Burgenland mit schönen Flussläufen

Burgenlandkreis

Es muss nicht der Rhein und nicht die Toskana sein. Vielleicht gibt es hier sogar auf kürzester Strecke mehr Abwechslung und Entdeckungen. Weinstraße und Straße der Romatik führen hier durch, Wanderwege, Radwege, Floßfahrten auf der Saale... über 40% des Kreises sind Naturschutzgebiet! Industrie ist aber kein Tabu.

An der Poststrasse

Gemeinde mit über 1.500 EW (2011) auf 44,45 km² in 271 m ü.NN.
benannt nach der einst die Gemeinde durchquerenden wichtigen Poststraße Leipzig - Kassel. 1806 führte die Frankfurt-Leipziger-Chaussee weit vorbei, und die alte Poststraße verlor ihre Bedeutung. Ein eher nostalgischer Name für eine junge Gemeinde.
OT Braunsroda, Burgheßler, Klosterhäseler, Frankroda, Gößnitz, Herrengosserstedt, Pleismar, Schimmel, Wischroda

Bad Bibra

Stadt mit rund 3.000 EW (2011) auf 49,76 km² in 152 m ü. NN. an der B176,
staatlich anerkannter Kurort am Höhenzug der Finne (Muschelkalk), wo Sau und Stein zum Biber werden.D er Lage am Biberbach verdankt der Ort schließlich seinen Namen.

Anfang 9. Jh. wurde Bibra in einem Verzeichnis der Güter des Klosters Hersfeld als Bibraho erstmals urkundlich erwähnt. Im 10. Jh. (nach 919) stand hier eine Burg des königlichen altsächsischen Geschlechtes der Liudolfinger. 963 stiftet Graf Billung auf dem kaiserlichen Fiskalgut Bibra ein Benediktinerkloster. Um das Jahr 1107, vielleicht auch schon früher, trat an die Stelle des Benediktinerklosters in Bibra ein Augustiner-Chorherrenstift, das nach der Reformation aufgehoben wurde.
1124 erhielt Bibra Marktrechte
1550 wurde der Ort nicht als Stadt, sondern als Fleck bezeichnet.
1657 fiel Bibra an das Herzogtum Sachsen-Weißenfels. In der Verantwortung der Herzöge wurde der Gesundbrunnen gefasst.
1684 wurde in Bibra eine erste stark eisenhaltige Quelle gefaßt und damit der Startschuss für die Entwicklung zum Modebad des Herzogtums Sachsen-Weißenfels gegeben.
Im 19. Jh. blühte der Badetourismus erneut auf.
Seit 1925 darf der Ort sich Bad nennen. Der staatlich anerkannte Erholungsort Bad Bibra hat das Ziel, Kneippkurort zu werden. Die Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp wird durch Führungen und ein Kneipp-Informationszentrum vermittelt. Kneippsche Wasseranlagen sind vorhanden.
sehenswert:
- Naturpark Saale-Unstrut-Triasland
- Wassermühle (1724) in Richtung Saubach
- Orchideenwanderungen im Forst
- Molkerei mit Betriebsführungen und Käseprodukten
- neue Siedlung Unter den Bergen
Orte/Eingemeindung:
2009 fusionierten die Gemeinden Altenroda, Golzen, Thalwinkel und die Stadt Bad Bibra. Damit sind weiterhin zugehörig die Orte Bergwinkel, Birkigt, Kalbitz, Krawinkel, Steinbach, Wallroda, Wippach.

Balgstädt

Gemeinde mit rund 1.150 EW (2012), bestehend aus Balgstädt, Burkersroda, Dietrichsroda, Größnitz, Hirschroda, Balgstädt, Städten

Droyßig

Gemeinde mit rund 2.000 EW auf 20,31 km² in 234 m ü.NN.
1170 erstmals urkundlich erwähnt
sehenswert. Schloss
eingemeindet:
Weißenborn mit seinen Ortsteilen Stolzenhain und Romsdorf (2010)

Elsteraue

Gemeinde mit rund 8.700 EW (2012)

Eckartsberga

Stadt mit rund 2.400 auf 35,95 km² in 243 m ü.NN. an der Finne (Gebirge)
im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland
Benannt ist der Ort nach Ekkehard I. von Meißen, der 998 zur Sicherung seines Reiches und der Handelsstraßen hier die Eckartsburg errichten ließ. Im Bergfried (36 m) veranschaulicht ein Diorama mit über 6.000 Zinnfiguren den Verlauf der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt vom 14.10. 1806.
- Heimatmuseum, u.a. mit Fundgegenstände aus der Steinzeit.
- Holländerwindmühle (1831) auf dem Sachsenberg, mit Ausstellung
spannend:
- Sommerrodelbahn
- Miniatur-Golf-Anlage
- Bungee-Jumping
- Irrgarten
- Geister-und Spielehaus
- DinoWeltWäldchen
zugehörig:
Burgholzhausen, Funkturmsiedlung, Lindenberg, Lißdorf (bereits 800 in einer Urkunde erwähnt), Marienthal, Mallendorf, Millingsdorf, Niederholzhausen, Seena, Thüßdorf und Tromsdorf

Finne

Gemeinde mit rund 1.200 EW (2011) EW auf 25,03 km² in 316 m ü.NN.

Finneland

Gemeinde mit rund 1.200 EW auf2 9,42 km² in 258 m ü.NN.
Sie wurde 2009 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Kahlwinkel, Saubach und Steinburg gebildet.
Ortsteil:
Borgau, Kahlwinkel, Marienroda, Steinburg, Saubach

Gleina

Gemeinde mit rund 1.300 EW

Goseck

Goseck Burg © LianeM

Burg Gosek bzw. Schloss (16./17. Jh.)

Die Gemeinde Goseck zählt rund 1.000 EWE (2012)
sehenswert neben dem Schloss auch die Klosterkirche (11. Jh., Umbau 16./18. Jh.) und eine Dorfkirche (15. Jh.). Und sonst?

Gutenborn

Gemeinde mit rund 1.900 EW (2011) auf 33,93 km²
Sie wurde 2010 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Bergisdorf, Droßdorf, Heuckewalde und Schellbach gebildet.
Ortschaften:
Bergisdorf mit Golben und Großosida,
Droßdorf mit Frauenhain, Kuhndorf, Rippicha, Röden und Zetzschdorf,
Heuckewalde mit Giebelroth, Heuckewalde und Loitzschütz,
Schellbach

Hohenmölsen

Stadt mit rund 10.200 EW (2011) auf 75,31 km² in 149 m ü.NN.
an der Straße der Braunkohle
Ortschaften:
Aupitz, Granschütz, Großgrimma, Jaucha, Oberwerschen, Rössuln, Taucha, Wählitz, Webau, Werschen, Zembschen, Zetzsch

Kaiserpfalz

Gemeinde mit rund 1.850 EW auf 41,09 km², gebildet aus Allerstedt, Bucha, Memleben, Wendelstein, Wohlmirstedt, Zeisdorf
Memleben war im 10. Jh. eine der wichtigsten Pfalzen. Hier starben Heinrich I. 936 und dessen Sohn Otto I. 973 - Klosterruine mit fast vollständiger Krypta (13.Jh.);
Burg und Festung Wendelstein (1312 urkundl. erwähnt) an der Unstrut , 1623 in Besitz der sächsischen Kurfürsten und Umwandlung zu Renaissanceschloss - Restanlage;
- Vinothek Saale-Unstrut.

Karsdorf

Gemeinde mit rund 1.700 EW (2012), Burg Schlitz (1824), Landschaftspark
Gewerbegebiet, darin das gewaltig moderne Lafarge Zementwerk

Kretzschau

Gemeinde mit rund 2.700 EW (2012)
bestehend aus:
Döschwitz, Gladitz, Grana, Groitzschen, Hollsteitz, Kirchsteitz, Kleinosida, Kretzschau, Mannsdorf, Näthern, Salsitz

Lanitz-Hassel-Tal

Gemeinde mit rund 1.700 EW (2012)

Meineweh

Gemeinde mit rund 1.100 EW (2012) mit Meineweh, Oberkaka, Pretzsch, Priesen, Quesnitz, Schleinitz, Thierbach, Unterkaka, Zellschen

Nebra

Kleinstadt mit 3.000 EW (1985) und einer der ältesten befestigten Orte im Tal der Unstrut - zig Jahre v.u.Z.! Stadt seit 1266. Aus dieser Zeit blieben natürlich nur spärliche Hinweise erhalten. Was aber weiß man nun tatsächlich? Die spätromanischen Burg (um 1540) ist längst Ruine, Zwinger und frühgotische Kapelle sind noch zu sehen.
bemerkenswert:
der hiesige gelbe Buntsand wurde recht aufwendig für die Steinportale in älteren Bürgerhäusern verarbeitet. Größtes Objekt war das Brandenburger Tor.
liebenswert:
Die stilistisch fesselnde und inhaltlich oft nachgeahmte Hedwig Courths-Mahler wurde hier geboren - Museum.
OT Wangen Auf dem Mittelberg im Ziegelrodaer Forst bei Wangen wurde die "Himmelsscheibe von Nebra" gefunden. Die 3.600 Jahre alte Scheibe gilt zusammen mit der damaligen Wallanlage als das älteste Observatorium der Menschheit.

Mertendorf

Gemeinde mit rund 1.700 EW (2012)

Molauer Land

Gemeinde mit rund 1200 EW (1011) auf 33,94 km² in 220 m ü.NN.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform schlossen sich die Gemeinden Abtlöbnitz, Leislau und Molau ab 2010 mit ihren Ortsteilen Abtlöbnitz, Aue, Casekirchen, Crauschwitz, Kleingestewitz, Köckenitzsch, Leislau, Molau, Mollschütz, Seidewitz und Sieglitz zur neuen Gemeinde Molauer Land zusammen.

Osterfeld

Gemeinde mit rund 2.600 EW (2012)
Burg Osterfeld;
Gewerbegebiet Sachsen-Anhalt Süd direkt an der BAB 9

Schnaudertal

Gemeinde mit knapp 1.000 EW (2011)

Schönburg b Naumburg

Gemeinde mit rund 1.050 EW (2012) mit
Burg Schönburg und den Orten Kroppental, Possenhain und Weichau

Stößen

Stadt mit knapp 1.000 EW auf 7,29 km² an der Nautschke
- Rathaus am Markt
- Petrikirche am Hirschenberg
- Wethautal
Stadtteile/Eingemeindung: Stößen, Priestädt, Nöbeditz

Teuchern

Stadt mit rund 8.500 EW (2011);
976 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Teuchern.
? Wann erhielt Teuchern die Stadtrechte?
im OT Bonau Wasserschloss (1627 auf Vorburg) mit Barocksaal, Konzerte

Kraftwerk Deuben im Burgenland von Sachsen-Anhalt

OT Deuben, geschrupfte ehemalige Stadt mit Bergbaumuseum, Kraftwerk, verfallendem Stadtviertel ohne erhebende Bausubstanz neben einer neuen 0815-Eigenheimsiedlung. Heute ein Ort für übermütig Kreative.


zugehörig:
Bonau, Deuben, Dippelsdorf, Gröben, Gröbitz, Kistritz, Kostplatz, Krauschwitz, Kössuln, Lagnitz, Naundorf, Obernessa, Oberschwöditz, Plennschütz, Plotha, Prittitz, Reußen, Runthal, Schelkau, Schortau, Teuchern, Trebnitz, Unternessa, Wernsdorf, Wildschütz, Zaschendorf

Wethau

Gemeinde mit rund EW (2012)

Wetterzeube

Gemeinde mit rund 1.800 EW (2012)

Städte und Gemeinden im Kreis
An der Poststraße, Bad Bibra, Bad Kösen, Balgstädt Droyßig Eckartsberga Elsteraue Finne Finneland Freyburg Gleina Goseck Gutenborn Hohenmölsen Kaiserpfalz, Kretzschau Lanitz-Hassel-Tal Laucha Lützen Meineweh Mertendorf, Molauer Land, Naumburg an der Saale, Nebra Osterfeld Schnaudertal Schönburg Stößen Teuchern Weißenfels Wethau Wetterzeube