Schifferstadt - mehr Gemüse als Schiffe

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Stadt rund 19.500 EW (2009) auf 28,04 km² in 104m ü.NN. zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Pfälzer Wald

ortsgeschichtlich

Schifferstadt entstand durch den Bau eines fränkischen Königshofes und wurde 868 als Sciffestad erstmalig urkundlich erwähnt. Die sich erweiternde Siedlung für lange Zeit unter verschiedene Herrschaften. 1035 vergab Kaiser Konrad II. einen größeren Teil als Lehen an das Kloster Limburg, kam mit Kaiser Heinrich IV. an das Hochstift Speyer.

Klein-Schifferstadt im Nordwesten des Ortes blieb den Saliern, wurde dann 1331 als Teil der Landvogtei Speyergau an die Pfalzgrafschaft bei Rhein bzw. Kurpfalz verpfändet.

1708 trat die Kurpfalz die Rechte an Klein-Schifferstadt an das Hochstift Speyer ab, wodurch die Vereinigung der engen Nachbarn Groß- und Klein-Schifferstadt möglich wurde.
Schifferstadt wurde 1797 Frankreich angegliedert, kam danach bis 1946 zu Bayern.

1950 erhielt Schifferstadt das Stadtrecht.

sehenswerte Innenstadt

[A] Altes Rathaus mit 1558 datiertem Wappenstein, am Marktplatz 1, zweigeschossig - EG massiv mit Arkaden, OG als Fachwerk, Seitenaufgang -urig!
[B] Bahnhof. Vom ursprünglichen Bau (1847) sind nur noch eiserne Reste der Bahnsteigüberdachung und des Geländers zur Unterführung geblieben. Interessanter ist die Bahnhofstraße. Sie zieht sich vom Bahnhof bis an den Altstadtkern und weist recht abwechslungsreiche Architektur auf - vom spätbarocken Fachwerkhof 1775 bis zum verklinkerten Backsteinbau mit Jugendstilmotiven.

[M] Marktplatz, [S] Schillerplatz

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Schifferstadt

[1] Heimatmuseum, Fachwerk-Winkelhaus Marktplatz 6, Hofanlage, Barock, Krüppelwalmdach, Toranlage (1738)
[2] ehem. Darlehnskasse, Kirchenstr. 3, (1903) , Jugendstil
[3] Pfarrhaus Kirchenstr. 10, (1883) ähnelt it. Renaiss.-Villa
[4] Pfarrkirche St. Jakobus, (1839) Neuromanik, Entwurf August von Voitsche - dreischiffige Sandsteinbasilika, verändert 1854/60 durch Ludwig Hagemann
[5] Post, beachtlich auch die Gasthäuser der Kirchstraße

[6] Kniestock-Fachwerkwohnhaus Mannheimer Straße 3, eingeschossiges (Mitte 18. Jh.)
[7] schlichte eingeschossige Fachwerk-Wohnhäuser Ludwigstraße 7, 9, 14, 32, 33 (um 18.Jh.)
[8] Große Kapellenstraße und
[9] Burgstraße mit weiteren ähnlichen Fachwerk-Wohnhäusern

[10] Mühlstraße 11: Villa im Landhausstil mit Jugendstildekor, um 1912

goldig:

1835 fand Landwirt Josef Eckrich den berühmten Goldenen Hut. Neben Vergütung (zum Verkehrswert?) erhielt Eckrich eine königliche Belohnung von 120 Gulden durch Ludwig I.

Stadtteile/Eingemeindung

keine