurde Odenthal erstmalig urkundlich (indirekt) erwähnt als "Udindar". Odenthal stand in häufig im Schatten der Abtei Altenberg, deren Bedeutung weitreichender. So wurde Odenthal zur Grundherrschaft erhoben.
Napoleon befreite mit Eroberung des Herzogtums Berg Odenthal aud der Grundherrschaft. Das Kloster Altenberg wurde aufgelöst, die Gebäuden wurde von einer Chemiefabrik genutzt. 1803 kam es zum Brand, der Dom wurde zur Ruine, doch ein Wiederaufbau wurde vom Preußische König finanzierte.

Im 19. Jh. avancierte das idyllische Odenthal zum beliebten Ausflugsziel, wurde bald zu einem wichtigen Naherholungsgebiet, inzwischen zu einer attraktiven Wohngemeinde in sanfter Hügellandschaft mit ihren Wäldern und Feldern und Fachwerkhäuschen.

sehenswertes Ortszentrum von Altenberg

[E] Eugen-Heinen-Platz
[R] Rathaus (1873), ursprünglich Wohnhaus des ersten(?) Bürgermeisters Hubert Drecker.

Odenthal im Rheinisch-Bergischen

[1] Vorgängerkirche (1160), romanische Pfeilerbasilika;
Der Bergische bzw. Altenberger Dom (1255), franz. Gotik, 1379 geweiht, von Zisterziensern erbaute turmlose Querschiff-Basilika mit Chorumgang und Kapellenkranz
> Altenberger-Dom-Straße 51


Sehenswertes in Altenberg Gemeinde Odenthal

[2] Haus Altenberg
[3] Altes Brauhaus
[4] Torschänke - Bistro
[5] Torbogen, ehemalige Klosterpforte - Dhünnbrücke
[6] Hotel Altenberger Hof
[7] Markuskapelle (1225 im Gelände der Zisterzienser-Abtei
[8] Küchenhof, Pilgersaal, Restaurant, Remise, Töpferei
[9] einmaliger Märchenwald am Märchenwaldweg mit dem Restaurant "Deutscher Märchenwald" oberhalb der Dhünn - da orgelt sich einiges zusammen.


weiterhin:

- Fischteiche der Mönche
- Reste der Abteimauer
- Bodendenkmal Burg Berge, ehemaliger Stammsitz der Grafen von Berg ab dem 11. Jh.
- waldreiche Umgebung mit - hört hört! - vielen Wegen und Pfaden an Bächen und Flüsschen
- Große Dhünntalsperre

kulinarisch

Bergische Waffeln mit allem Drum und Dran

persönlich

Eine von vielen auf dieser verhexten Welt: 1613 wurde Katharina Güschen als angebliche Hexe hingerichtet, deutlicher gesagt: verbannt. Ihre Prozessakte ist noch erhalten, oder inzwischen verschwunden?

Orte/Eingemeindung
Lage einiger Orte im Gemeindegebiet Odenthal

Altenberg, Blecher, Eikamp, Erberich, Glöbusch, Höffe, Hüttchen, Neschen, Scheuren