Niederschlesische Oberlausitz bis Lausitzer Bergland

Mit Juli 2008 wurden die bisherigen Kreise Löbau-Zittau, Niederschlesischer Oberlausitzkreis und die bis dahin kreisfreie Stadt Görlitz zum neuen Landkreis Neiße zusammengelegt.
Eine Reihe staatlich anerkannte Erholungsorte wie Cunewalde, Jonsdorf, Lauba, Obercunnersdorf, Walddorf und weitere freuen sich auf Urlauber und bieten ringsum viel Sehenswertes und abwechslungsreiche Natur.

Bernstadt a. d. Eigen

Gemeinde mit rund 3.600 EW (2012)
1234 Bernstadt auf dem Eigen erstmals urkundlich erwähnt.
Russenhäuser - ehrende Benennung der ehemaligen Poststraße. Russen trugen hier Gefechte gegen Napoleons Truppen aus, lagerten zeitweise (Sept. 1813) mit rund 15.000 Mann und zig Ross, zogen durch-weg und mieden auch nach siegreichem Rückmarsch die freundliche Gegend nicht. Nur einer blieb vielleicht, in der Gaststätte "Zum Russen" mit schöner Aussicht.
- schöner Marktplatz mit dem Erdachsenbrunnen
- Kirchplatz, alte Kirche mit vorhandenen Kirchmauer
- Myrtenstangelweg an der Pließnitz
- Waldbad im Kemnitzbachtal
mysteriös: ungeklärter Doppelmord 1908 in Altbernsdorf auf dem Eigen
Ortsteile:
Altbernsdorf a.d.Eigen, Dittersbach a.d.Eigen, Kemnitz O/L, Kunnersdorf a.d.Eigen, Buschschenkhäuser, Russen und Lehdehäuser

Großschönau

Gemeinde mit rund 5.800 EW (2012)
sehenswert:
- zahlreiche Umgebindehäuser (18./19. Jh.)
- Dorfkirche 18. Jh.
- Damastmuseum

Horka

Gemeinde mit rund 1.800 EW (2012)
Dorfkirche und stark befestigter Friedhof (13. Jh.)

Jonsdorf

Gemeinde mit rund 1.700 EW (2012)
Der staatlich anerkannter Luftkurort im Zittauer Gebirge grenzt an Tschechien und liegt westlich vom Oybin, landschaftlich eher zugehörig. Denn das erwandernswerte Gebiet ist um die 500 m ü.NN. gelegen, ebenfalls gut umwaldet und voller interessanter Felsformationen. Der Orgelweg führt durch das Naturschutzgebiet Jonsdorfer Felsenstadt, natürlich auch zu den markanten Felsen der Großen und der Kleinen Orgel. Von der Aussichtsplattform kann man gut den Nonnenfelsen ausmachen. Am Wege - nahe der Freilichtbühne - auch der Carolafelsen und die Mühlsteinbrüche mit schönen basaltenen Orgelpfeifen und dem Schwarzen Loch nahe der Steinbruchschmiede mit dem Mühlsteinbruchmuseum. Besonders kleine Leute gehen gern in die Mausefalle - ein Urlaubserlebnis der besonderen Art.

Kurort Jonsdorf Nonnenfelsen © Karin Jähne

Nonnenfelsen im Kurort Jonsdorf

Königshain

Gemeinde mit rund 1.200 EW (2012)
Altes Schloss (17. Jh.) und Neues Schloss (18. Jh.), Dorfkirche (13./16. Jh.); Landschaftsgebiet Hochstein

Kottmar mit Eibau

Gemeinde mit rund 7.900 EW (2012) zwischen Zittau und Bautzen vereint Orte rund um den Berg Kottmar, u.a. Cunnersdorf
OT Eibau wurde 1352 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wurde als Straßendorf angelegt durch fränkische und thüringische Siedler, ein Bauern- und Weberdorf
sehenswert:
- zahlreiche Umgebindehäuser
- Kirche (18. Jh.)
- Berg Kottmar 583,4 m mit Aussichtsturm und eine der 3 Spreequellen
festlich:
Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Bierbrau- und Schankprivilegien sind eine sprudelnde Geldquelle, um die nicht nur in der Oberlausitz erbitterte Schlachten geschlagen wurden. Der historische Bier- und Traditionszug, ein pures Volks- und Traditionsfest, erinnert Ende Juni (?) daran. Eibau ist weithin für seine Schwarzbierbrauerei bekannt.

Lawalde

Gemeinde mit rund 2.000 EW (2012)
Staatlich anerkannter Erholungsort, Heimatmuseum

Markersdorf b Görlitz

Gemeinde mit rund 4.000 EW (2012)
zugehörig:
Deutsch Paulsdorf, Friedersdorf, Gersdorf, Holtendorf, Markersdorf, Pfaffendorf

Mücka / Mikow

Gemeinde mit rund 1.000 EW (2012)
Alte Försterei mit Verwaltung des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, in der gute Tipps für Wanderungen angeboten werden.
bestehend aus: Mücka, Förstgen, Leipgen

Oderwitz

Gemeinde mit rund 5.350 EW (2012)
Der Oberoderwitzer spitze Spitzberg erwies sich als geeigneter Standort für eine Wetterstation.

Oppach

Gemeinde mit über 3.000 EW auf 8,4 km² in einem Bergtal der Oberlausitzer nahe Tschechien;
staatlich anerkannter Erholungsort,
Oppach wurde gegründet als Waldhufendorf,
1336 erstmals urkundlich erwähnt.
Ende 19. Jh. wurde Oppach zum Industriestandort, u.a. Textliwerken und ET-Schaltgeräten.
zum ausfliegen:
Pickaer Berg, Kälbersteine, der Bieleboh, Steinklunsen, Schlosspark, Gondelteich
zugehörige Ortsteile:
Picka, Lindenberg. Fuchs und Eichen wurden Ende 17.Jh. von potestantischen Flüchtlingen (gewerbliche Hausweber) gegründet.

Quitzdorf am See

Gemeinde mit rund 1.300 EW (2012)
Erholungszentrum am größten Stausee Sachsens
zugehörig: Horscha, Kollm, Petershain, Sproitz, Steinölsa

Schönbach

Gemeinde und staatlich anerkannter Erholungsort mit rund 1.150 EW (2012)

Sohland a d Spree

Gemeinde mit rund 1.300 EW (2012) an der Grenze zu Tschechien

Sohland a.d.Spree OT Wehrsdorf © Karin Jähne

sehenswert:
- Botanischer Garten

- Ortsteil Neusorge
- Ortsteil Wehrsdorf, Blick in die Dorflage (Bild links)
- Ort Taubenheim, sich lang in der Spreeniederung hinziehend, schöne Ortsmitte: Gemeindehaus mit Sonnenuhr aus Taubenheimer GranodioritSohland a d Spree


Sohland a. Rotstein

Gemeinde mit rund 1.300 EW (2012) nahe Löbau

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt

Bad Muskau Boxberg Beiersdorf 1.200, Bernstadt Bertsdorf-Hörnitz 2.200, Dürrhennersdorf 1.050, Ebersbach-Neugersdorf Gablenz / Jabłońc 1.700, Groß Düben / Dźěwin 1.100, Großschweidnitz 1.300, Hähnichen 1.350, Hainewalde 1.600, Herrnhut Horka Hohendubrau / Wysoka Dubrawa 2.000, Jonsdorf Kodersdorf 2.500, Königshain Kottmar Krauschwitz / Krušwica 3.600, Kreba-Neudorf / Chrjebja-Nowa Wjes 950, Lawalde Leutersdorf 3.800, Löbau Markersdorf Mittelherwigsdorf 3.700, Mücka Neißeaue 1.800, Neusalza-Spremberg Niesky Oderwitz Olbersdorf 5.300, Oppach Ostritz Oybin Quitzdorf Reichenbach Rietschen / Rěčicy 2.700, Rosenbach bei Löbau 1.600, Schleife / Slepo 2.600, Schönau-Berzdorf auf dem Eigen 1.500, Schöpstal 2.500, Seifhennersdorf, Sohland a d Spree, Sohland a. Rotstein, Trebendorf / Trjebin 1.000, Vierkirchen 1.700, Waldhufen 2.500, Weißkeißel / Wuskidź 1.300, Weißwasser Zittau