Der dynamischste Kreis in Europa!

zumindest was die Kreisbildung und das Radfahren im Radelpark anbelangt(e). Die wunderschöne münsterländer Parklandschaft bezaubert mit idyllischen Flussläufen und intakter Natur; die man sich natürlich auch zu Fuß oder hoch zu Roß erschließen kann. Doch Münsterland ist auch Pferdeland. Olympiasieger, Pony- und Reiterhöfe sind hier beheimatet, darunter echter Münsteraner.
Im Nordosten bei Ibbenbüren reicht der Westrand vom Teutoburger Wald in den Kreis.
In der Region wurde seit dem 15. Jh. Bergbau betrieben.
Und was sind Tüötten bzw. Tödden? Wanderkaufleute, die vor allem mit Leinwand handelten undn.d.Z. überwiegend nach Holland, Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Brandenburg reisten. In manchen Töddenggmeinden entwickelten sich sogar erfolgreiche Handelskompanien.

Altenberge

Gemeinde mit rund 10.000 EW (2012)

Hopsten

Tüöttengemeinde mit rund 7.500 EW (2012)
- Blickfang Museum Tüöttenhaus Nieland
- bunte Straße
- Pfarrkirche Sankt Georg, Barock

Ladbergen

Gemeinde mit rund 6.400 EW (2012)
am Flughafen Münster-Osnabrück, 1972 eröffnet als Regionalflughafen, seit 1986 weltweit als Internationaler Flughafen geführt.
Schwarzweiße Fachwerkhäuser prägen den Ortskern mit seinen urigen Kneipen und dem Schuhmachermuseum im Schweinestall - das geht! Und weil hier der Urgroßvater des US-Astronauten Neil Armstrong geboren wurde, der 1969 als Erster den Mond betrat, geht man dessen Familiengeschichte im sehenswerten Heimatmuseum auf den Grund.

Laer

Laer Schloss 34816323 © LianeM

Gemeinde mit rund 6.500 EW (2012)

mit Holthausen (1969)

Schloss Laer


Lienen

Gemeinde und Erholungsort mit rund 8.500 EW (2012),
sehenswert:
- historischer Ortskern mit bewundernswerten Fachwerkhäusern;
- Bahnstation des Teutoexpress
- idyllisch das Holperdorfer Tal keine 4 km nördlich - eines der schönsten im Teutoburger Wald

Lotte

Gemeinde mit rund 14.000 EW (2012) im Tecklenburger Land zwischen den Ausläufern des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges am Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück

sehenswert:
- Gemeindeverwaltung Lotte > Westerkappelner Str. 19
- ehemalige Rathaus (Baujahr 1828), ab 1845 Amtshaus > Bahnhofstraße
- Bauerngarten des Hauses Hehwerth in Alt-Lotte
- ehemaliger Zollspeicher > Osnabrücker Straße
- Altes Zollamt (1830), Klassizismus, Krüppelwalmtraufenhaus, Denkmal an der früheren Grenze zwischen preußisch Westfalen und dem Königreich Hannover > Osnabrücker Straße

Büren: Bürgerpark und ev. Friedenskirche
Halen: Doppelheuerhaus Wersener Holz

Bauerschaft Osterberg:
Kreuzherrenkloster (1410), Bodendenkmal, Rest Kapitell der Klosterkirche > im Schützenhaus
Hofanlage (18. Jh.), Baudenkmal > Im Kloster 6.

Wersen:
- Mühle Bohle in Wersen (Anfang 18. Jh.), bis 1975 betrieben, denkmalgeschützt
- Wassermühle Kluth, zweigeschossiger Bruchsteinbau, Denkmal > Alter Mühlenweg
- Mühle Tüchter, ehem. Kornmühle, giebelseitig Wappen der Tecklenburger > Alten Mühlenweg
- Sloopsteine, großes Megalithgrab der Trichterbecherkultur (vor 5.000 Jahren) > Sloopsteinweg- Dorfkirche (1271), Spätromanik, Westturm (1886), Südschiff (1906), Denkmal > Halener Str./ Westerkappelner Straße

Ortsteile:
Büren, Halen, Lotte, Osterberg, Wersen

Metelen

Gemeinde mit rund 6.500 EW (2012)
Im Vogelpark der Metelener Heide sind rund 480 Vogelarten zu beobachten - Auerhähne und womöglich sogar balzende Henninnen, sprechende Beos, frei fliegende Aras, fast unsichtbare Eulenarten. Im Tropenhaus, Jungtierschauhaus und in der Freiflughalle herrscht flatterhafte Begeisterung.
- kreatives Bauernstübchen. Dienstags sitzt man bei selbst gebackenem Kuchen, Brot und Kaffee. Und viel erlernen: Handwerke wie Blaudruck, Holzarbeiten, Korbflechten. Auch Heuarbeiten waren einst ohne Handwerk nicht denkbar. Spinnen manchmal schon.
- Plagemanns Mühle ( Ende 17. Jh.) an der Vechte, Museum, Geschichte der Getreidemühlen

Neuenkirchen

Gemeinde mit rund 13.500 EW (2012)

Nordwalde

Gemeinde mit rund 9.300 EW (2012)

Recke

Bergbau- und Tüöttengemeinde mit rund 11.300 EW (2012)
Die Gemeinde Recke liegt mit den nördlichen Teil des Kreises und erstreckt sich vom Teutoburger Wald bis in die münsterländische Parklandschaft. Im Norden liegt das Landschafts- und Naturschutzgebiet Recker Moor.
1189 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt als "Rike". Seit dem 13. Jh. bis 1548 waren die Grafen von Tecklenburg weltliche Machthaber in Recke. Danach kam Recke zur Grafschaft Lingen, die fiel dann an Preußen und so weiter.
wirtschaftlich:
Vorherrschend war die Landwirtschaft. Traditionell zogen "Hollandgänger" von hier zum Grasmähen und Torfstechen in die Niederlande. Daneben gab es viele Tüötten (Tödden). Mitte des 19. Jh. gab es einen Aufschwung durch die Sandsteinindustrie im nahe gelegenen Schafberg. 1856 wurde der Schacht Tobias abgeteufelt und fünf Jahre "lang" Steinkohle gefördert. Bis um Mitte 20.Jh. bot der Kohlebergbau in Ibbenbüren den Recken die meisten Arbeitsplätze.
heilkräftig:
Kur- und Schwefelbad Steinbeck mit staatlich anerkannter Heilquelle, 34° C!
Ortsteile:
Recke, Steinbeck, Obersteinbeck, Espel, Langenacker, Harhof und Twenhusen im

Westerkappeln

Gemeinde mit rund 11.000 EW (2012)
- Landstädtchen nördlich der Mettener Schweiz
- Wasserschloss Cappeln

Saerbeck

Gemeinde mit rund 7.000 EW (2012)

Wettringen

Gemeinde mit rund 7.800 EW (2012)

Städte und Gemeinden im Kreis
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