Neckarland südöstlich von Stuttgart 

Esslingener Weinrebenland © Gerisch

Aichtal

Stadt mit rund 9.600 EW (2012) im Tal der Aich
1975 erfolgte die Neugründung aus einer Stadt und zwei weiteren Gemeinden, die zur neuen Stadt Aichtal erhoben wurde.
- Grötzingen - Rathaus Rathausgasse, Pulverturm an der Turmstraße
- Aich, Rathaus
- Neuenhaus - Häfnermuseum, Naturpark Schönbuch

Altdorf b Nürtingen

Gemeinde mit rund 1.500 EW (2012)

Beuren

Gemeinde mit rund 3.400 EW (2012)
kulturhistorisches Freilichtmuseum mit vielen auf "jahrhundertalt" getrimmten und entsprechend stilgerecht ausgestatten Häusern

Bissingen an der Teck

Gemeinde mit rund 3.500 EW (2012)
Randecker Maar. Es bezeugt ebenso wie der Kegel der Limburg bei Weilheim/Teck die zeitweilige Vulkantätigkeit in der Schwäbische Alb. Das Randecker Maar entstand vor etwa zwölf Millionen Jahren durch eine vulkanische Gasexplosion. Es war längere Zeitabschnitte mit Wasser gefüllt, wurde zuletzt aber über einen Bach allmählich entleert. Durch diesen noch gut erkennbaren größten Vulkankrater der Alb (d < 8 km) führt die Straße von Weilheim nach Schopfloch.
weiter zugehörig: Randeck an der Teck, Randeckerhof, Neuhemsbach

Dettingen unter Teck

Gemeinde mit rund 5.510 EW auf 15,13 km²

Holzmaden

Gemeinde mit rund 1.900 EW
Seit dem 19. Jh. wird hier in der Umgebung Schieferabbau betrieben. Dabei kommen zahllose Versteinerungen von Sauriern, Ammoniten, Wasserpflanzen und Fischen zu Tage. Das Umweltmuseum Hauff bietet einen Überblick über die gesamte Tierwelt des Jurameeres, das einst das ganze Land bedeckte, und zeigt Glanzstücke der Sammlung.

Leinfelden-Echterdingen

Große Kreisstadt mit rund 7.200 EW (2012)
1975 efolgte die Neugründung der Stadt aus einer Stadt und drei weiteren Gemeinden.

Lenningen

Gemeinde mit rund 8.000 EW (2012) und der Sulzburg und Sulbach, u.a. OT Schopfloch

Neidlingen

Gemeinde mit rund 1.800 EW (2012)
Ruine Reußenstein auf Bergsporn. Für Jahrhunderte leerstehend und dem Verfall preisgegeben, wurde sie 1956/66 renoviert. Man erhält ein gute Aussicht ins Neidlinger Tal, nach Neidlingen und ins Albvorland. Nahe auch beliebte Kletterfelsen und eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Schwäbischen Alb, die 212 m lange Schertelshöhle.

Neuffen

Stadt mit rund 6.000 EW (2012)
sehenswert:
- Rathaus, Fachwerk
- Martinskirche, Gotik
- Burgruine Hohenneuffen. Die größte Ruine auf der Schwäbischen Alb, erbaut gegen Ende 11. Jh., wurde im 16. Jh. zu einer der stärksten württembergischen Landesfestungen ausgebaut. 1801 wurde sie von den Franzosen geschleift. Heute wird sie wegen der atemberaubenden Aussicht aufgesucht - Sauerstoffflasche ist ratsam!
gewandert:
Auf der Schlosssteige östlich vom Zentrum geht es rund 350 m aufwärts, bis in die Weinberge, weiter in ein waldreiches Naturschutzgebiet zum Bergspom mit der Ruine Hohenneuffen, zum Wilhelmsfels, Klingenteichfels usw. und auf einen geologischen Lehrpfad.

Owen

Stadt mit rund 3.400 EW (2012) an der Lauter und der Teck
1261 wurde Owen (Teck) erstmals urkundlich erwähnt.
[R] Rathaus, Rathausgasse
- Hohenbol (647 m) [P] günstige Anfahrt zu Burg Teck
- Burg Teck auf dem Teckberg (776 ü.NN.) mit bester Aussicht mit Wanderheim, zu ersteigen über die Tecksteige
- Sibyllenloch, Höhle am Burgrundweg

Weilheim an der Teck

Stadt mit rund 9.600 EW (2012) an der Lindach
769 wurde Weilheim an der Teck in einer Urkunde des Lorscher Codex erstmals erwähnt.
sehenswert:
u.a. Marktplatz, Am Törle, Im Winkel, Kirchgasse mit Peterskirche
Freibad an der Lindach
Hepsisau - Zipfelbachtal wit Weg zum Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht [P] Alte Steige
Egelsberg am Egelsberg 428m, Aufstieg am Katzensteigle
Limburg Ruine auf 598m ü.NN., Kegel eines erloschenen Vulkans

Wendlingen am Neckar

Stadt mit fast 15.600 EW (2012)
1940 entstand die Stadt Wendlingen am Neckar durch Zusammenschluss zweier Gemeinden.
sehenswert:
- Fischerhütte Neckarwasen zwischen Hüttensee und Neckar, gegenüber Mündung der Lauter
- Galerie der Stadt an der Weberstraße
- Bühne Treff Stadtmitte
- Marktplatz mit Rathaus, Stadtbücherei, Langhaus, Saint-Leu-la-Forêt-Platz
- Johanneskirche mit freistehendem Glockenturm
- Schäferhauser See
zugehörig: Unterboihingen

Wernau (Neckar)

Stadt mit fast 12.000 EW (2012)
1938 entstand die Stadt Wernau (Neckar) durch Zusammenschluss von zwei Gemeinden.
- Quadrium - Restaurant, Stadthalle, an der Kirchheimer Straße, gegenüber das Alte Rathaus
- Stadtplatz mit offenem Bodenbach, Kirche St. Magnus
- Palm'sches Schloss, Schlossstraße

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Aichtal Aichwald 7.400, Altbach 5.900, Altdorf b Nürtingen Altenriet 1.900, Baltmannsweiler 5.600, Bempflingen 3.400, Beuren 3.400, Deizisau 6.600, Bissingen an der Teck Denkendorf 10.300, Dettingen u.T. Esslingen Erkenbrechtsweiler 2.100, Filderstadt Frickenhausen 7.800, Großbettlingen 4.200, Hochdorf b. Plochingen 4.600, Holzmaden Kirchheim unter Teck Kohlberg 2.300, Köngen 9.500, Leinfelden-Echterdingen Lenningen Lichtenwald 2.500, Neckartailfingen 3.700, Neckartenzlingen 6.300, Neuhausen auf den Fildern 11.300, Neidlingen Neuffen Notzingen 3.600, Nürtingen Oberboihingen 5.200, Ohmden 1.700, Reichenbach an der Fils 800, Ostfildern Owen Plochingen, Schlaitdorf 1.800, Unterensingen 4.600, Weilheim an der Teck, Wendlingen am Neckar, Wernau (Neckar) Wolfschlugen 6.200