Altheim b Riedlingen

Gemeinde mit rund 2.100 EW (2012) mit Altheim, Heiligkreuztal, Waldhausen

Bad Buchau

Stadt mit rund 4.000 EW (2012)
- ehemalige Stiftskirche (1773 - 1776), Übergang vom Rokoko zum Klassizismus
- Federsee in faszinierender Moorlandschaft, am Rande eines seit der Eiszeit verlandenden, schilfumgebenen Gewässers. Dicht wie wohl nirgends sonst in Europa befinden sich hier erhaltene Jagdlager, Moorsiedlungen und Pfahlbauten aus vorgeschichtlicher Zeit.
Das Federseemuseum für Vor- und Frühgeschichte zeigt international bedeutende Funde aus über 14.000 Jahren Menschheitsgeschichte und ist auch wegen seiner Architektur sehenswert.

Bad Schussenried

Stadt mit rund 8.300 EW (2012) ist weniger durch sein Bad berühmt, vielmehr durch das Schussenrieder Bierkrugmuseum mit über 1000 Bierkrügen auf 3 Etagen in der Wilhelm-Schussen-Str. 12. Da kann man sicher auch mehr über den schussigen Ortsgründer erfahren.
Schussenried liegt an der "Barockstraße".
Die Prämonsteratenserstiftung des Klosters erfolgte bereits 1183. Die Klosteranlage wurde im 18. Jh. zum "Neuen" Kloster umgestaltet. Heute ist hier ein Akademiezentrum. Der Bibliotheksaal, angeblich die geistvollste und heiterste Halle des Barock, wird für Empfänge und Konzerte genutzt. Die ehemalige Klosterkirche St. Magnus, barockisiert und mit entsprechenden Gewölbemalereien und geschnitztem Chorgestühl ausgestattet, dient als katholische Pfarrkirche.

Dettingen an der Iller

Gemeinde mit rund 2.200 EW (2005) auf 11,14 km²

Ingoldingen

Gemeinde mit rund 2.750 EW (2012) auf 44,24 km²
1083 iwurde Ingoldingen erstmals urkundlich erwähnt. Als Besitz der Benediktinerabtei St. Georgenkam es dann an die Zähringer und 1803 an das Königreich Württemberg.
sehenswert:
- Ortsteil Muttensweiler liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße
- Jakobus-Kirche (1750/51), von Jakob Emele erbaut
zugehörige Ortsteile:
Degernau, Gensenweiler, Grodt, Hagnaufurt, Hervetsweiler, Ingoldingen, Muttensweiler, Wattenweiler, Winterstettendorf, Winterstettenstadt

Ochsenhausen

Stadt mit ca. 8.700 EW , wo ein Öchsle zwar noch durch Wiesen und Wälder durchzockelt. Dabei handelt es sich aber nicht um ein kleines Männlein oder Weinmaß sondern um eine der letzten noch erhaltenen Schmalspurbahnen.

Über Ochsenhausen thront die gewaltige Anlage der ehemaligen Benediktiner- Reichsabtei. 1093 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Heute werden die Räumlichkeiten für Konzerte und Ausstellungen als kulturelles Zentrum für die ganze Region weiter genutzt. Die prächtig barockisierte Klosterkirche mit der "Meisterorgel" des Urochsenhauseners Joseph Gabler blieb passend in diesem Rahmen.

Riedlingen

Stadt mit über 10.000 EW (2007) auf 64,96 km² in 540m ü.NN. an der Donau
Gründung im 13. Jh.
Die Stadt liegt am Donau-Rad-Wanderweg und an der Deutschen Fachwerkstraße
sehenswert historische Altstadt:
Sie ist fast vollständig erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die ehemals vorderösterreichische Stadt ist geprägt durch einen Mix kleinerer und stattlich großer hochgiebeliger Bürger- und Patrizierhäuser, Klosterhöfe und Gasthäuser
- Rathaus mit zwei Staffelgiebeln
- St. Georgskirche (14. Jh.), Gotik
- Basilika im Heiligkreuztal, Frühgotik
traditionell: schwäbisch-alemannische Fasnet mit Figuren, die man auch außerhalb der Narrenzeit am Narrenbrunnen in der Fußgängerzone findet, gekrönt von einem Riedlinger Storch. Denn auch die riedlinger Störche sind närrisch genug, seit Stadtgründung(?) jährlich in Riedlingen zu nisten.

Steinhausen an der Rottum

Gemeinde mit rund 2.000 EW (2912)
Kirche St. Peter und Paul (1733), Barock - die schönste Dorfkirche der Welt? Das ist Geschmackssache. Das Meisterwerk von Dominikus und Johann Baptist Zimmermann im typisch süddeutschen Barock, Deckenmalerei von Andreas Brugger ist schon sehr gediegen.

Tiefenbach am Federsee

Gemeinde mit 524 EW (2010), federseenah an der Klifflinie zwischen Naturschutzgebiet und Altmoränenland in 588 m ü.NN.
Das Bauerndorf trägt Ähren und Fische im Wappen. Ackerbau und Fischfang sind auch heute noch wichtig.
1277 wurde "Tiuffenbach“ erstmals urkundlich genannt. Der Ort ist wahrscheinlich an der Wende zum Hochmittelalter entstanden. Das Stift Buchau war auch hier reich begütert, betrieb aber mit seinen Gebieten reichlichen Tauschhandel.
1331 kam Tiefenbach an Österreich, wurde weiterhin verpfändet, zuletzt an die Herren von Stein. 1802 traten dann die Fürsten von Thurn und Taxis die Nachfolge an und wurde bald darauf württembergisch.
aussichtsreich:
An der Federseebucht in Tiefenbach steht eine 2003 errichtete Aussichtsplattform am Schilfgürtel des Federsees, von dem sich ein herrlicher Blick über die Wasser- und Schilffläche des Federsees und auf den Bussen - den heiligen Berg Oberschwabens - bietet.

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Achstetten 4.200, Alleshausen 500, Allmannsweiler 300, Altheim b Riedlingen Attenweiler 1.750, Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim 2.650, Betzenweiler 750, Biberach a.d.Riß Burgrieden 3.600, Dettingen a.d.Iller Dürmentingen 2.500, Dürnau 400, Eberhardzell 4.300, Erlenmoos 1.650, Erolzheim 3.100, Ertingen 5.400, Gutenzell-Hürbel 1.850, Hochdorf 2.100, Ingoldingen Kanzach 500, Kirchberg an der Iller 2.000, Kirchdorf an der Iller 3.400, Langenenslingen 3.400, Laupheim Maselheim 4.400, Mietingen 4.100, Mittelbiberach 4.100, Moosburg 200, Ochsenhausen Oggelshausen 900, Rot an der Rot 4.400, Riedlingen Schemmerhofen 7.800, Schwendi 6.200, Seekirch 300, Steinhausen Tannheim 2.400, Tiefenbach Ummendorf 4.300, Unlingen 2.400, Uttenweiler 3.500, Wain 1,500, Warthausen 5.000

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