rund um Pforzheim

zwischen den Ballungszentren Stuttgart und Karlsruhe im Herzen Baden-Württembergs liegt der Enzkreis mit 28 Städten und Gemeinden - begehrter Wirtschaftsstandort, beliebter und gut besiedelter Wohnplatz für etwa 193.000 Menschen, eingebettet in reizvolle Landschaften wie den Stromberger Höhen (über 450 m) und sonnig milden Weinlagen, dem safthügeligen Kraichgau mit weiten Tölen, vielen Äckern, wiesen und wieder Weinbergen, der mit Schafen beweidetem Heckengäu und natürlich dem von Süden in den Kreis reichenden Schwarzwald. Die erholsame Enz kann schon mal recht wild werden.

Birkenfeld

Wohn- und Industriegemeinde mit rund 10.500 EW (2007), im Osten durch die Enz begrenzt, im Schwarzwald dicht an Pforzheim, 260 - 461 m ü.NN.
In der idyllischen Landschaft des Enztals, nahe zu zahlreichen Kurbädern. Die Entwicklung als Goldschmiedestadt verdankte die Gemeinde der Nachbarschaft zu Pforzheim.
Rathaus Marktplatz 6
Angebot: Wildwasserfahrten!
OT Gräfenhausen und Obernhausen

Eisingen

Gemeinde mit 4.481 EW (1999) mit berühmten Felsloch

Engelsbrand

Gemeinde mit 4.291 EW (1999) mit Waldhufenmuseum

Friolzheim

Gemeinde mit 3.548 EW (1999) und römischen Leugenstein, einer runden rötlichen Säule

Illingen

Gemeinde mit 7.187 EW (1999) an der südlichen Flanke des Stromberglandes, mit dem malerischen OT Schützingen, wo die Ullrichskirche stilistisch ganz bemerkenswerte Malereikomposition im Altarraum (um 1300) aufweist.

Ispringen

Gemeinde mit 6.079 EW (1999) und hübsch markierter Kämpfelbachquelle

Kämpfelbach

Gemeinde mit 6.058 EW (1999) mit OT Belfingen, Ersingen;
Die Christ-König-Kirche wurde 1939/31 expressionistisch umgestaltet, birgt aber noch viele gotische bilhauerische Werke um 1500 des Meisters Laux von Bretheim

Keltern

Gemeinde mit 8.845 EW (1999), entstanden durch Fusion von Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach, Weiler 1972;
In Keltern-Elmendingen trifft man noch auf den mächtigen Alten Kelter, heute Heimatmuseum. Neben Weinbau, Schmuck- und Uhrenindustrie und rtlichem Handwerk wird hierin auch das dörfliche Leben veranschaulicht.
Niebelsbach
gefährlich? - der Keulebuckel und sein Gefolge am idyllischen Platze.
Inmitten ausgedehnter Streuobstwiesen macht sich die Pankratiuskapelle (15. Jh.) von Niebelsbach wie ein Gartenhaus aus.

Kieselbronn

Gemeinde mit 2.741 EW (1999)
Die Staphanskirche ist eine bemerkenswerte Chorturmkirche aus vermutlich 14. Jh. mit beachtlichen Wandmalereien, die nach Anmeldung auch zu besichtigen sind.

Königsbach-Stein

Gemeinde mit 9.610 EW (1999)
sehr schönes Fachwerk-Rathaus, Landgasthof "Zum Ochsen";
Das einstige Wasserschloss in Königsbach ist eine dreiflüglige Anlage mit runden Ecktümen, das nach mehreren Bauphasen 1624/1650 barocke Prägung erfuhr.

Mönsheim

Gemeinde mit 2.464 EW (1999)

Neuhausen

Gemeinde mit 5.315 EW (1999)
Die Pfarrkirche St. Urban wurde 1722/42 barockisiert - Architektur, Malerei und Plastiken ergeben ein sehr harmonische Gesamtwerk. Auch die Wolfskapelle in Hamberg, die Nikolauskirche in Schellbronn sowie die Schlosskapelle von Steinegg sind barock.
Die Sebastiankapelle in ländlicher Spätgotik (1475) beeindruckt unter anderem durch ihre schablonenbemalte Bretterdecke.
Aber vielleicht gibt es auch einige weltliche Sehenswürdigkeit? Welche denn?
mit zur Gemeinde gehören:
Hamberg, Schellbronn und Steinegg

Neulingen

Gemeinde mit 6.222 EW (1999) Bauschlott, Göbrichen, Nußbaum;
Das Barockschloss in Bauschlott ist viel älter als es aussieht. Im ausgehenden Barock wurden die Gebäude schlicht umgebaut - Herrenhaus, Kavalliershaus und Stallgebäude, denen später auch noch der schöne Park angepasst wurde.
Ebenfalls in Bauschlott kann man ein mittelalterliches Firstständerhaus beschauen.

Niefern-Öschelbronn

Gemeinde an der Enz mit 11.676 EW (1999);

die Niefernburg

Die Niefernburg (Bild) ist ein Blickfang der besonderen Art;
In der Marienkirche verdient die umfangreiche Wandmalerei im Chor aus dem 14. Jh. besondere Aufmerksamkeit.


Ölbronn-Dürrn

Gemeinde mit 3.364 EW (1999)

Ötisheim

Gemeinde mit rund 4.800 EW (2002);
OT Schönenberg: Waldenser-Museum im Henri Arnaud-Haus. Diese von der Deutschen Waldenservereinigung eingerichtete Gedenkstätte will die Erinnerung an den Großen Waldenserfhrer, Pfarrer Henri Arnaud, und seine Glaubensgenossen wachhalten, die ihrer protestantischen berzeugung wegen aus der piemontesischen Heimat vertrieben wurden und im Jahre 1699 durch Herzog Eberhard Ludwig in Württemberg Aufnahme fanden. Zahlreiche Ortsnamen wie Klein- und Grovillars, Corres, Serres, Pinache oder Perouse erinnern noch heute an einstige Waldensersiedlungen. Im Haus - von Arnaud im waldensischen Stil als Bauernhaus erbaut - ist aber nicht nur die Geschichte des Mannes und der Waldenser dokumentiert, sondern es enthlt auch eine wertvolle Bibelsammlung in französischer und deutscher Sprache

Remchingen

Gemeinde mit 11.300 EW (1999) Nöttingen, Singen, Wilferdingen

Sternenfels

familienfreundliche Wein-Gemeinde mit 2.705 EW (1999) auf reichlich Sand gebettet am geologisch interessanten Stromberg;
interessant: Heilige Kreuzkirche - barockem Umbau 1621, reichlich aufgebrachte Außenbemalung 1717/18;
Schlossberg mit Blick bis zu den Vogesen
zugehörig: Diefenbach

Straubenhardt

Gemeinde mit 10.301 EW (1999) Conweiler, Feldrennach, Langenalb, Ottenhausen, Pfinzweiler, Schwann

Wiernsheim

Gemeinde mit 6.385 EW (1999) Iptingen, Pinache, Serres

Wimsheim

Gemeinde mit 2.565 EW (1999) und altem römischen Viergötterstein

Wurmberg

Gemeinde mit 2.660 EW (1999)

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Birkenfeld Eisingen Engelsbrand Friolzheim Heimsheim Illingen Ispringen Kämpfelbach Keltern Kieselbronn Knittlingen Maulbronn Mönsheim Mühlacker Neuenbürg Neuhausen Neulingen Ölbronn-Dürrn Ötisheim Pforzheim (kreisfrei) Remchingen Sternenfels Straubenhardt Tiefenbronn Wiernsheim Wimsheim Wurmberg