Salziges Erbe

 

Alsleben (Saale)

Stadt mit 2.500 EW (2011) auf 23,64 km² in 85 m ü.NN.

Alsleben Rathaus © Karina Baumgart

Alsleben wurde relativ früh besiedelt und als Grenzburg gegen die Sorben befestigt.
973 wurde Alsleben erstmals urkundkich erwähnt.
979 gründete ein Gero von Alsleben ein Benediktinerkloster, das 1104 abbrannte.
Im 12. Jh. erreichte Alsleben den Status einer Stadt. Zur Stadtflur gehören die Wüstungen Börnicke, Drosine, Wirl und Bornstädt. Es gab auch noch ein (älteres?) Dorf mit gleichem Namen, unmittelbar an die Stadt grenzend.


1419 Alsleben (Saale) die Stadtrechte verliehen.
Seit 1680 gehörte die Stadt zum brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg.

1908 bis 1966 (Personenverkehr) bzw. 1994 (Güterverkehr) war Alsleben Endpunkt der Kleinbahn Bebitz–Alsleben.
sehenswert:
- Marktplatz
- Stadtverwaltung Markt 1, Rathaus Klinkerbau (Foto)

Barby

Stadt mit rund 9.000 EW (2011)
sehenswert:
- Pinzesschen, ein hübscher Turm mit Fachwerkaufsatz, blieb als letzter Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten.
- Johanniskirche (13. Jh.), ehemalige Klosterkirche der Franziskaner. Sie enthält eine im mitteldeutschen Raum einzigartige Sammlung von Grabplatten.

Bördeaue

Gemeinde mit rund 1.900 EW (2011) auf 25,4 km²
Sie entstand 2010 durch freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Unseburg und Tarthun.

Börde-Hakel

Gemeinde mit rund 3.200 EW (2011) auf 38,65 km²
Sie entstand 2010 durch freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Etgersleben, Hakeborn und Westeregeln.

Bördeland

Gemeinde mit rund 8.000 EW (20011) auf 91,97 km² in 91 m ü.NN.
Die Gemeinde entstand 2007 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Biere, Eggersdorf, Eickendorf, Großmühlingen, Kleinmühlingen, Welsleben und Zens.

Borne

Gemeinde mit rund 1.200 EW
Bockwindmühle (1803) für Getreide, Originalzustand

Egeln

Kleinstadt mit rund 3.500 EW (2011), durch Bode "geteilt" und in einer weiten Ebene liegend;
Wo man früher auf Ofenbau setzte, berichtet man derzeit vom ehemaligen Kloster Gröningen, 936 gegründet, 1200 umgebaut. An der farbgewaltigen Emporenbrüstung der Klosterkirche steht Christus als außerirdischer Weltenrichter.
sehenswert:
Die Klosterkirche des 1259 gegründeten und in einer Auenmulde der Bode gelegenen Zisterzienserklosters beeindruckt durch ihren prunkvollen Hauptaltar (1737).
aussichtsreich:
Ausguck vom Bergfried (16.Jh.) der alten Wasserburg (12.Jh.), einst eine der bedeutendsten Festungen der Börde. Im Turm hat das Museum für Vor-, Früh- und Stadtgeschichte sein Domizil.

Giersleben

Gemeinde mit rund 1.100 EW (2011)
Ortszentrum um Gerolplatz, Kirchberg, Festwiese an der Wipper

Güsten

Stadt mit rund 4.000 EW (2011) an der Wipper
- Burgwall, Stadtgraben
- Kirche S. Vitus, Kirchplatz
- ehemalige Burg Warmsdorf in Warmsdorf Unterland, Mühlbachteich
zugehörig:
Arnesdorf, Osmarsleben, Warmsdorf

Hecklingen

Stadt und Einheitsgemeinde mit rund 7.500 EW (2012), 4.000 (2005) auf 109,08 km² nahe Staßfurt
- Burg Schneidlingen
- Klosterkirche (12./13 Jh.) an der Straße der Romanik
OT Cochstedt - einst 1251 Stadtrecht, Burg (16.Jh.)
- internationaler Verkehrsflughafen Magdeburg-Cochstedt
Cochstedt, Groß Börnecke, Gänsefurth Hecklingen und Schneidlingen schlossen sich 2004 zur Stadt Hecklingen zusammen.

Hedersleben

Gemeinde mit rund 1.500 EW

Ilberstedt

Gemeinde mit rund 1.100 EW

Könnern

Stadt mit rund 9.000 EW (2011) auf 125,15 km² in 121 m ü.NN.

Könnern, Schloss Piesdorf © Karina Baumgart

Schloss Piesdorf


zugehörige Ortschaften:
Beesenlaublingen mit Beesedau, Kustrena, Mukrena, Poplitz und Zweihausen
Belleben mit Haus Zeitz und Piesdorf
Cörmigk, Edlau mit Hohenedlau, Kirchedlau, Mitteledlau und Sieglitz
Gerlebogk mit Gerlebogk und Berwitz
Golbitz mit Garsena
Lebendorf mit Bebitz und Trebitz
Nelben, Strenznaundorf
Trebnitz mit Altmödewitz - Trebnitz wurde 961 erstmals erwähnt, als Graf Gero hier eine Burg errichten ließ. Die Burg wurde nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg als Wasserschloss neu aufgebaut, 2001 an Privat verkauft.

Wiendorf mit Ilbersdorf und Pfitzdorf
Zickeritz mit Brucke und Zellewitz

Nienburg (Saale)

Stadt an der Saale mit rund 7.000 EW (1985)
Ausgangspunkt für die Siedlung war 975 eine Klostergründung. Deren Gebäude wurden später als Wirtschaftsgebäude, dann gar als Fabrik genutzt. Erhalten blieb die alte gotische Hallenkirche.
zugehörig:
Ortsteile Altenburg, Grimschleben, Jesar sowie die 2010 eingemeindeten Dörfer Gerbitz, Latdorf, Neugattersleben, Pobzig, Wedlitz

Plötzkau

Schloss Plötzkau bei AscherlebenGemeinde mit rund 1.400 EW (2012) nahe Aschersleben
Schloss Plötzkau


Seeland mit Hoym

Stadt mit rund 9.000 EW (2011) auf 78,79 km² in 130 m ü.NN., von der Selke durchflossen
1703 begann man mit der Trockenlegung des großen Aschersleber Sees. Ab dem 19. Jh. wurde die Landschaft durch den Braunkohle-Tagebau verändert. Mit der anschließenden Rekultivierung entstanden neue Seen, ja ein richtiges erholsames Seenland. Eingriffe des Menschen in die Natur bergen aber auch Risiken, wie der tragischen Erdrutsch in den Concordiasee 2009 zeigte. Unter anderem verschwand ein ganzes Haus.
Nun bieten sich Concordia See und Königsauer See zwar vorerst nicht mehr für eine wassersportliche Nutzung an. Erholsam ist das Seeland und die Gemeinde doch urlaubsreif
sehenswert:
- Frose mit Stiftskirche an der Straße der Romanik und Skaterbahn
- Ferienpark Königsaue mit Reitsportzentrum
- Informationszentrum Seeland Schadeleben, Aussichtspunkt
- größter Abenteuerspielplatz Sachsen-Anhalts - wo?
- Burg Freckleben über der Wipper, mit zwei Bergfrieden (11. Jh.?), einer als Aussichtsturm
- Burg Gatersleben
zugehörig:
2009 bildeten die Gemeinden Friedrichsaue, Frose, Nachterstedt und Schadeleben mit der Stadt Hoym eine Einheitsgemeinde.
2010 wurden Gatersleben - einst Stadt - eingemeindet.

Wolmirsleben

Gemeinde mit rund 1.400 EW (2011) auf 54,29 km² an der Bode
Ortszentrum mit Gemeindeverwaltung Chaussee, [P] Am Festplatz
Schachtsee(n), am Großen Schachtsee Campingplatz

Städte und Gemeinden im Kreis
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