natürlich - parkig - gebirgig

Idyllisch eingebettet in die Mittelgebirgslandschaft des Naturparks Saar-Hunsrück, auch Schwarzwälder Hochwald genannt, liegt das Sankt Wendeler Land . Benannt ist es nach dem hl. Wendelin, der Ende 6. Jh. aus Schottland als Missionar in die Gegend kam.

Vom 568 Meter hohen Schaumberg aus schaut man über eine weite Hügellandschaft.

Freisen

Gemeinde mit etwa 9.400 EW (2007) auf 48,08 km² hoch gelegen zwischen Westrich und Hunsrück;
1235 erstmals als "Fresenacum" erwähnt. Bodenfunde bezeugen eine Besiedelung durch Kelten und Römer.
sehenswert:
- Pfarrkirche St. Remigius (1753), barocke Saalkirche mit Westturm, reichlich ausgestattet
- Rest eines Mithrastempels (Relief 3.Jh., römisch) bei Schwarzerden
- Talbrücke, einst Eisenbahnviadukt, 12bögig, 270 m lang, heute für Wanderer nutzbar als Verbindung von Oberkirchen nach Kusel.

natürlich:
- mineralogisches Museum in Freisen und Oberkirchen, u.a. Präsentation von Achaten, Jaspis und anderen Edelsteinen aus dem Vorkommen am Weiselberg und dem Steinernen Schrank
- Weiselberg (572 m) mit dem Steinernem Meer am Südabhang. Dabei handelt sich um sechseckig auskristallisierte Basaltsäulen im Ergebnis einer vulkanischen Eruption.
- Aussichtsturm auf dem Hellerberg
erholsam:
Parklandschaft an der Erbachniederung zwischen Schloss und großen Brückweiher (Windsurfen) mit Grillplatz, Wasserspielplatz, Liegewiesen, Minigolfanlage, Gartenkegeln.
Die Aue entlang der Fischzuchtteiche wuchs zum exotisches Arboretum;
Weiselberg-Bad (1982) ist Hallen-Freibad
zugehörig:
1974 wurde aus den ehemals selbständigen Gemeinden Asweiler, Eitzweiler, Freisen, Grügelborn, Haupersweiler, Oberkirchen, Reitscheid und Schwarzerden die neue Gemeinde gebildet.

Marpingen

Gemeinde mit rund 10.800 EW (2008) auf 39,73 km²
Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Das Deutsch-Französische Projekt hat mittlerweile die Spuren einer ganzen gallo-römischen Kleinstadt zu Tage gefördert.
zugehörig:
Alsweiler, Berschweiler, Urexweiler, Habenichts sollte umbenannt werden in Hatschonwas schön: umwaldet, nur 5 Gehminuten Zum Römerkastell und und und

Namborn

Gemeinde mit rund 7.300 EW (2009) auf 26km²
zugehörig:
Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler, Heisterberg, Hirstein, Hofeld-Mauschbach, Namborn, Pinsweiler, Roschberg

Nohfelden

Gemeinde mit rund 10.150 EW (2009) auf 100,71km²
Ein runder Burgfried ist Wahrzeichen der Gemeinde. Er gehört zum Rest der Burg Veldenz, 1285 durch Ritter Bossel vom Stein errichtet. Zerstört wurde die Burg im Dreißigjährigen Krieg.

Gonnesweiler: Das kleine Fachwerk-Jagdschlösschen Bockshorn (18. Jh.) ist idyllisch an einem Waldteich gelegen, in Privatbesitz und nur außen zu besichtigen.

Bostalsee

Der Bostalsee im Tal der Bos

- Bosen. In diesem Ortstei entstand 1979 durch einen Staudamm der Bostalsee. Er hat im Normallfall eine Fläche von 120 ha bei einer maximalen Tiefe von etwa 20 m.
Am See gibt es große Sandstrände und Liegewiesen. Faulenzen ist also möglich. Es gibt aber außerdem Strandbäder bei Bösen und Gonnesweiler, zwei Jachthäfen, einer Segel- und Surfschule, die Möglichkeit zum Tretboot "fahren", ein Wellenhallenbad sowie eine Tauchsportstation. Segeln oder Surfen, Spielen, Umwandern des Sees (6,8 km), Wandern, Radeln, Angeln... Ein Campingplatz ist auch vorhanden.
- Eisenberger Mühle
- Selbach: Hier befindet sich die Nahequelle, ein beliebtes Ausflugsort, zumal ganz nah auch ein kleines Wildfreigehege angelegt wurde.
- Gonnesweiler: Jagdschlösschen Bocksborn (18. Jh.), Fachwerk, idyllisch an einem Waldteich gelegener Privatbesitz
- Wolfersweiler: Friedhofskirche, Kirchenschiff (1788) mit Grab des Grafen Kaspar von Pfalz-Zweibrücken. Kitrchturm (11. Jh.)
Ortsteile:
Bosen, Eckelhausen, Eisen, Eiweiler, Gonnesweiler, Neunkirchen (Nahe), Mosberg-Richweiler, Nohfelden, Selbach, Sötern, Türkismühle, Walhausen, Wolfersweiler
Römerhof, Golfpark in Eisen

Nonnweiler

Gemeinde und heilklimatischer Kurort mit rund 9.000 EW (2009) auf 66,72 km²
bemerkenswert:
- Primstalsperre mit reich zergliedertem Stausee und 13 km langen Planeten-Rundweg
- Petersberg (584 m ü.NN.), gern besucht, mit Sommerrodelbahn
- "Hunnenring" in Otzenhausen Richtung Neuhütten, eine eindrucksvolle steinerne 2,5 km lange und 10 m hohen Befestigungsanlage der keltischen Treverer (1. Jh. v.d.Z.)
zugehörig:
Bierfeld, Braunshausen, Kastel, Nonnweiler, Otzenhausen, Primstal, Schwarzenbach, Sitzerath

Oberthal

Gemeinde mit rund 6.200 EW (2009) auf 23,86 km²
bemerkenswert:
- Musikwerkstatt
- Männerfeindliche Wildfrauhöhle
zugehörig:
Gronig, Güdesweiler,Oberthal mit Imweiler, Linden und Osenbach, Steinberg-Deckenhardt