Dobbertin

Dreh- und Angelpunkt im Ortszentrum von Dobbertine

fotos © schuldes / fotobee.de - Platz vor der Gaststätte Zwei Linden, schon immer Zentrum des Dorfes

Gemeinde mit rund 1.150 EW (2012) am Dobbertiner See nahe Goldberg.

Das Kloster Dobbertin, 1220 durch Benediktinermönche auf einer Halbinsel gegründet, ist ältestes Feldkloster Mecklenburgs. Mit der Gründung des Klosters siedelten sich hier auch Bauern und Handwerker auf dem ehemals slawischen Gebiet an. Es entstand das Klosterdorf Dobbertin.

1234 erfolgte die Umwandlung in ein Nonnenkloster, 1472 in ein adliges Damenstift.
1627 zogen schwedische Truppen durch Dobbertin.
1638 kam es zu mehreren zerstörerischen Großbränden, 1862 zu einem verheerenden Brand. 1920 vollzog das Land die Aufhebung des Klosters.

sehenswertes Ortszentrum
Haus des Drachenkopp-vereins am Debbertiner See

[C] Am Zeltplatz, Bungalowsiedlung Am Walde, beachtenswert auch die Skulpturen am Dobbertiner See und die Kanustation

[G] Gemeindeverwaltung am Platz der Arbeit in der Krugscheune (1825?), gleichzeitig kulturelles Zentrum mit Ausstellungen von Künstlern der Region.


Sehenswertes und Markantes im Klosterdorf DobbertinKlosterkirche Dobbertin

[1] Am Kloster. Die Klosterkirche wurde 1340 erbaut, 1828/37 unter Bauleitung von Georg A. Demmler aus Schwerin nach Plänen von Karl F. Schinkel umgebaut.
Ab 1700 wurde mehrere Backsteingebaüde erbaut.

Seit 1991 ist im ehemaligen Klosterdorf eine diakonische Einrichtung für Behinderte und ein Pflegeheim.

[2] Klosterpark mit Gemeinde


Fischtreppe am Inselhotel

[3] Wassermühle (um 1820) mit Müllerhaus (vor 1755), seit 1995 Tischlerei mit Turbine zur Stromerzeugung. Vor dem "Inselhotel" ermöglicht eine natürlich künstlich errichtete Fischtreppe (2004) das Wandern der Fische und Kleinlebewesen in der Mildenitz auf natürliche Weise und überhaupt.


[4] Organistenhaus (1790), Schulstraße 10, später Gerichtsschreiberhaus, dann Schule

[5] Pfarrhaus (1755) Schulstraße 23, zum Pfarrhof erweitert (1760) mit Scheune, Viehstall und Backhaus.
In der Schulstraße sind auch viele alte Katen (um 1835) zu sehen, unter anderem ein Hirtenhaus (1830).

[6] zwei niederdeutschen Hallenhäuser (1787, 1862) an der Güstrower Straße, weiterhin die ehemalige Klosteramtsscheune (1816), Fachwerk.

[7] Lindenstraße mit einigen interessanten Gebäuden, z.B.:
- ehemalige Post (1852) Nr. 1
- Doktorhaus (um 1800) Nr.18
- Backsteingebäude mit Ziergiebel (1860)

[8] Samenhaus (1825), Lindenstraße 13, zweigeschossiges Fachwerkhaus. Hier wurden einst Tannenzapfen getrocknet.

natürlich
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zugehörige Orte

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