Sulzbach (Saar)

Stadt mit rund 17.300 EW (2013) auf 16,12 km² im oberen Sulzbachtal im Gebiet des Saarkohlenwaldes, rund 19 km nordöstlich von Saarbrücken

ortsgeschichtlich

Die Gründung von Sulzbach erfolgte vermutlich erst im 12. oder 13. Jh.. Lage und Bodenfruchtbarkeit boten vorerst keine großen Anreize für eiine nachhaltige Ansiedlung.
1346 erfolgte die erste urkundlich Erwähnung des Dorfes Sulzbach.

Immerhin war der Boden des Saarkohlewaldes eine Erwerbsquelle durch unplanmäßiges Graben nach Kohle.
1549 kam Sulzbach in den Besitz der Grafschaft Nassau-Saarbrücken. Noch nicht die Kohle, vielmehr die Salzgewinnung brachte Kohle und war bis 1736 lohnend.

Spät aber umso radikaler war Sulzbach im Dreißigjährige Krieg (1618-1648) betroffen. Die Pest von 1623 war sozusagen ein erster verdeckter Angriff. 1635 wüteten kroatische Truppen im Land und löschte dabei Sulzbach aus. Wahrscheinlich überlebten nur zwei Einwohner.

1728 begann die erneute Besiedlung des Dorfes.
1765 siedelte sich eine Eisenschmelze an, erster Schritt zur Industrialisierung des Ortes. Im 19. Jh. wurden neben dem Steinkohlebergbau auch die Glasindustrie und die Sulzbacher Blaufabrik bedeutend.
1852 kam mit der Eisenbahn ein weiterer witschaftlicher Aufschwung.

1866 erhielt Sulzbach die selbständige Gemeindeverwaltung.
1946 wurde Sulzbach zur Stadt ernannt.

sehenswerte Innenstadt

[B] Bahnhof
[R] Rathaus

Markantes und Sehenswertes in der Innenstadt von Sulzbach (Saar)

[1] Musikschule
[2] Salzbrunnenhäuser
[3] ehemaliges Zechenhaus am Grubenpfad


natürlich

schön umwaldeter Badeweiher

Stadtteile/Eingemeindung
Lage einiger Orte im Stadtgebiet von Sulzbach (Saar)

Zu Sulzbach/Saar gehören die Stadtteile Altenwald, Brefeld, Hühnerfeld, Neuweiler, Schnappach sowie Sulzbach Mitte, der ursprüngliche Ortskern.

Fenne Fürstenhausen Geislauten Heidstock Hermann-Röchling-Höhe (im Norden), Lauterbach Ludweiler Luisenthal Wehrden
1974 kam der St. Ingberter Stadtteil Schnappach zur Stadt Sulzbach.