und die Teverener Heide

Die Teverener Heide ist mit 450 Hektar das größte Naturschutzgebiet im Kreis Heinsberg. Sie hat landesweite Bedeutung.Bis fünf Meter mächtige nacheiszeitliche Binnendünen, sandigen Böden mit Kiefernwäldern, feuchtere Standorte mit Heidemooren Vielfalt durch die ehemaligen Ton- und Sandgruben mit Trockenrasen und Feuchtheiden - die richtige Biomasse, in der sich gern neue Saurierarten entwickeln und eines Tages wieder entdecken lassen.

Gangelt

Gemeinde mit rund 12.000 EW (2007)
Überreste mittelalterlicher Befestigungsanlagen scheinen (mittelalterliche) Stadtrechte zu bestätigen. Auf 48,73 km² in 72 m ü.NN., umgeben von plattem Acker- und Grünland auf weiten Lößflächen, mit den abwechslungsreichen Tälern von Rodebach und Saeffelbach, typischen Bruchwäldern und grenzüberschreitender Naturschutzarbeit will man Landwirtschaft mit Naturschutz vereinbaren - Ökologie durch Segelfliegen und schottische Hochlandrinder (?).
ursprünglich:
Von einer Burg, die wohl bereits im 14. Jh. bestand, ist der Bergfried erhalten geblieben, in dem ursprünglich auch Gemächer untergebracht waren. Die St. Nikolaus-Kirche (15. Jh.) in leicht erhöhter Lage prägt die Silhouette der Stadt weithin. Die Straßen biegen sich noch immer um das Zentrum von Freihof und Kirche, erinnern an den Verlauf der steinernen Stadtmauer mit insgesamt 13 Türmen, die Gangelt seit dem 14./15. Jh. umgeben hatte. Von den ehemals vier Turmtoren blieben das Heinsberger und Bruchtor erhalten. Das Sittarder Tor wurde 1818 abgerissen. Die Burg war in die Stadtbefestigung integriert.
ungeraten:
Das Alte Rathaus steht seit Anfang 19. Jh. am rechteckigen Markt, wo vorher das uralte Rathaus stand. Wie sieht dieser alte Marktplatz (12.Jh.) heute aus und wo ist das neue Rathaus?
historische Windmühle

Selfkant

westlichste Gemeinde Deutschlands mit rund 10.000 EW (2005) auf 42,08 km² in 51 m ü.NN.;
auf drei Seiten von der niederländischen Grenze umgeben, gehörte das Gebiet nach 1949 zu den Niederlanden und ging erst 1963 an Deutschland zurück.
Bei einer Fahrt mit der historischen Selfkantbahn ist fast alles wie früher: die Dampflokomotive, der Wasserkran für den Lokvorrat, die Personenwagen mit hölzernen Bänken, die Fahrkarten aus Pappe, die Fahrpreise und die Währung, die Uniformen der Schaffner und das vertraute Läuten vor Bahnübergängen. Die Bahn bewegt sich also doch! Jedenfalls jeden Sonntag von Ostersonntag bis Ende September zwischen Schierwaldenrath und Gillrath.

Waldfeucht

Gemeinde mit rund 8.700 EW (2012) auf 30,27 km²

Bereits während des römischen Reiches lag die heutige Gemeinde Waldfeucht günstig an einer Straße, die Heerlen mit Xanten verband. Im Mittelalter prosperierte der Ort als Umschlagplatz für vielerlei Waren. Doch die Bedeutung des Ortes schwand und Waldfeucht versank für lange Jahre in eine Art Dornröschenschlaf. Die Abgeschlossenheit konservierte wertvolle alte Strukturen und Bauwerke. Ruhige Wohnlagen, eine eher intakte Umwelt und eine offene Grenze - Waldfeucht ist eine überaus attraktive Gemeinde.

sehenswertes Ortszentrum:
- historischer Ortskern eines mittelalterlichen Städtchens
- ringförmige Wall- und Grabenanlage
- romantische, von Hecken gesäumte Wege rund um den Ort
- bedeutende historische Gebäude

sehenswert:
Windmühle Haaren
Windmühle Waldfeucht
Heimatmuseum Gerhard-Tholen-Stube

außerdem:
- Heeres Hus hinter dem Dorfanger (Hontem)
- Kloster Maria Lind, Marienwallfahrtsstätte (Braunsrath)
- St. Jans-Klus, seit 1328 als Wallfahrtsort belegt, vermutlich im 8./9. Jh. entstanden (Haaren)