natürlich viel Natur

Auf kargen sandigen Böden dieser Region zwischen Unterelbe und Aller wachsen hauptsächlich Wacholder, Birken, Kiefern, Ginster und vor allem das Heidekraut (= Erika), das besonders während seiner Blüte im August dem Land eine besondere Schönheit verleiht und Hunderttausende von Touristen in den seit 1921 bestehenden Naturschutzpark zieht. Heidschnucken, eine genügsame Schafsrasse, weiden hier in großen Herden. Die fleißige Heidebiene sorgt für den berühmt aromatischen Heidehonig, der in ungezählten Imkereien der Region gewonnen wird. Bronzezeitliche Hügelgräber erinnern daran, dass wir nicht als die ersten Menschen herkamen. Von außen besehen, ist alles etwas romantisch verklärt wie die Story vom Heidedorfschullehrer - einträgliches Marketing.
Die Lüneburger Heide kennt keine Kreisgrenzen! Der Wilseder Berg, höchste Berg der Lüneburger Heide, liegt wie der berühmte Heidepark im Nachbarkreis Soltau-Fallingbostel. Der Heide-Suez führt durch Uelzen und die Harburger Berge sind auch noch ziemlich heidig.

Heideblüte, Heidschnucken, Heidemoor

Lüneburger Heideblüte 35182734 © Gabriele RohdeLüneburger Heide Schafherde © crimsonLüneburger Moor © foto-stuemper.de

Amt Neuhaus

Gemeinde mit rund 5.000 EW (2012) im flachen Marschland an der Ostelbe. Das Schloss Neuhaus wurde schon 1698 abgerissen. Ein Amt Neuhaus gibt es auch nicht mehr, doch die Gemeinde nennt sich danach. A steht vor N.

Nach all den politischen Wechseln - vom Königreich Hannover, Dänemark, Preußen, teils Mecklenburg, britische Besatzungszone, SBZ, DDR - wurde nasch die Wende 1990 die Wende vollendet. Die alten selbständigen Gemeinden Dellien, Haar, Kaarßen, Neuhaus/Elbe, Stapel, Sückau, Sumte und Tripkau bildeten 1992 die neue Gemeinde Amt Neuhaus und beschlossen, als ostelbische Gemeinde endlich zu den alten Bundeslänndern des Westens heimzukehren. Gab es dafür Begrüßungsgeld?

sehenswert:
- Stixer Wanderdüne
- Konau und Popelau. Die beiden denkmalgeshützten Dörfer liegen eng beieinander und direkt am Deich mitten im Biosphärenreservat Elbtalaue. Sie bieten ein einheitliches Bild mit Anordnung und Nutzung ihrer Marschhufen: Wohngiebel zum Deich gewandt, Wirtschaftsteil zur Hofkoppel und zur Feldmark zeigend. Ihre niedersächsischen Zwei-Ständer-Hallenhäuser, Stallungen, Scheunen und Remisen und sind in ihrer Vollständigkeit und Erhaltung einziartig.

Die Gemeinde besteht aus den sieben Ortschaften Dellien, Haar, Kaarßen, Neuhaus, Stapel, Sumte und Tripkau.Ortsteile sind Banke, Bitter, Bohnenburg, Brandstade, Darchau, Dellien, Gosewerder, Gülstorf, Gülze, Gutitz, Haar, Herrenhof, Kaarßen, Klein Banratz, Konau, Krusendorf, Laake, Laave, Neu Garge, Neuhaus, Niendorf, Pinnau, Pommau, Preten, Privelack, Raffatz, Rassau, Rosien, Stapel, Stiepelse, Stixe, Strachau, Sückau, Sumte, Tripkau, Viehle, Vockfey, Wehningen, Wilkenstorf und Zeetze.

Artlenburg

Flecken mit rund 1.600 EW (2012)

Bardowick

Flecken mit rund 6.500 EW (2012)

Barum

Gemeinde mit rund 1.800 EW (2012)

Boitze

Gemeinde mit rund 400 EW (2012)

Dahlem Niedersachs

Gemeinde mit rund 600 EW (2012)
mit Dahlenburg und Boitze

Dahlenburg

Flecken mit rund 3.300 EW (2012)
Gemeindemuseum - in der ehemaligen St. Laurnetiuskapelle befindet sich ein Zinnfigurendiorama über ein Gefecht an der Göhrde. Was war da gleich? Anzuregen wäre eine alternative Darstellung, wie heute das Gefecht an gleicher Stelle ablaufen könnte.

Hohnstorf (Elbe)

Gemeinde mit rund 2.400 EW (2012)

Radbruch

Gemeinde mit rund 2.000 EW (2012)
Hier wirkte der Schäfer Heinrich Ast, in ganz Deutschland als Wunderheiler berühmt. 1921 starb er nach dreißig Jahren als Heilkundler und wurde auf dem Mühlenfriedhof von Bardowick begraben.

Scharnebeck

Gemeinde mit rund 3.200 EW (2012).
Das Schiffshebewerk Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal ist angeblich das größte der Welt. 38m Höhenunterschied zwischen Elbe und Geest werden hier überwunden.

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt

Adendorf 1.500, Amelinghausen 4.000, Amt Neuhaus Artlenburg Bardowick Barendorf 2.500, Barnstedt 750, Barum Betzendorf 1.100, BrietlingenBleckede Boitze 3.300, Dahlem Dahlenburg Deutsch Evern 3.800, Echem 1.000, Embsen 2.700, Handorf 2.000, Hittbergen 900, Hohnstorf 2.300, Kirchgellersen Lüdersburg 600, Lüneburg Mechtersen 700, Melbeck 3.400, Nahrendorf 2.200, Neetze 2.600, Oldendorf (Luhe) 1.000, Radbruch Rehlingen 700, Reinstorf 1.300, Reppenstedt 1.200, Rullstorf 1.900, Scharnebeck Soderstorf 1.400, Südergellersen 1.600, Thomasburg 1.300, Tosterglope 500, Vastorf 800, Vögelsen 2.200, Wendisch Evern 1.800, Westergellersen 1.800, Wittorf 1.500