Neukirchen-Vluyn

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Stadt mit "kuhlen" Kuhlen und rund 27.000 EW (2014) in intakter niederrheinischer Landschaft an der A40, im Osten Autobahnkreuz Moers.
Neukirchen-Vluyn wird oft als westlicher Abschluss des Ruhrgebietes angesehen, hauptsächlich weil es ein Kohlebergbaustandort war.

ortsgeschichtlich

Neukirchen und Vluyn wurden erstmals urkundlich schon im Mittelalter erwähnt. Wann?
Beide Orte kamen ab ungefähr 1600 bis 1702 unter oranische, darauf unter preußische Herrschaft.
1928 erfolgte der Gemeindezusammenschluss zu Neukirchen-Vluyn

1917 bis 2001 wurde das Bergwerk Niederberg zwischen Neukirchen und Vluyn betrieben.

sehenswerter Ortskern Neukirchen

[A] Altes Rathausstraße
[B] Bahnhof
[R] Rathaus Hans Böcklein-Straße, sinnigerweise am Westrand Richtung Vluyn

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Neukirchen-Vluyn

[1] Plastikmodell Center Niederrhein
[2] Stadtbibliothek
[3] ev. Dorfkirche, bauliche Anfänge bereits im Mittelalter, grundlegenden Erneuerung 1848.

[?] Goldberghaus, die ehemalige Wohnstätte eines Naturheilkundlers und Heimatdichters, und das hübsche Gebäude einer einstigen Druckerei. Adresse?


sehenswerter Ortskern Vluyn

[B] Bahnhof
[F] Feldstraße, eindrucksvolle ältere Architektur
[m] Museum
[V] Vluyner Platz mit Bronzeplastik "Wir kamen und blieben", Bibliothek

Sehenswertes und Markantes im Zentrum von Vluyn

[1] Kulturhalle (1988) mit Regionalmuseum
[2] prächtige Springen-Villa (1888), Niederrheinallee
[3] evangelische Dorfkirche, ursprünglich aus einer mittelalterlichen Antoniuskapelle hervorgegangen. In ihrer heutigen Gestalt ist sie jedoch im wesentlichen ein Werk aus dem 18. Jh.

[4] Kunstschule Neukirchen-Vluyn
[5] Paradies
[6] Springenweg an der Plänkendickskendel
[7] nordöstlich: Wasserschloss Bloemersheim, 1406 erstmals urkundlich erwähnt, mehrmals verändert


weiterhin:

- Örtlein Rayen mit Johanniskirche zu Rayen und überhaupt
- Rayener Berg (Halde) mit Holländermühle (1874) in der Dong
- Campingplätze Neufelderstraße/Waldweg

bergbaulich

Teile der Zechenanlagen blieben erhalten - zwei Fördergerüste als technisches Denkmal, ein Maschinenhaus und zwei weitere Gebäude.
Auch die ehemaligen Zechensiedlungen stehen unter Denkmalschutz stehen. Die Bergarbeiterhäuser der Alte Kolonie entstandenzwischen 1917 und 1925, die der Neuen Kolonie nach 1926. In beiden Siedlungen fallen neben der recht gefälligen Backsteinarchitektur besonders die großzügig angelegten Gartenanlagen auf.

Außerhalb der Bergarbeitersiedlungen wird das Ortsbild von Neukirchen-Vluyn von recht liebloser Mietbaulichkeit bestimmt, gern als "moderne Wohnquartiere in gewachsener Struktur und mit viel Grün" bezeichnet.

aussichtsreich

Halde Norddeutschland, aus wertlosem Fördermaterial ("Berge") der Zeche Niederberg weitläufig und rund 100 m hoch. Nach oben gelangt man über die so genannte Himmelstreppe mit 400 Stufen. Von oben besteht eine entsprechend gute Aussicht und der nahe Blick auf ein stählernes "Hallenhaus"..

event
persönlich

Andreas Bräm (1797-1882), Pfarrer und Gründer des Neukirchener Erziehungsvereins. Vor der Kirche in Neukirchen steht sein Denkmal. Was waren denn seine wegweisenden Maßnahmen?

Stadtteile/Ortsteile/Eingemeindung

Dong, Hochkamer, Neukirchen, Niep, Rayen, Vluyn, Vluynbusch