Werne an der Lippe

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Stadt mit rund 30.000 EW (2004) auf 76,03 km² in 52-104 m ü. NN., an der Horne und Lippe und am Datteln-Hamm-Kanal

ortsgeschichtlich

Um 800 baute Bischof Liudger von Münster eine Kapelle in Werne und gründet die erste Pfarrgemeinde.
834 wurde Werne erstmals urkundlich erwähnt.
1139 gehörten Kirche und Pfarre von Werne zum neu gegründeten Kloster Cappenberg.
1192 erhielt Werne eine Zollstelle,
1362 Marktrecht,
1385 Wigboldrecht (minderes Stadtrecht).
1302/83 wurde der Ort mit Wall, Graben und Palisaden umgeben.

1400 brannte Graf Adolf von der Mark die Stadt nieder - was hatte sie verzapft?
1415 wurde die Befestigung erneuert und verbessert, erhielt Tore und Türme. 1585 erfolgte die Verstärkung durch eine neue Wallanlage.
1586 kam es zur größten Brandkatastrophe der Stadt.
1636/37 zogen mit dem Dreißigjährigen Krieg Pest und Tod ein.

industriell

1737 eine Brauerei/ Brennerei von Johann Bernhard Moormann
1873/74 erste Bohrungen nach Kohle
1899 Gründung der Zeche Werne, 1975 Schließung
1928 Eisenbahnstrecke Münster Werne Dortmund

sehenswerte Innenstadt

Mit der Stadtkernsanierung (1967/1982) wurde auch die Fußgängerzone neu gestaltetet.
[K] Kirchplatz. Wärmehäuschen (15. Jh.) am Kirchplatz, auch Spiker genannt, dienten zum Aufwärmen und als Speicher. Nach dem Stadtbrand von 1586 blieben nur die Fachwerkhäuser Nr. 15 (1562) und Nr. 21 (1447) erhaltens.

[M] historischer Marktplatz.
[R] Altes Rathaus (1512-1561)
[m] Stadtmuseum Karl-Pollender, Fachwerkhaus

Markantes und Sehenswertes in der Innenstadt von Schwerte

[1] St. Christophorus-Pfarrkirche (1450-1490) am Kirchplatz
[2] Stadthaus
[3] Altes Steinhaus, Am Steinhaus
[4] Kapuzinerkloster (1671-1680)
[5] Pesthäuschen

[6] Solequelle - 1873/74 bei Bohrungen nach Kohle entdeckt, mit Eröffnung des Thermalbades Entwicklung zur Badestadt, bis 1905 Solequelle versiegte. 1935 neu erschlossen, wurde sie in das Naturbad als Solebad integriert, mit Sauna-Park, dazu Gradierwerk (1991) am Stadtsee der Stadtparkanlage.


natürlich
event
Stadtteile/Eingemeindung

Stockum wurde 1975 mit rund 4.000 EW eingegliedert.