Gau-Algesheim

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Stadt mit rund 5.700 EW (2012) der Rhein fließt etwa 1 km nördlich dahin. 

ortsgeschichtlich

Eine frühe sporadische Besiedlungen im Stadtgebiet erfolgte durch Merowinger, wie entsprechende Gräberfunde belegen.

766 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung im Codex Laureshamensis (Lorscher Codex)
983 schenkte Kaiser Otto II. Gau-Algesheim mitsamt Binger Land und Rheingau dem Mainzer Erzbischof Willigis. Von da an gehörte das Gau - abgesehen von einigen kurzen Episoden - fast 800 Jahre zum Erzstift Mainz.

1112 wurde die Moseburg erstmals nachweislich erwähnt.1422/44 der Umbau zum Schloss durch Erzbischof Dietrich Schenk von Erbach.
1332 erste städtische Freiheiten Gau-Algesheim durch Kaiser Ludwig den Bayer - Stadtmauer und Wochenmarkt, bald auch Schultheißamt (1339), belehnt an Ritter Johann von Lorch.
1344/45 wurde die Stadtbefestigung mit drei Stadttore erwähnt.
1355 beurkundete Kaiser Karl IV. die Stadtrechte für Gau-Algesheim.
1525 nahmen Bürger der Stadt am Rheingauer Bauernaufstand teil
1691 brannten Soldaten Ludwig XIV. von Frankreich die Stadt nieder.
1797 kam die Stadt zur Republik Frankreich, 1816 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt.

1859 kurbelte die Ludwigsbahn auch hier die Wirtschaft an.

sehenswerte Innenstadt

[F] Festplatz, Auf der Bleiche
[M] Marktplatz Dreieck mit Rathaus und Ratskeller[
[R] Rathaus (1726) anstelle des gotischen Vorgängers

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Gau-Algesheim

[1] Kirche
[2] Eickemeyer-Park
[3] Kronenhof, Weingut mit Weinschänke


erbaulich:
- Reste der 1812/1819 niedergelegten Stadtbefestigung: Stumpf vom Graulturm, Schlossmauer
- Bonifatiuskapelle, wiederentdeckt
- Schloss Ardeck, 1803 geschleift, seit 2000 als Bürgerzentrum (2000) wieder genutzt

weiterhin:
- Rheinhessisches Fahrradmuseum
- Wein und Panorama-Rundweg, Salamanderlöcher
- Wohnmobilstellplatz Binger Straße

natürlich

Rheinauswiesen. Mit der Fähre in Ingelheim Nord könnte man ins Hessische übersetzen.
Naturschutzgebiet Gau-Algesheimer Kopf auf 240 m ü. NN. mit herrlicher Aussicht auf Gau-Algesheim, das Rheintal, auf den Hunsrück und Taunus - es gibt mit wenigen Augenblicken viel zu sehen.

erinnert

- Schoppedenkmal
- Kriegerehrenmal in der Parkanlage, 1960(!) zur Gedenkstätte für alle Opfer von Gewalt und Verfolgung ungestaltet

Stadtteile/Eingemeindung

zugehörig: Laurenziberg