Kreis im Thüringer Wald

Die Gleichberge, zwei markante Basaltkuppen von 642 und 679 m Höhe, gelten als Wahrzeichen des eher ebenen Grabfeldes.

Auengrund

Gemeinde mit rund 3.500 EW (2004) auf 37,09 km²

Bad Colberg-Heldburg

Stadt mit rund 2.200 EW (2007) auf 53,38 km² in 290 m ü.NN., noch gut umfangen vom Stadtwald.
1993 erfolgte die Zusammenlegung der Stadt Heldburg mit Bad Colberg zur Stadt Bad Colberg-Heldburg.
Die Stadtbildung erfolgte im 13./14. Jh. am Fuße der Heldburg als Handelsstadt mit Vorstädten.
Veste Heldburg im Norden auf 406 m ü.NN.. Diese "fränkische Leuchte" - schon 837 urkundlich genannt, wurde zwischen 12. und 16. Jh. mehrfach umgebaut bis zur märchenhaften Residenz.1394 erhielt Heldburg Stadtrecht.
Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte alles getan, damit sich seine Gattin Helene Freifrau von Heldburg wohlfühlen konnte: Freifraukemenate, ein Kaminraum, französischer Bau mit Frauen- und Herrenerker. Was war an ihr nun so toll? Hatte er sonst nichts zu tun? Durfte sie allein ausreiten, zum Beispiel mit dem Tennislehrer? Eine Ausstellung zur Burggeschichte könnte ein Bild dazu vermitteln. Konzerte, Burgfeste verlocken ebenfalls.
Die historische Stadtanlage weist reich verzierte Fachwerkgebäude auf, dazu die Stadtkirche St. Marien (spätgotisch), auch ein Stadttor im Süden.

Kloster Veßra

Gemeinde mit rund 300 EW (2012) am Zusammenfluss von Schleuse und Werra,
Es gibt hier noch zahlreiche Fachwerkhäuser.

Hennebergisches Museum im Klosterkomplex

Das ehemalige Prämonstratenser-Chorherrenstift Veßra (1131 gegründet), eine gut erhaltene mittelalterliche Anlage, ist noch vollständig von einer Mauer umgeben.

In den romanisch bis gotischen Gebäuden wurde das Hennebergische Museum zur Erforschung und Darstellung der Geschichte des ehemaligen Klosters und des Henneberger Landes sowie der Volkskunde der Region eingerichtet.


Weiterhin besteht hier seit 1981 das Dorfmuseum, bestehend aus verschiedenen Gebäuden - vom Wohnhaus bis zum Bienenhaus und einem nach historischem Vorbild geschaffenen Garten.

Masserberg

Masserberg am Rennsteig © Kai Meuschke

Gemeinde und heilklimatischer Kurort mit rund 2.500 EW (2012)
Die ideale Lage im Schiefergebirge sorgt für extra Frische und rasche Wetterwechsel, gut für die Stimulierung und Stabilisierung des Immunsystem. Das Badehaus Masserberg bietet extravagante Architektur, kombiniert mit Schallliegen und Tastobjekten. Mehr als Windjammer und Kraft der Steine? Ausprobieren.

Römhild

Stadt mit rund 7.000 EW (2012) auf 122,46 km²
800 erste urkundliche Erwähnung
1317 Stadtrecht
Ende 17. Jh. war Römhild Residenz eines kleinen Herzogtums! Das waren aber nicht mehr die Henneberger, die waren längt ausgestorben. Künstlerisch wertvolle Grabplatten einiger Henneberger sind in der gotischen Kirche am Schloss zu betrachten.
Römhild ist ein traditionsreiches Töpferstädtchen

sehenswert:
weiträumigen Straßenmarkt, Wappenbrunnen, Torturm. Hinter den bunten Häuschen vor der malerischen Kulisse der Gleichberge, sollte man wissen, ist Schloss Glücksburg (um1500) zu finden.

Auf dem Kleinen Gleichsberg erstreckt sich ein etwa 500m langer Ringwall, der zum keltischen Befestigungssystem (5./1. Jh. v.d.Z.) der Steinsburg bei Römhild und der Rhönberge gehörte. Es ist das größte archäologische Bodendenkmal Thüringens.
- Glücksburg
- Steinsburg
- Die Gleichberge, zwei markante Basaltkuppen von 642 und 679 m Höhe, gelten als Wahrzeichen des eher ebenen Grabfeldes. Denn hier fand man reichliche Urnenfelder aus der Eisenzeit. Die Kelten hinterließen Spuren ihre umfangreiche Wallanlagen, Werkzeug und beispielhaft modernen Schmuck. Auf der Bergfestung Steinsburg auf dem Kleinen Gleichberg gibt es ein Museum dazu und archäologische Wanderwege ringsum, Teil des 200 km langen Kelten-Erlebnisweges

zugehörig sind:
Bedheim, Eicha, Gleichamberg, Gleicherwiesen, Haina, Hindfeld, Mendhausen, Milz, Roth, Römhild, Simmershausen, Sülzdorf, Westenfeld, Zeilfeld

Sachsenbrunn

Gemeinde mit rund 2.100 EW (2012), in der Sachsen mal einen Brunnen gebaut haben. Hinter der Kirche kann man bauen, so man finanzierfähig oder finanzkräftig ist.

Schleusegrund

Gemeinde mit rund 3.600 EW (2004) auf 58,87 km²
OT Schönbrunn: Gewürzmuseum Neustädter Straße 20

Straufhain

Gemeinde mit rund 2.800 EW (2004) auf 57,41 km²

Themar

Stadt mit rund 3.000 EW (2012), 4.000 (1985)
746 erstmals urkundlich erwähnt
1317 Stadtrecht;
sehenswert:
- Teile der Stadtbefestigung sind noch erhalten
- Amtshaus (1665)
- Prämonstratenserkloser Vera
- Eingefallener Berg, Naturdenkmal

Ummerstadt

Stadt mit rund 500 EW (2007) auf 15,70 km² in 296m ü.NN.
837 wurde Ummerstadt erstmals urkundlich erwähnt.
Die Herausbildung zur Ackerbürgerstadt erfolgte im 13. Jh..
historische Altstadt: sehr großer Marktplatz; Fachwerkhäuser des 17.-19. Jh.; mit Vorstadt

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt

Ahlstädt 150, Auengrund, Bad Colberg-Heldburg, Beinerstadt 350, Bischofrod 200, Bockstadt 300, Brünn 450, Dingsleben 250, Ehrenberg 200, Eichenberg bei Suhl 180, Eisfeld Gompertshausen 450, Grimmelshausen 200, Grub 150, Heldburg Hellingen 1.000, Henfstädt 400, Hildburghausen Kloster Veßra Lengfeld 450, Marisfeld 450, Masserberg Nahetal-Waldau 3.000, Oberstadt 350, Reurieth 850, Römhild Sachsenbrunn Schlechtsart 150, Schmeheim 300, Schleusegrund Schleusingen Schweickershausen 150, St. Bernhard 250, St. Kilian 2.900, Straufhain Themar Ummerstadt Veilsdorf 2.900, Westhausen b Hildburgh. 7000