Mythische Kuppen im Kreis Göppingen

Der Bergkegel des Hohenstaufens ist nur einer von vielen im staufischen Kernlandes zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Er bildet mit Hohenrechberg und Stuifen die "Dreikaiserberge" im kleinen Rehgebirge. Hier baute das sagenumwobene Geschlecht mittelalterlicher Herzöge, Könige und Kaiser seine ersten Burgen und Klöster und gewann bald Macht und Einfluss über Mitteleuropa und den Mittelmeerraum.

Das teilweise zur Schwäbischen Alb gehörende Filstal besteht größtenteils aus Muschelkalk oder Kalksandstein. Vor Millionen Jahren existierte hier das "schwäbische Meer". Heute findet man noch Ablagerungen von Muscheln und es wurden gut erhaltene Skelette von Sauriern sichergestellt. In den Höhlen der Alb wurden Skelette von Bären und anderen Tieren der Eiszeit gefunden.

Adelberg

Gemeinde und Erholungsort mit etwa 2.100 EW
ehemaliges Prämonstratenserkloster, Altarweihe 1188 in Anwesenheit des Stauferkaisers Friedrich I. (Barbarossa). Erhalten blieb u.a. die Ulrichskapelle (um 1500), Gotik, mit Bildtafeln der Ulmer Malerschule.
Kapelle und Klosterbezirk dienen als Kulisse für sommerliche Freilichtspiele. Die Klostervilla enthält u.a. ein Naturkundliches Informationszentrum.

Bad Boll

Gemeinde mit rund 5.000 EW (2012), mit Eckwälden.
Seit 2007 trägt die Gemeinde den Namenszusatz "Bad".

Bad Ditzenbach

Gemeinde mit rund 3.600 EW (2012), Burgruine Hiltenburg

Gruibingen

Gemeinde mit rund 2.100 EW (2012) und Burg Leimburg

Mühlhausen im Täle

Gemeinde mit rund 1.000 EW (2012)

Salach

Gemeinde mit rund 7.700 EW (2012)
Burg Staufeneck

Wäschenbeuren

Gemeinde mit rund 3.900 EW (2012) nahe der B29 zwischen Göppingen und Hohenstaufen.
ausgezeichnet erhalten:
Das Wäscherschloss - so genannt, eigentlich Burganlage (1220/50), noch genauer lediglich das Vorwerk der einstigen Burg Büren, deren Herren sich später Staufer nannten. Hier also wurzelte die Staufer-Dynastie. Konrad der Wascher gehörte zur Burgmannschaft des Hohenstaufens. Nach ihm wurde das Schloss benannt, das sich im Laufe der Zeit zu einer der schönsten und besterhaltenen Burganlage der Region mit tollen Perspektiven entwickelte. Wie der Wascher zu seinen Namen kam, ist da vergleichsweise uninteressant. War er das uneheliche Kind einer Wäscherin? Keiner von uns war dabei.
zugehörig:
Eselhöfe, Kölleshof, Todsburg

Zell unter Aichelberg

Gemeinde mit rund 3.000 EW (2012)

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Adelberg Aichelberg 1.250, Albershausen 4.200, Bad Boll, Bad Ditzenbach, Bad Überkingen 3.800, Birenbach 1.900. Böhmenkirch 5.500, Börtlingen 1.700, Deggingen 5.200, Drackenstein 400, Donzdorf Dürnau 2.100, Ebersbach an der Fils, Eislingen/Fils Eschenbach 2.100, Gammelshausen 1.400, Geislingen an der Steige Gingen an der Fils 4.400, Göppingen Gruibingen Hattenhofen 2.900, Heiningen 5.000, Hohenstadt 700, Kuchen 5.500, Lauterstein, Mühlhausen im Täle, Ottenbach 2.400, Rechberghausen 5.300, Schlat 1.600, Salach Schlierbach 3.800, Süßen, Uhingen, Wäschenbeuren Wangen 3.100, Wiesensteig, Zell unter Aichelberg